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Drewermann: Immanuel Kant - Verstand und Vernunft. 10. Wintervorlesung 24/25 Philosophie & Religion

1:27:26GermanTranscribed Jul 25, 2026
0:01

guten Morgen meine sehr verhrten Damen

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und Herren ganz herzlich darf ich Sie

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begrüßen im neuen Jahr mit dem

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rückblickenden Wunsch dass sie

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Weihnachten gut verbracht haben ein

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bisschen ermutert wurden in einem Thema

0:14

das uns heute auch beschäftigen wird in

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dem Glauben dass Frieden nicht nur

0:20

möglich sondern eine Pflicht sei für die

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menschliche Existenz die Botschaft der

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Engel über den Fluren von belehem

0:27

Frieden auf Erden den Menschen das wird

0:30

ein Thema heute sein aber wir beginnen

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gewissermaßen wie mit einem

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skiabfahrslauf von der höchsten Erhebung

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der ganzen Vorlesung wir kommen zu

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Immanuel Kant das ist im deutschen

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Sprachraum der Höhepunkt philosophische

0:47

Reflexion eine schlüssselfigur in der

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gesamten

0:55

Philosophiegeschichte geendet haben wir

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in der letzten Vorlesung noch vor

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Weihnachten

1:00

indem wir Baru spinosa und leibnit

1:04

durchgesprochen haben Sie entsinden sich

1:06

für spinosa ist das Ganze weltil der

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ganze Kosmos Gott selbe die Natur oder

1:13

Gott

1:14

natura

1:17

sivedeus anders bei Leibnitz der ist die

1:20

Welt die Schöpfung Gottes aber sie ist

1:23

so ausgerichtet dass sie eine

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prästabilierte Harmonie aufheißt von

1:28

Gott durchgehend geordnet wie ein

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urmeister sein Werk herstellt ohne es je

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noch wieder korrigieren zu müssen

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vollkommen

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exakt ein Problem von decart hatten wir

1:41

übrig behalten wie den Geist und Körper

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res kogitan und res

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extensa das denkende etwas und das

1:51

ausgedehnte etwas miteinander in

1:53

Verbindung stehen

1:55

könnten an dieser Stelle greift die

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englische

2:00

Erkenntniskritik

2:02

ein zwei Leute muss ich ihen nennen

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vielleicht sind sie ihen mehr oder

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minder unbekannt obwohl aus dem

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Geschichtsunterricht sollte John Locke

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einer der ersten ihn sehr vertraut sein

2:14

1689 steht er als geistiger Kopf hinter

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dem erlast der Bill of Rights

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Menschenrechte soll es geben kann man

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begründen und der Staat sollte sie

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bewahren und schützen dazu Zeilt dass

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die Religion frei ist und keine

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dogmatische Verpflichtung mehr dazu

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zählt dass die Menschen gleich sind und

2:34

gleiche Ansprüche haben die Bill of

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Rights rechtsgeschichtlich epochal schon

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Lock aber hat nicht nur dies getan er

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hat über die Bedingungen nachgedacht wie

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den Leute wie barus spinosa oder leibnit

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auf die Idee kommen man könnte

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metaphysische Aussagen über die ganze

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Welt machen woher nimmt man die

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Gewissheit wie kommt es denn dazu sie

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entsinden sich ren descart er lehrte

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davon dass bestimmte Gedanken der

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Menschen eingeboren sein andere sein von

3:10

ihm selber gemacht worden durch die

3:13

Sinneseindrücke es gibt die der Arm

3:16

ipsofakta die Idee die ich mir selber

3:19

geformt habe um mir zurechtzulegen

3:21

welche empirischen Erfahrungen mit der

3:23

Außenwelt ich habe machen können oder

3:25

müssen und es gibt die Eingeborene Idee

3:28

die Idee NAT dazu zählt z.B die

3:32

Vorstellung von Gott sie kann nicht von

3:35

mir gemacht sein denn ich selber bin ein

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unvollkommenes Wesen die Idee von Gott

3:40

aber ist die eines absolut vollkommenen

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Wesens das ist kausal nicht mehr

3:44

begründbar dahahinein

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greift die Kritik von Lock gibt es denn

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so etwas eine Eingeborene Idee wie kommt

3:55

man da drauf wie soll das beweisbar sein

3:57

erleugnet schlichterdings

3:59

den Ursprung der von derkat dann auch

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weiterreicht bis in zuläing es gibt fr

4:06

bin zu Leipzig es gibt bestimmte

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Voraussetzungen die wir machen können

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axiomatisch aus denen wir dann wie BA

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spinosa in seiner

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Ethik schlussfolgernd more geometriko

4:19

die gesamte Welt ableiten könen wie wenn

4:22

das allesamt nicht stimmt dann müsste

4:25

man erklären das menschliche Bewusstsein

4:27

hat nichts angeborenes und geboren ist

4:30

es ist eine tabularasa

4:34

überhaupt sind keine Voraussetzungen das

4:37

was uns bewusst wird stammt nicht von

4:39

uns so hat sich leibnit das gedacht die

4:42

Monaden sind

4:44

verschlossen ihre Türen ihre Fenster

4:47

dringen nicht nach außen alles was in

4:49

ihen ist ist wie ein Spiegel der sich

4:51

selber reflektiert die gesamte Welt wird

4:54

wahrgenommen im eigenen

4:56

Inneren genau umgekehrt Schan Loock wenn

5:00

wir überhaupt Bewusstsein haben ist das

5:02

das Bewusstsein von etwas und das etwas

5:05

erschaffen wir nicht durch uns selber

5:07

sondern kommt zu uns vermittelt unsere

5:09

Sinne nur die Sinneseindrücke können uns

5:12

zeigen dass draußen etwas ist das nicht

5:14

wir selber sind und dann beschreiben die

5:17

Sinneseindrücke die empirischen

5:19

Erfahrungen das was wir als Bewusstsein

5:23

verarbeiten so wäre die

5:25

Reihenfolge das kann man unterscheiden

5:28

es gibt ganz einfache Idee

5:30

simplex ideas in der Sprache von John

5:33

Loock es regnet und dann wird es nass

5:36

das ist eine einfache Idee schwieriger

5:39

wird schon wenn es schneit jetzt im

5:40

Winter dann braucht man einen regen

5:43

unterhalb des

5:44

Gefrierpunktes und dann kann aus dem

5:46

Regentropfen eine Schneeflocke

5:49

werden um darauf zu kommen braucht man

5:52

eine

5:53

komplexide man braucht das Wasser man

5:57

braucht die Temperatur man brauch Skala

6:00

man braucht einen komplexen kausalen

6:03

Zusammenhang zwischen den

6:05

Erscheinungen und nun kann man die

6:07

Komplexität dessen was wir erfahren end

6:09

los steigern und immer komplizierter

6:11

machen simplex ideas und komplex ideas

6:15

sind das was unser Bewusstsein dann zu

6:17

umfassen

6:18

vermag in diese Art der Erkenntniskritik

6:21

dringt ein

6:24

devidium

6:26

devidium denkt radikaler noch

6:30

man hat in der gesamten Theologie immer

6:32

wieder versucht Gott zu beweisen eine

6:35

Arbeit von jum richtet sich an die

6:39

Religionsphilosophie wie kommt es dahin

6:42

Gott zu denken das ist ein breiter

6:44

psychologischer Vorgang in Mitten dieser

6:47

Welt haben wir Angst wir brauchen eine

6:49

Beruhigung wir brauchen eine Erklärung

6:51

für die uns unbekannten Zusammenhänge

6:54

und wir können nicht mehr wie in der

6:56

Antike bestimmte Mächte die wir am

6:58

Wirken sehen göttlichen und dann zur

7:00

Erklärung heranziehen wir denken

7:02

Ursachen gemäß wir brauchen

7:05

Gesetzlichkeiten in den

7:07

Wirkungen wie also jetzt

7:10

eine stellt davidum ganz simpel fest es

7:14

ist nicht möglich aus einer

7:15

unvollkommenen Wirkung die wir die

7:17

Schöpfung nennen ein absolut

7:20

vollkommenen Schöpfer als

7:23

Grundlage zu beweisen es ist absolut

7:27

unmöglich aus dem Zustand der Welt auf

7:30

die Gottheit zu schließen damit ist die

7:33

gesamte Theologie in ihrer Beweisführung

7:36

in einem einzigen Satz widerlegt wenn es

7:39

denn Gründe gibt so Gott zu finden

7:41

müssen sie anders sein als durch den

7:44

kausalschluss von der Welt auf den

7:46

Welten Schöpfer und in der Art macht nun

7:49

der vedum

7:53

weiter er wird von der Universität

7:56

gewiesen seiner Glaubenslosigkeit wegen

8:00

was kann er machen er wird

8:01

Privatsekretär in Paris in Italien wo

8:04

immer er Unterkunft findet aber er denkt

8:07

und argumentiert weiter vor allem nun im

8:10

Bereich der kenntnistheorie wie kommen

8:14

wir dahin überhaupt so etwas wie

8:17

Kausalität das Zentrum der gesamten

8:19

Naturwissenschaft für gegeben

8:23

anzuerkennen unsere Sinne zeigen uns

8:26

alles mögliche aber sie zeigen uns

8:27

selber keine Kausalität

8:30

die Kausalität ist eine geistige

8:32

Verbindung zwischen sinnesindrücken aber

8:35

sie ist nicht

8:36

beobachtbar wie kommt also der Glaube

8:39

muss man sagen an Kausalität

8:41

Zustande keine Wissenschaft ist im

8:44

letzten beweisbar das ist die Meinung

8:47

von

8:48

davidium eigentlich müssen wir an die

8:50

Wissenschaftlichkeit der Wissenschaft

8:52

selber glauben und wir kommen wir dann

8:54

an den Glauben von kausalen

8:57

Zusammenhängen

8:59

ganz einfach wir sehen dass bestimmte

9:01

Dinge sich immer wiederholen in

9:03

Gleichmäßigkeit aufeinander folgen dann

9:06

gewöhnen wir uns an diese regulative und

9:09

nennen Sie

9:11

Kausalität eine psychologische

9:13

Begründung eigentlich des Glaubens an

9:15

Kausalität aus Gewohnheit des immer

9:17

Gleichen in der Reihenfolge der Zeit

9:21

sprechen wir von

9:22

Kausalität die Gesetzmäßigkeit ist eine

9:25

ganz simple etwas kommt später posthock

9:29

und dann schließen wir

9:31

hergohok wenn es danach gekommen ist ist

9:34

es deswegen

9:36

gekommen so entstünde der Kausalsatz das

9:39

Zentrum der gesamten

9:42

Naturwissenschaften wenn es so ist ist

9:44

nichts mehr sicher das liest und der

9:47

fährt in Königsberg Immanuel Kant von

9:51

dem wir heute sprechen wollen er selber

9:54

war bis dahin nicht untätig er hat

9:57

parallel zu la place in Paris

10:01

den Satz des eagen newtens von der

10:05

Gravitation von der wechselseit in

10:07

Anziehung der Massen M1 mal m2 durch den

10:12

Abstand r

10:14

Quadrat auf den denkbar möglichen

10:17

Urzustand unseres Planetensystems

10:19

Sonnensystems angewandt es stellt sich

10:22

vor das Masseteilchen

10:25

ungeordnet um den Zentralkern der Sonne

10:28

herum geschwürt sind und auf sie die

10:31

Gravitationskraft gewirkt haben nach

10:33

diesem eben genannten Gesetz mehr ist

10:36

nicht nötig ein chaotischer Zustand auf

10:39

den ein Naturgesetz einwirkt musser hin

10:43

führen dass Ordnung entsteht dass sich

10:46

entsprechend der

10:47

Schwerkraft Planeten bilden die sogar in

10:51

klar definierbaren Abständen um die

10:53

Sonne kreisen das ganze Sonnensystem

10:56

entsteht durch die Schwerkraft wirken

10:59

auf einen chaotischen Urzustand und nun

11:02

geht es einfach weiter wenn das so ist

11:04

ist es ja nicht nur lokal in unserem

11:06

sonnensstem so möglich sondern

11:08

wahrscheinlich überall im Universum es

11:11

ist sogar möglich dass im

11:14

Universum das ist die gesamte

11:16

Milchstraße soweit man sie damals kennen

11:18

konnte Erscheinungen sind die sogar

11:21

außerhalb der Milchstraße denkbar wären

11:23

Welten Inseln die irgendwo existieren

11:27

all das sind Vermutungen hpothesen die

11:30

aus einer klaren wissenschaftlichen

11:32

Erkenntnis von Emmanuel Kant angenommen

11:35

bewiesen

11:36

werden und nun kommt davidum und erklärt

11:39

das alles ist wirklich nicht beweisbar

11:41

das sind alles

11:43

Mutmaßungen wie

11:45

jetzt es ist ein Erlebnis von dem Kant

11:49

schreibt es hat ihn aus Seen

11:51

dogmatischen Schlummer

11:53

gerissen die Frage die sich von den

11:55

englischen Aufklärern Lock und stellt

11:58

seine Grund Legend neue wie ist es

12:02

möglich zu begründen dass

12:06

Erkenntnis dass Beweisführungen durch

12:09

Erkenntnis möglich sind welche

12:11

Bedingungen sind nötig für die

12:13

Möglichkeit von

12:15

Erkenntnis was wir jetzt vor uns haben

12:17

nennt man mit Immanuel Kant die

12:20

Transzendentalphilosophie sie kennen den

12:22

Ausdruck Transzendenz das ist dasjenige

12:25

was über die Erfahrungswelt hinausgeht

12:28

Metaphysik das Dasein Gottes

12:31

transzendental ist das Umgekehrte was

12:34

liegt in der möglichen Erfahrung Zug

12:37

Grunde wenn das zum Problem wird können

12:42

wir über die Bedingung der Möglichkeit

12:44

etwas zu erkennen eines als gesichert

12:48

annehmen um etwas erkennen zu können

12:51

muss es ein erkennendens geben das

12:54

nennen wir jetzt transzendentales

12:56

Subjekt das erinnert sie sehr stark und

12:59

vollkommen zurecht an de KZ kugito da

13:04

ist ein ich denke das seine eigene

13:07

Existenz beweist weil selbst im Zweifel

13:10

an allem dass es denkt durch den Zweifel

13:13

nicht zu leugnen ist bei Manuel Kant

13:17

wird daraus die Voraussetzung aller

13:20

Erkennbarkeit ein transzendentales

13:23

Subjekt das als Vorstellung des ich

13:26

denke all mein denken muss können das

13:30

ist wenn Sie so wollen ren

13:33

decat angewandt auf die erste Antwort an

13:37

Skeptizismus von David J ein

13:41

unbezweifelbares ist ein

13:44

transzendentales Subjekt bei ren decart

13:48

ist das ein Subjekt als als Substanz

13:51

gedacht das geht g zu weit er spricht

13:55

deswegen von der Vorstellung eines sich

13:57

Denkens die dazu gehört dass ich

14:00

denke aber ob dieses vorstellende ich

14:03

denke eine Substanz ist ist eine neue

14:07

Frage die noch nicht sich dadurch

14:09

beantwortet dass z Bedingung der

14:11

Möglichkeit von Erkenntnis diese

14:12

Vorstellung

14:14

gehört wie also jetzt was wir überhaupt

14:18

denken können soll vermittelt sein durch

14:20

sinnliche Wahrnehmung wie kommt die

14:23

[Musik]

14:25

zustande es

14:28

gibt für die

14:30

Anschauung kein unbeschriebenes Blatt

14:32

das wir Geist nennen oder Subjekt nennen

14:35

sondern etwas vorgegebenes alles was wir

14:38

anschauen was wir sinnlich wahrnehmen

14:41

unterliegt zwei Bezugspunkten die von

14:45

vorne rein gelten damit Anschauung

14:47

überhaupt zustande kommen kann die also

14:49

von vorne rein lateinisch Apriori

14:53

gelten reine anschauungsform a priori

14:57

das eine ist der ere Sinn genannt der

15:02

Raum das andere der innere Sinn genannt

15:06

die Zeit alles was wir erfahren können

15:10

sind Erfahrungen in Raum und Zeit aber

15:14

Raum und Zeit werden nicht aus den

15:15

Erfahrungen geboren sie liegen allen

15:18

Erfahrungen zugrunde sie SH nicht das

15:20

Ergebnis der Empirie sie sind die

15:23

Begründung dass empirische Wahrnehmung

15:25

überhaupt möglich sind ohne die

15:26

Vorstellung von rum und Zeit gibt es gar

15:29

keine

15:29

[Musik]

15:31

Erfahrung die Argumentation die sie

15:33

jetzt

15:34

transzendentalphilosophisch vorgelegt

15:36

bekommen ist eine gründlich andere als

15:38

sie sie sonst kennenlernen würden auch

15:41

in den Naturwissenschaften finden Sie

15:44

die Begründung des räumlichen

15:46

wahrnehmungsvermögens warum z.B sehen

15:49

wir den Raum

15:50

dreidimensional mit zwei Augen

15:54

stereoskopisch hätten wir nur ein Auge

15:56

sehen wir die Welt flächig das wäre kein

15:59

Raum sondern

16:02

zweidimensional und das hätte einen

16:04

schweren Nachteil würden die

16:06

Evolutionstheoretiker sagen wir stammen

16:08

ab von baumbwohnenden Primaten die

16:11

müssen sehr exakt die Entfernung von

16:13

einem Ast auf den anderen kalkulieren

16:16

wenn sie ihre Bewegung in den

16:18

Baumwipfeln durchführen wollen

16:20

verschätzen sie sich dabe wird sieen

16:23

lebensgefährlich dreidimensional die

16:25

Welt zu sehen hat evolutiv ein

16:27

Überlebensvorteil aggo sehen wir die

16:30

Räumlichkeit

16:31

dreidimensional das muss nicht so sein

16:34

Albert Einsteins allgemeine

16:36

Relativitätstheorie Schilder den

16:38

Zusammenhang von Raum und Zeit

16:41

vierdimensional und kaum war seine

16:45

Relativitätstheorie

16:48

publiziert

16:50

gab's Autoren die ihm sagten man kann

16:53

die Relativitätstheorie einfacher

16:55

darstellen mit

16:57

fünfdmensionen wir haben heute die

17:00

Möglichkeit alle möglichen

17:02

Dimensionen uns vorzustellen 11

17:05

Dimension 16 Dimension reine Rechnerei

17:08

nur wir können es uns nicht mehr

17:10

vorstellen die dreidimensionale Welt ist

17:13

das was unseren sinn gemäß ist nur die

17:17

transzendentalphilosophische Begründung

17:19

ist keine rein empirische sie ist die

17:21

Begründung aller empirischen

17:23

Wahrnehmungen

17:25

überhaupt so jetzt im Raum wir brauchen

17:29

Entfernungen

17:31

tiefenwahrnehmungen Abstände die wir

17:34

sogar skalieren können mit

17:37

metrischen System verbinden können wir

17:41

können innerhalb der Räumlichkeit

17:44

Bewegungen festlegen aber dann brauchen

17:47

wir eine neue Wahrnehmung in der Zeit im

17:51

Raum bewegt sich etwas aber die

17:53

Geschwindigkeit können wir nur erfahren

17:55

wenn wir eine andere reine Wahrnehmung

17:59

die der Zeit nämlich

18:01

hinzufügen auch von der Zeit können wir

18:04

sagen sie ist uns irgendwie mitgegeben

18:06

und wir können das empirisch begründen

18:09

ein Frosch z.bpel hat eine

18:13

Zeitwahrnehmung so gering das zwischen

18:17

Kopf und Schwanz eines Regenwurms der

18:20

sich vor ihm her

18:22

bewegt für den Frosch keine Möglichkeit

18:25

mehr ist die Einheit festzustellen die

18:27

Zeitdauer ist

18:29

bekommt das in seine Wahrnehmung nicht

18:31

mehr eingeordnet wir Menschen ja unsere

18:34

Zeitvorstellung ist

18:36

manigfaltig und die Frage ist was ist es

18:39

mit dem inneren

18:40

[Musik]

18:42

Sinn er gehört dazu dass wir überhaupt

18:46

empirische Wahrnehmungen treffen können

18:48

Zeit eine reine Wahrnehmung a

18:54

priori so bei Emmanuel Kant die

18:58

Bedingung der Möglichkeit empirische

19:00

Erkenntnis basiert auf dem inneren und

19:03

den äußeren Sinn als reine

19:06

wahrnehmungsform die jeglicher Empirie

19:09

zum Vorlauf liegt und sie überhaupt erst

19:12

begründet wenn Sie das bis dahin

19:14

verstanden haben können wir einfach

19:16

weitermachen denn zum Erkennen gehört

19:19

natürlich das Nachdenken und das knüpft

19:21

an wesentlich an dem inneren Sinn an der

19:25

Zeit

19:29

welche Zeit

19:32

fen kennen

19:35

wir es

19:37

gibt Zeit die dauert und wie denken wir

19:43

dann Zustände die in der Zeit dauernd

19:45

sind die Kategorie des Verstandes nennt

19:49

genau

19:51

das

19:52

Substanz Substanz ist das was

19:55

unveränderlich den Erscheinungsform

19:57

zugrunde liegt dauernd in der Zeit jetzt

20:01

haben wir den inneren Sinn als reine

20:04

anschauungsform und eine Kategorie des

20:07

Verstandes zur Interpretation unserer

20:11

Wahrnehmungen dann haben wir in der Zeit

20:13

ein Nacheinander eines folgt aufs andere

20:18

und zwar a

20:20

priori das führt zu der Kategorie auf

20:22

welche davidum gerade hingewiesen hat

20:25

zur

20:26

Kausalität eins folgt auf das andere

20:29

weil das eine das andere

20:32

begründet nun ist das aber keine

20:34

psychische verallgemeinung mehr von

20:37

Sinneswahrnehmung sondern die

20:38

transzendentale Bedingung von

20:40

Wahrnehmungen sinnlicher Art überhaupt

20:43

inraum und Zeit damit ist der skeptische

20:47

Einwand jums eigentlich durch das Denken

20:50

transzendental mit dem Apriori des

20:52

inneren Sinns und der Kategorie der

20:55

Kausalität

20:57

aufgelöst da Einwand besteht zu nicht

20:59

mehr dann haben wir zum dritten noch die

21:02

Wechselwirkung das ist genau das was

21:05

David was

21:08

isac Newton meinte eine Masse und eine

21:12

andere Masse existieren gleichzeitig in

21:16

Raum und Zeit und sie wirken aufeinander

21:19

und die Wechselwirkung ist messbar durch

21:22

die gravitative Anziehung ihrer

21:26

Massen Substanz

21:29

Kausalität und

21:31

Wechselwirkung sind drei Kategorien die

21:34

wir zur Interpretation der Wahrnehmungen

21:37

des inneren Sinns verbunden mit dem Raum

21:40

aller empirischen Wahrnehmung zur

21:43

Deutung unterlegen

21:45

können dann haben wir noch die mi der

21:47

Zeit zu bedenken es gibt etwas zu dem

21:51

wir in

21:53

Wirklichkeit zeitlos gewissermaßen

21:57

stehen das wäre der Begriff der

21:59

Möglichkeit da ist etwas das immer sein

22:01

kann dann aber ist etwas zu einer

22:04

bestimmten Zeit das ist das wirkliche

22:08

eine andere

22:11

Kategorie und dann ist es möglich dass

22:14

etwas immer

22:17

ist dem fügen wir hinzu die Kategorie

22:21

der

22:22

Notwendigkeit was ich Ihnen da in

22:25

wenigen Stichworten vermittel müssten

22:28

sie sie nachlesen in der Kritik der

22:30

reinen Vernunft ein Buch das nicht

22:32

einfach ist zu lesen aber wenn sie sich

22:36

zwei jahrelang damit auseinandersetzen

22:38

im Anspruch gelesen zu werden ihren

22:41

Geist erweitert auch in der Logik der

22:44

Gedankenfolge auch in der Verarbeitung

22:46

der Syntax ist ein Meisterwerk der

22:50

Sprache und der Gedankenführung im

22:52

Manuel K die Kritik der rein Vernunft ob

22:55

es noch Studenten der Philosophie gibt

22:57

die sich z uten es im Original zu lesen

23:00

steht dahin sein Meisterwerk und ich

23:04

vereinfache es ungebührlich indem ich

23:06

ihn das Ergebnis sozusagen Vortrage so

23:09

dass es leicht fasslich wird aber mich

23:11

hat es ein paar Jahre gekostet um

23:13

dahinzukommen dass ich ihnen erleichtere

23:16

ist eigentlich ein wenig unverschämt der

23:20

Mühe gegenüber die kann sich gemacht hat

23:23

alles was er zeigen wollte als Bedingung

23:26

der Möglichkeit zu Erkenntnis sollte als

23:28

wei als unwiderlegliche Sicherheit zur

23:31

Erklärung warum Mathematik und Physik

23:35

als Wissenschaft möglich sind in die

23:37

Wege geleitet werden könnte das will

23:41

er zur Entdeckung wie das gesamte

23:44

Sonnensystem entstanden ist braucht man

23:46

eine Wahrheit die man nicht einfach

23:47

widerlegen kann durch

23:49

erkenntnisthoretischen Skeptizismus man

23:52

muss die

23:54

Erkenntnismöglichkeit auf Bedingungen

23:56

zurückführen die dazu gehören dass

23:57

überhaupt Erkenntnis möglich wird wenn

24:01

man die auch noch leugnet wäre überhaupt

24:02

nichts mehr erkennbar dann könnten wir

24:04

uns die Diskussion sparen aber was haben

24:07

wir jetzt wir haben sinnliche

24:10

Wahrnehmungen wir haben als reine

24:12

anschauungsform Raum und Zeit und wir

24:16

haben Kategorien die die

24:17

Sinneswahrnehmungen in ihrer Vielfalt

24:20

vereinheitlicht durch klare

24:23

Kategorien die Manigfaltigkeit der

24:26

sinnlichen Wahrnehmung wird geordnet

24:29

durch Kategorien des

24:31

Verstandes der Begriff ist jetzt sehr

24:34

wichtig Verstand bedeutet dass wir in

24:37

Kategorien denken die a priori Geltung

24:40

haben und die Vielfalt der

24:42

Sinneseindrücke

24:44

ordnen genauer gesagt unter die Einheit

24:48

des Bewusstseins bringen das

24:51

transzendentale Subjekt urteilt über das

24:55

was durch die Sinne ihm vermittelt

24:57

werden das Teil Kraft der Kategorien

24:59

führt zu einer Erkenntnis die als Regel

25:03

als Regulativ als Gesetzmäßigkeit in der

25:07

Natur

25:09

beweisbare Wahrheit

25:12

beansprucht viel mehr brauchten wir

25:15

jetzt nicht wir könnten zeigen wie

25:18

Erkenntnis wie Naturwissenschaft

25:20

überhaupt möglich

25:24

ist kant hat weitere Kritiken

25:28

geschrieben neben der Kritik der reinen

25:31

vernunftig

25:33

Kritik der

25:39

Urteilskraft die Religion innerhalb der

25:43

Grenzen der rein

25:47

Vernunft eine Arbeit

25:51

über den

25:52

Frieden

25:54

1795 Gedanken zum ewigen Frieden auf die

25:57

wir noch kommen werden im Verlauf dieser

26:00

[Musik]

26:05

Vorlesung und die Kritik der Moral die

26:10

Moralphilosophie spielt eine große Rolle

26:13

Kritiken also die auf die Kritik vor

26:16

allem der englischen Aufklärung eine

26:18

Antwort zu geben versuchen die eine neue

26:21

Form von unwiderlegbarer Sicherheit im

26:24

Umgang mit unserer eigenen

26:26

Verstandestätigkeit ermöglicht

26:28

wenn Sie das bis dahin ungefähr

26:31

begriffen haben ich habe sie ihen so

26:32

leicht geboten wie ich en konnte und ich

26:35

hoffe es ließ sich so vermitteln sie

26:37

ahnen es mehr als sie wirklich begriffen

26:39

hätten wir wollen uns nichts vormachen

26:41

aber

26:43

immerhin dann bleibt

26:47

unmittelbar die Frage was macht die

26:49

Religion dabei wir haben schon gehört

26:52

dass Kant in Schwierigkeiten kam einfach

26:55

dass er naturwissenschaftlich die

26:57

Entstehung der sonensyst ens begründen

26:59

wollte was ist mit der Religion

27:02

überhaupt mit der Religion in den

27:05

Grenzen der rein

27:10

Vernunft eines steht

27:14

fest die Verstandestätigkeit zeigt uns

27:18

vor allem durch den Kausalsatz und die

27:20

anderen Kategorien die ich erwähnt habe

27:22

dass die Natur ein geschlossenes Ganzes

27:25

bildet tatsächlich unter die Einheit des

27:28

Bewusstseins

27:29

gelangt aber wie kommt die Zustande bis

27:33

dahin hatten wir dafür z.B bei ren

27:36

decart dass Gott dafür gesorgt hat dass

27:39

unsere Sinneswahrnehmung uns nicht Irre

27:42

führen Gott ist kein bösartiger Dämon

27:45

sondern gutwillig so dass unsere Sinne

27:47

uns eine Wahrheit zeigen sollen wir

27:49

glauben kant hat ein ganz anderes

27:52

gezeigt die Bedingung zur Erkenntnis

27:55

Apriori besteht darin unsere Sinne

27:59

funktionieren in Raum und Zeit im Rahmen

28:02

der reinen anschauungsform die nicht aus

28:04

der imperie stammen sondern die

28:07

Möglichkeit zur Ordnung aller

28:09

empirischen Wahrnehmungen überhaupt erst

28:13

dermöglichen wenn es so

28:16

steht haben wir einen anderen Denkansatz

28:19

als er bishin war wir haben bei

28:22

augustino schon gehört dass wir erkennen

28:25

können weil Gott unseren Verstand so

28:28

eingerichtet hat dass er fähig ist die

28:31

Gesetze die Gott in die Welt

28:33

hineingelegt hat als vernünftig zu

28:35

erkennen es ist die Vernunft der Gesetze

28:38

in der Schöpfung Gottes die in der

28:40

Vernunft unserer gedankenkätigkeit

28:42

erkannt werden kann das ist ein

28:45

Parallelismus oder eine Einheit die von

28:48

Gott herkommt und wieder brauchen wir

28:50

von Augustinus bis ren deekat Gott damit

28:54

er uns vermittelt zwischen Subjekt und

28:56

Objekt zwischen erkenn dem Subjekt und

28:59

erkannten

29:00

Objekt beim anuel Kant haben Sie jetzt

29:03

einen vollkommen anderen Zusammenhang

29:06

der Zusammenhang wird nicht geschaffen

29:07

dadurch dass Gott ihn gemacht hätte der

29:10

Zusammenhang wird geschaffen vom

29:12

transzendentalen Subjekt dass wir selber

29:14

sind nicht als einzelnes ich sondern als

29:18

Vernunft begabter Mensch dazu gehört es

29:21

das so gedacht wird und nicht anders

29:23

gedacht werden kann und was wir dann fen

29:27

verdank sich unserer eigenen geistigen

29:29

und sinnlichen apriorischen

29:32

Ordnung wie jetzt wir verlagern das was

29:36

in uns liegt im transzendentalen Subjekt

29:39

in den Kategorien des Verstandes und in

29:41

den reinen Anschauungen in die Welt

29:44

hinein die wir glauben

29:46

[Musik]

29:47

wahrzunehmen keine göttliche Ordnung

29:50

mehr sondern eine transzendentale

29:52

Ordnung die aus dem Menschen selber aus

29:54

seinem Erkenntnisvermögen stammt aber

29:57

was erkennt er

29:59

dann nicht die Welt wie sie an sich

30:01

selber ist sondern

30:05

wirfahen das was als Ding an sich

30:08

existiert und uns vermittelt wird durch

30:11

die sinnliche Wahrnehmung unser eigenes

30:13

Denken als

30:16

Erscheinung damit spaltet sich die

30:18

Wirklichkeit in zwei Ebenen das eine ist

30:21

das wir nur denken können das numen das

30:25

denkbare das neumenon griechisch das was

30:28

uns erscheint das

30:31

feinommenon alles was wir zur Erkenntnis

30:34

erheben gehört der phänomenalen Welt an

30:37

eine Welt reiner Erscheinungen

30:41

dahinter muss existieren ein Ding an

30:44

sich damit der Erscheinungen nicht ein

30:46

bloßer Schein bleiben sondern eine

30:49

Wirklichkeit haben die hinter ihnen

30:50

begründet dass überhaupt etwas

30:53

ist dann haben wir jetzt eine

30:55

Entsprechung wir haben ein transzendent

30:58

Subjekt und wir hätten ein

31:00

transzendentales Objekt im Ding an sich

31:04

dazwischen aber haben wir Erscheinungen

31:06

die wir selber formen und in den liegen

31:10

die Gesetze die wir selber

31:12

dahahineingelegt haben das ist unsere

31:15

ganze

31:16

Wissenschaft wenn wir jetzt fragen was

31:18

machen wir denn mit Gott müssten wir

31:21

sagen wenn überhaupt von ihm die Rede

31:23

sein kann würde er liegen auf der Ebene

31:26

des Dings an sich von dem aber lernen

31:29

Sie gerade dass es nicht erkennbar sein

31:31

kann weil alle Erkenntnis nur im Raum

31:33

der

31:34

vernommene möglich ist nur im Bereich

31:38

der empirischen Wahrnehmung gibt es

31:40

wirkliche wissenschaftlich denkbare

31:42

Erkenntnis das Ding an sich wird nicht

31:44

erkennbar es ist wieder eine

31:46

transzendentale Voraussetzung damit aus

31:49

den Erscheinungen die wir

31:51

wissenschaftlich zu erkennen mein nicht

31:53

ein bloßer Schein und eine Täuschung

31:56

wird das ist anders als bei ren decard

31:59

wie sie Magen wir bleiben bei den

32:01

Fragestellung die Kanz sich vorlegt wie

32:03

ist Erkenntnis wissenschaftlich möglich

32:07

welche Bedingungen gehören dazu ein

32:09

transzendentales Subjekt ich wiederhole

32:11

das ein transzendentales Objekt das Ding

32:13

an sich und dazwischen reine

32:16

anschauungsform des äußeren Sinns als

32:18

Raum des inneren Sinns als Zeit und die

32:20

Kategorien des Verstandes die auf den

32:23

inneren Sinn Antworten durch

32:25

Entsprechungen alles was wir zu erkennen

32:29

mein findet statt in der empirischen

32:33

Wahrnehmung von Erscheinungen es ist

32:36

nicht die Wirklichkeit nicht die

32:38

Wahrheit an sich es ist die Wahrheit und

32:41

die Wirklichkeit so wie sie uns vorkommt

32:43

mehr wird keine Naturwissenschaft zeigen

32:46

können aber in diesem Bereich ihrer

32:49

Anwendung muss sie Gültigkeit haben die

32:52

verstandesgesetze können wir nicht mehr

32:54

mit dem Verstand

32:55

bezweifeln guter David so ist es nicht

32:58

möglich Kausalität ist nicht irgendetwas

33:01

das konfus daher gebetet wird es regnet

33:04

und dann wird die straßenass das haben

33:06

wir hundtm beobachtet deshalb nennen wir

33:08

es Kausalität umgekehrt wir bringen den

33:11

Begriff der Kausalität mit und das eine

33:14

geht dem anderen voraus und das

33:17

entdecken wir durch die

33:18

verstandeskategorie der Kausalität als

33:21

eine Ursache und Folge soum geht das und

33:25

weil es zu Bedingung der Möglichkeit von

33:27

erkenn gehört ist auch keine

33:29

bezweifelbarkeit mehr

33:32

möglich so hätten wir den Empirismus den

33:36

Sensualismus den

33:37

Skeptizismus der Aufklärung in England

33:41

durch den deutschen Immanuel Kant durch

33:45

den transzendentalen Idealismus wie man

33:47

seine Erkenntnistheorie auch nennt

33:50

überwunden und wir hätten den Menschen

33:53

als Grund aller Erkenntnis das

33:55

Denkvermögen die Menschen das

33:57

transzendentale Subjekt als Ursache der

34:00

Erkennbarkeit aller Dinge unter ihrer

34:05

Begrenzung was machen wir mit der

34:07

Religion in den Grenzen der reinen

34:10

Vernunft die Theologie hat eine Menge

34:13

von Behauptungen aufgestellt die

34:16

eigentlich bei leibnis schon überflüssig

34:18

wurden bei spinosa

34:20

schon sogar bei der Bibelinterpretation

34:23

ausgeschaltet wurden für die Gläubigen

34:26

wird Gott immer noch beweisbar durch die

34:28

Wunder die er wirkt so steht's ja in der

34:31

Bibel aber wenn Gott ein urmacher ist

34:33

der Seine Schöpfung so präzise

34:35

eingestellt hat dass keine Korrektur

34:38

mehr nötig ist braucht es keine Wunder

34:40

mehr für Emmanuel Kant ein willkommene

34:45

Argumentation Wunder wären ja Störungen

34:48

der ursächlichen Zusammenhänge

34:51

Abweichung von ihrer

34:53

naturgesetzmäßigkeit also ist der Glaube

34:55

an Wunder ein Aberglaube beweisbar durch

34:58

die Naturwissenschaften jetzt sehr

35:01

wichtig die verstandeserkenntnis der

35:04

Natur widerlegt den theologischen

35:06

Glauben an Wunder zwingt dahin die Bibel

35:09

noch mal neu zu lesen geahnt hat das

35:12

spinosa auch gewusst irgendwie hat das

35:14

leibnis

35:15

ebenfalls aber bei KN wird das zu einer

35:19

Basis der Religionskritik den man nicht

35:21

mehr wiedersprechen kann jetzt gilt

35:23

imuel Kant als der alles Zerstörer der

35:26

mit der ganzen relig

35:28

aufräumt gott ist nicht mehr beweisbar

35:31

jedenfalls nicht aus der Empirie die

35:33

Empirie beweist mit dem Verstand die

35:35

Gesetze der Natur Punkt und dahinter gar

35:38

nichts mehr die gesamte metaphysische

35:40

Spekulation löst sich in Nichts auf sie

35:42

wird niemals Wissenschaft

35:45

werden das kennen sie in der

35:48

Moderne durch die Gedanken die Papa

35:50

aufgelegt hat das in 24 jahrhundert das

35:53

alles bleibt hochmodern über 200 Jahre

35:56

hinweg für poa aber steht genauso fest

35:58

Wissenschaft muss beweisbar sein das

36:01

heißt sie muss Thesen aufstellen die

36:03

nachprüfbar werden Experiment durch

36:07

Vorhersehbarkeit sie hat etwas gefunden

36:10

das zurückgeht auf eine kausale Wirkung

36:13

und entsprechend der kausalen Wirkung

36:15

muss sie im Zeitpunkt TX feststellen

36:18

können was im ty y Zeitpunkt sein wird

36:22

was folgt aus der Folgerung ebenfalls

36:24

durch Anwendung des kausalen Gesetzes

36:27

wenn das nicht ist haben wir keine

36:29

Naturwissenschaft genauso denkt Immanuel

36:33

Kant man hat Gott zu beweisend versucht

36:36

durch den Kausalsatz eine der Theorien

36:39

die bis ins 20 Jahrhundert hinein in

36:42

jedem Priesterseminar den

36:43

Theologiestudenten beigebracht wurde war

36:46

Thomas

36:47

vonin der Beweis Gottes aus den

36:51

Ursachen eine Wirkung nehmen wir als

36:54

verursacht von einer anderen die wieder

36:57

verursacht ist als Wirkung einer anderen

37:00

Ursache so können wir jetzt endlos

37:02

weitermachen in der Hoffnung dass wir

37:04

irgendwann zu einer einzigen Ursache

37:06

aller Ursachen kommen und das wäre dann

37:09

Gott so Thomas von derquen die Ursache

37:13

aller Ursachen muss eine Ursache sein

37:15

die sich selber begründet und von keiner

37:18

anderen Ursache mehr erklärbar ist dann

37:21

hätten wir ein Seiendes aus aus sich

37:23

selber ist unverursacht von einer

37:26

fremden kausa sondern lateinisch

37:29

gesprochen eine ens kausasui eine sei

37:32

Ursache seiner selbst das wä die

37:35

einfachste metaphysische Definition

37:37

Gottes das kann man

37:40

machen aber man kann es nicht machen man

37:43

kann ja auch zurückgehen und sagen die

37:46

ursachenfolge in der Zeitreihe geht ins

37:48

Endlose

37:49

weiter dann wären wir ungefähr Bar barus

37:53

des spinusa die ganze Welt ist unendlich

37:57

und ihre ursachenfolge eben deshalb auch

37:59

unendlich bei Giordano Bruno haben wir

38:02

das schon mitgefunden wir beweisen nicht

38:04

Gott wir beweisen die Göttlichkeit der

38:07

ganzen Welt auch das ist denkbar möglich

38:11

und nun kommt

38:12

Imanuel Kant nicht nur zur Ablehnung der

38:16

Gottesbeweise sondern zu einer neuen

38:18

Denkform die uns ganz wesentlich wird

38:22

eines noch muss ich dabei sagen wir

38:23

haben von Ansel von Canterbury am Anfang

38:26

der Hochschul

38:27

schon mal gehört den Gottesbeweis den

38:30

dercard auch aufgegriffen hat Gott ist

38:33

das Wesen gemessen an dem größeres nicht

38:37

gedacht werden kann als das

38:40

allervollkommenste nun wäre es ja

38:43

möglich meinte an von Canterbury dass

38:46

Gott mit all seinen Eigenschaften

38:48

konfrontiert würde mit etwas das

38:50

wirklich existiert und das wäre dann ja

38:53

etwas Größeres als etwas nur gedachtes

38:56

also müss wir damit Gott das sei zu dem

38:59

größeres nicht gedacht werden kann die

39:01

Existenz Gottes mit den

39:04

zudenken der ontologische

39:07

Gottesbeweis Imanuel Kant wiederlegt den

39:10

ziemlich rasch indem er darauf hinweist

39:13

dass das sein dass wir Gott zusprechen

39:15

keine Eigenschaft unter anderen ist ist

39:19

ist die Feststellung dass etwas mit

39:20

allen seinen Eigenschaften

39:23

existiert also kann man nicht mehr etwas

39:26

Größeres als

39:28

zudenken das ist das Sein ist die

39:31

Feststellung einer Realität aller

39:33

Eigenschaften aber nicht eine neue

39:35

Eigenschaft die man noch vergrößern

39:37

könnte damit kollabiert für ih Immanuel

39:41

Kant der ontologische Gottesbeweis aber

39:44

dann gibt es eigentlich keine

39:45

Gottesbeweise mehr wenn sie dem

39:48

Verstande

39:50

entgegengetragen

39:51

werden nun haben wir eines gerade schon

39:55

gesehen wenn wir denst anwenden um

39:59

Fragen zu beantworten die jenseits

40:01

unserer Erfahrung liegen wie geht es

40:04

denn endlos weiter wir haben vom

40:06

unendlichen keine Erfahrung wir können

40:09

nur eine bestimmte Denkform in

40:10

kausalitätsfolge ins Unendliche treiben

40:14

aber nicht wirklich erfahren und wir

40:17

stoßen auf den Widerspruch wir kommen

40:19

auf einen absoluten ursachenpunkt der

40:22

sich selber erklärt oder zu einer

40:24

unendlichen ursachenfolge die die als

40:27

ganze dann zur Begründung ihrer selbstwd

40:30

stellen wir fest dass bei

40:33

transempirischem

40:34

Gebrauch der

40:37

verstandeskategorien wie in eine

40:39

Dialektik hineingeraten die in ständigen

40:42

Widersprüchen sich

40:44

verfät die

40:47

Dialektik unseres

40:50

verstandesgebrauches bei

40:52

transempirischen

40:54

Fragestellungen beweist nach Kant dass

40:57

es nicht möglich ist unsere

40:59

verstandeskategorien ins Unendliche

41:01

auszudehnen sie sind endlich und sie

41:04

haben nur den Zweck ähendliche sinnliche

41:06

Erfahrung zu interpretieren darüber

41:09

hinaus metaphysisch angewandt werden sie

41:12

in sich selber widersprüchlich zeigen

41:14

sie durch ihre Dialektik dass wir sie

41:16

falsch anwenden soll heißen es gibt

41:20

keine Erkenntnis über die Empirie

41:23

hinaus das ist was liber poppa auch

41:26

hören

41:28

was sie bei witkenstein auch gelernt

41:30

haben wahrscheinlich schon im Studium

41:32

ist alles

41:34

hochmodern nur was Folk jetzt

41:37

daraus wenn ich nur das sagen würde

41:40

hätten sie das Bild des von Kant immer

41:42

wieder gezeichnet wird ist der alles

41:44

zalmer er ist der Wiederspruch zu aller

41:47

Religion tatsächlich schreibt Kant in

41:51

der Kritik der Religion die Religion

41:54

innerhalb der Grenzen der reinen

41:56

Vernunft auf eine Weise die Goethe

41:58

abstoßend fand er meinte Kant hätte

42:02

damit seinen philosophenmantel geradezu

42:05

beschmutzt tatsächlich drückt sich Kant

42:08

polemisch aus wenn wir an Wunder glauben

42:12

leben wir in einer Welt in der wir nicht

42:14

mehr in der Zeit der Aufklärung

42:16

festhalten können das

42:20

ist wie wenn wir die Welt erklären

42:23

wollten wie der Schamane er legt sie ein

42:25

Ziegelstein auf den Kopf undter nenn

42:27

Gott als die Einfluss macht auf alles

42:29

was er sieht das ist keine Erklärung das

42:32

ist Aberglaube schlicht und einfach und

42:34

wenn die Theologen das weitertreiben

42:35

dann muss man ihn philosophisch

42:37

entgegentreten so wird man nicht mehr

42:39

glauben können nicht entlang einer

42:42

Philosophie die Vernunft begründet

42:45

Ursachen erklären möchte jetzt habe ich

42:49

ein Wort ausgesprochen das wir die ganze

42:51

Zeit vermieden haben vernünftig soll es

42:54

zugehen was kann den Deck ein ganz

42:57

wesentliches er ist überhaupt nicht der

43:00

alles zermalmer als der er ihnen

43:02

beigebracht wird in manchen

43:03

philosophischen Lehrbüchern das ist der

43:06

nichts weiter als der Aufklärer der

43:08

Zerstörer aller Religion und der führt

43:12

dann die Erkenntnis zurück auf

43:13

Naturwissenschaften auch richtig mehr

43:16

als Naturwissenschaften haben wir nicht

43:17

und haben wir nicht zu haben weil das

43:20

ist die Grenze dessen was wir

43:21

wissenschaftlich erkennen können Punkt

43:23

mehr gibt es nicht

43:27

was Kant entdeckt ist ein ganz anderes

43:29

es muss unendlich viel mehr geben als

43:31

was wir wissenschaftlich erkennen können

43:34

das könnten sie sogar lesen bei

43:36

witkgenstein wovon man nicht sprechen

43:38

kann davon muss man schweigen es gibt

43:41

aber lesen Sie an derselben Stelle das

43:44

unaussprechbare das ist das

43:48

mystische Kampf muss einfach daabilieren

43:51

weil wenn wir nur die

43:52

Naturwissenschaften

43:54

haben wir damit nicht leben

43:58

könen wie

43:59

[Musik]

44:01

denn eine wichtige Frage haben wir als

44:05

Menschen was sollen wir tun das müssen

44:09

wir tun wir bräuchten eine

44:12

Moral können wir die

44:14

naturwissenschaftlich

44:16

begründen absolut gar

44:19

nichts

44:21

1961 Jack mon Schreiben von Zufall und

44:24

Notwendigkeit das ist das Getriebe in

44:27

der Naturwissenschaft mit dem die

44:28

gesamte Evolution begründet wird

44:31

Zufälle Abweichung beim Abschreiben des

44:34

Genoms Mutation genannt und Selektion

44:38

durch die Umstände die dem

44:40

neuentstandenen Lebewesen zugemutet wird

44:43

entweder kann es damit leben oder es

44:45

geht unter brutal von Moral überhaupt

44:49

keine Rede eine zynische

44:51

Gleichgültigkeit in den Naturgesetzen im

44:53

Umgang der der Natur mit allen Lebewesen

44:57

der Mann hat den Nobelpreis bekommen für

44:59

seine Analysen des

45:02

Genoms aber was erklärt man mit den

45:06

Naturwissenschaften die

45:08

Unmenschlichkeit der gesamten Natur wir

45:12

können nicht mehr wie leibnis

45:13

niederknien in Dankbarkeit wie gut sie

45:15

geschaffen ist die Natur wie PR

45:17

stabiliert in ihrer Harmonie was wir

45:19

sehen ist der Kampf ums da sein da sind

45:21

wir bei Davin bei der Selektion die

45:24

grausam genug ist alles was nicht

45:25

überleben kann auszu worden kann ein

45:29

Mensch damit leben und wie soll er jetzt

45:31

selber

45:34

Leben darauf müsste Antworten die Moral

45:38

aber wo soll die herkommen um moralisch

45:41

zu sein müsste man selber handeln

45:44

können das gesamte

45:47

Erkenntnisvermögen sollte dazu führen

45:49

die Einheit der Wahrnehmung unter diese

45:51

Gesetzmäßigkeit des Bewusstseins zu

45:53

bringen mit Hilfe der

45:55

Kategorien ein ähnliches müsste jetzt

45:58

auch zugrunde liegen unserem

46:01

menschlichen Handeln wir müssten

46:04

urteilen aber Kraft welchen Vermögens

46:08

und wie kämen wir

46:10

dahin wie überhaupt könnten wir

46:14

moralstellen zu Moral gehören

46:18

Gesetze aber die können nicht die

46:20

gleichen sein wie die

46:22

Naturgesetze sie müssten aus einer ganz

46:24

anderen Ordnung entstehen nicht aus der

46:27

Gesetzmäßigkeit von Ursache und Wirkung

46:30

sondern aus der Fähigkeit die Ursache

46:33

und wirkungsfolge selber setzen zu

46:35

können und das wäre etwas ganz anderes

46:38

das wäre Freiheit wir nähmen uns das

46:41

Vermögen Ursachen zu schaffen deren

46:44

Wirkung wieder neue Ursachen Folgen nach

46:46

sich ziehen Freiheit wäre das und es

46:50

wäre die Grundlage aller

46:52

Moral und was wäre die Folge wir müssten

46:56

einen Begriff Einführen der in der

46:59

gesamten Verstandestätigkeit nicht

47:01

vorkommen kann in der gesamten

47:03

Naturwissenschaft nicht existiert es

47:06

gibt ih nicht Freiheit ist keine

47:09

Kategorie der Naturwissenschaften er

47:12

kann darin nicht vorkommen wenn ein

47:14

Naturwissenschaftler etwas erklären

47:16

würde damit dass es in Freiheit

47:18

entstanden ist hätte er überhaupt keine

47:19

Erklärung es gäbe keine Ursache freiheit

47:23

ist das Vermögen Ursachen überhaupt

47:25

setzen zu können

47:27

also ist sie jenseits des Verstandes ein

47:32

Begriff keine Kategorie mehr zum

47:35

erkennen sondern ein Begriff des Denkens

47:37

in der Vernunft und da nun gehört sie

47:43

hinein eine vernunftidee wäre

47:53

sie und diese Idee der vernun

47:57

üsteigt alle

47:59

wissenschaftlicherkenntnis man kann sie

48:01

nicht beweisen es wird

48:04

aber ein Postulat eine Förderung mit der

48:08

wir Kraft der Vernunft begründen wie

48:12

Moral möglich ist die Bedingung aller

48:15

Möglichkeit ist Freiheit in Gesetzgebung

48:19

die wir

48:20

selber zur Festlegung von Ursachen die

48:23

wir in die Wirklichkeit hineinschieben

48:25

auf uns

48:27

wir handeln wir richten Folgen an und

48:31

wir stehen dazu wir entscheiden uns in

48:34

unserer freiit das dies und das sein

48:36

soll das ist die Grundlage aller Moral

48:40

eine reine vernunftidee unbeweisbar aber

48:43

die Bedingung der Möglichkeit

48:45

menschliche Moral zu begründen dasselbe

48:50

Denkschema nur jetzt jenseits der

48:52

Empirie Ideen der

48:54

Vernunft dazu jetzt gehört auch die Idee

48:58

auf die ansung von Canterbury bereits

49:00

hingewiesen hat die Idee der

49:04

vollendeten seinsfarm des Guten das wäre

49:09

Gott wir können uns moralisch nicht

49:12

endlos Bemühen um Vollkommenheit wenn

49:14

wir nicht annehmen dass Vollkommenheit

49:16

möglich ist und können wir das sehen

49:21

empirisch stellen wir genau das

49:22

Gegenteil fest wir bemühen uns um Gut

49:25

und Böse

49:27

und dann erleben wir dass das Gute nicht

49:31

belohnt wird oft genug sogar in die

49:34

größten Schwierigkeiten getrieben wird

49:35

das Beispiel Jesu steht dafür das

49:38

Beispiel vieler Propheten steht dafür

49:40

und umgekehrt das Böse oft genug sich

49:43

belohnt dur sein erfolk ein brutaler

49:46

Krieg der siegreich zu Ende getrieben

49:48

wird findet in der Geschichte ihre

49:51

Belohnung geradezu dieser Widerspruch

49:53

der Erfahrung zwischen Gut und Böse

49:56

zwischen Lohn und Strafe treibt Kant

49:58

dahin ein neues Postulat zu erheben

50:00

Ethik ist nur möglich wenn wir das

50:03

Postulat mitbringen das

50:06

gut und Lohn mal zusammenkämen in

50:11

Gerechtigkeit und dann müsste es ein

50:14

allervollkommenstes Wesen geben das

50:16

dieses Gleichgewicht herstellt in der

50:18

ganzen Empirie in der sinnlichen

50:20

Wahrnehmung in der Naturgeschichte

50:22

finden wir genau das nicht wir müssen es

50:25

postulieren damit die Bedingung der

50:27

Möglichkeit der Moralität für den

50:29

Menschen überhaupt entstehen kann was

50:32

sie gerade begreifen ist enorm wir

50:34

kommen mit der Naturwissenschaft alleine

50:37

überhaupt nicht ins Leben wir bleiben

50:39

keine Menschen dabei hören Sie genau das

50:42

was man uns zumutet wir haben als

50:44

Wissenschaft nur die Naturwissenschaft

50:46

schafft uns als Menschen ab in letzter

50:48

Konsequenz wir können das haben wir

50:51

können künstliche Intelligenz ma

50:53

Intelligenz erfinden die uns eigentlich

50:55

als Menschen ersetzen wird Computer die

50:57

besser arbeiten als wir können brauchen

51:00

wir noch Kliniken brauchen wir noch

51:01

Ärzte wenn wir das alles digitalisieren

51:04

können Programm unserer gerade jetzt

51:07

Regierenden die Krankenhäuser gehen

51:10

pleite aber muss ja schlimm sein wir

51:12

können alles das technisch ja

51:15

nachbauen aber wir haben keine Moral

51:17

mehr keine Freiheit mehr keine Menschen

51:21

mehr wir haben Roboter als

51:25

ersatzmenschen wir können dafür viele

51:27

Ängste die damit lösbar werden sollen

51:29

einführen Sicherheit müssen wir

51:31

einführen dauerkontrolle müssen wir

51:33

haben behschbarkeit aller Zusammenhänge

51:36

muss sein Wissen ist Macht das stammt

51:38

auch von bacon in

51:40

England aber so dürfen wir nicht denken

51:43

wenn wir Menschen bleiben

51:45

wollen die Frage wenn es jetzt so steht

51:48

ist wie denn Moral begründbar sein soll

51:52

eine neue Schwierigkeit sie schauen sich

51:55

um und Sie finden

51:57

dass alle möglichen Völker im Verlauf

51:59

der Geschichte und sogar parallel heute

52:02

in den verschiedenen Kulturen ganz

52:04

verschiedene Gesetze haben dabei glaubt

52:07

jede Kultur daran dass ihre regulative

52:10

moralisch die einzig richtigen sein sie

52:13

ist geneigt sie absolut zu setzen und

52:15

schon haben wir eine Ideologie die

52:18

politisch gleich verwaltet werden

52:19

[Musik]

52:21

kann Gleichberechtigung von Mann und

52:23

Frau gilt uns für ein Menschenrecht

52:25

substanziell

52:27

1689 hätte man das schon wissen können

52:29

aber es ist nicht in allen Kulturen

52:31

gegenwärtig auch das hat wieder Gründe

52:34

empirische Gründe aber was machen wir da

52:37

draus wir haben die Gleichberechtigung

52:38

also müssen wir Krieg führen gegen den

52:40

Iran gegen 20 Jahre Krieg in Afghanistan

52:44

zur Befreiung der Frauen von der

52:45

Männerherrschaft haben wir gehabt und so

52:48

können wir dran bleiben wir können die

52:50

Moral nutzen um damit Krieg zu führen

52:53

als Kriegsgrund BL pas haben wir schon

52:57

gehört wies darauf hin dass wenn es so

53:00

steht die Landesgrenze einer bestimmten

53:03

Kultur der rein z.B fschen Franzosen und

53:05

deutschen zum Kriegsgrund werden kann

53:08

und damit jede Moral sich selber

53:10

widerlegt sie vereint nicht die Menschen

53:12

sie macht sie kampfbereit als Menschen

53:14

gegen Menschen im absoluten anzutreten

53:17

was wir vorher hatten als Krieg der

53:19

Religion gegeneinander wird nicht besser

53:22

indem wir es moralisieren durch

53:24

Abschaffung der Religion wir führen es

53:26

nur

53:27

atheistisch eigentlich umso schlimmer

53:29

denn jetzt müssen wir es auf Erden haben

53:31

eine andere gibt es ja nicht wir müssen

53:32

Sie in unserer Geschichte verwirklich

53:34

und zwar jetzt da wo wir sind unbedingt

53:37

heute es kann gar nicht schnell genug

53:39

gehen Toleranz

53:42

Verständnis Güte gar ist gar nicht

53:45

vorgesehen draufhalten zu lang Macht

53:48

ergreifen Durchsetzung unsere Natur die

53:51

wir

53:52

bestimmen basisbasierte Werte der

53:55

westlichen haben Geltung zu haben für

53:57

die ganze Welt das es dann noch

54:00

blicksstaaten

54:02

geben eigentlich nicht mehr der

54:06

Kolonialismus den wir jahrhunderteel

54:08

lang haben begründet sich jetzt

54:10

moralisch es ist vor 200 Jahren Emmanuel

54:14

K der weiß dass man mit innerlichen

54:16

inhaltlichen Festlegung von moralischen

54:19

geboten niemals eine Moral finden wird

54:22

die die Menschheit vereinigt und die

54:25

Vernunft geset ihrem Handeln

54:29

vorschreibt du sollst nicht töten das

54:31

gilt aber es

54:35

kimos führen ihre älterwererdenden Leute

54:38

in den

54:41

gadentod darf man das muss man das nicht

54:43

bekämpfen die Eskimos sind das nicht

54:45

Verbrecher sie können gar nicht

54:49

anders der Nahrungsmangel nötigt sie die

54:52

unversorgtheit des Alters im even Eis

54:57

mach es sinnvoll und wünschenswert nicht

55:00

ewig leben zu müssen sondern bei Zeiten

55:02

darüber zu entscheiden wann das Leben

55:04

endet eine andere Kultur man müsste sie

55:08

verstehen übrigens ein Gedanke der

55:11

ebenfalls sehr modern geworden ist

55:13

Ethnologen haben uns beigebracht dass

55:16

diese Vorstellung der Westen blasierten

55:18

Werte

55:20

Demokratie nicht nur politisch sondern

55:22

human zu einem Aberwitz führt

55:27

Kot lwiis Trost war ein solcher

55:29

Ethnologe der meinte wir müssen die

55:32

Kulturen nehmen wie die

55:33

Unterschiedlichkeit der sprachen wir

55:35

können Sie zurückführen auf eine

55:37

Grammatik die genealogisch ableitbar ist

55:40

und ineinander überführbar wir müssen

55:43

nur Ihre grammatische Struktur wirklich

55:45

begreifen dann werden wir überall ihr

55:48

menschlich in dasselbe finden Ethnologen

55:51

haben das im Strukturalismus zu zeigen

55:53

versucht die Strukturen der Kultur sind

55:56

austauschbar und ineinander

55:59

generierbar das wollte kan vor über 200

56:03

Jahren aber wie geht das wir müssten von

56:06

den inhaltlichen Festlegungen was man

56:08

tun soll runterkommen zu einem reinen

56:13

formalprinzip nicht inhaltliche

56:16

Festlegung sondern formal müssten wir

56:19

die Moral begründen und das wäre ihre

56:22

reine Form so dass sie wieder

56:24

unbeweisbar

56:27

unwiderlegbar ihre Begründung findet die

56:31

Begründung aller Moral ist die Freiheit

56:33

haben wir gelernt und was ist die Form

56:36

der Freiheit außer dass man selber zum

56:39

Gesetzgeber

56:41

wird autonom wird Autos ist selbst und

56:44

nos das

56:46

Gesetz man ist moralisch wenn man

56:51

selber Gesetzgeber wird und zwar einer

56:55

Gesetzgebung die allgemeine Gültigkeit

56:58

beansprucht so bei Immanuel Kant die

57:01

Formalität des

57:04

moralischen wie definiert man die Moral

57:07

der berühmte kategorische Imperativ

57:10

handle so dass die Maxime deines

57:15

Handelns jederzeit zum Ausgangspunkt

57:18

einer allgemeinen Gesetzmäßigkeit

57:20

gemacht werden

57:22

könnte klingt ein bisschen schwierig das

57:25

wiederhol ich noch Maxime soll heißen

57:27

die Grundlage deiner

57:29

Absichten handle so dass die Maxime

57:32

deines Handelns jederzeit zur Grundlage

57:35

einer allgemein Gesetzmäßigkeit gemacht

57:38

werden könnte soll heißen wie du glaubst

57:42

Handeln zu sollen müsste als Vorschrift

57:45

einführbar sein für jeden vernunftbabten

57:48

und die Vernünftigkeit deer

57:51

Gesetzmäßigkeit wäre formal erkennbar an

57:54

ihrer Allgemeinheit

57:56

mit der sie sich glaubhaft setzt ist das

57:59

überprüfbar

58:01

allemal denn die

58:04

Vernunft darf sich nicht widersprechen

58:07

das was du als allgemeinültiges Gesetz

58:10

festlegst darf mit sich selber nicht

58:13

antinomisch werden sonst kannst keine

58:15

Autonomie beanspruchen nehmen wir den

58:18

simplen Fall du hast kein Geld du musst

58:22

es dir

58:23

leihen und du versprichst dem krediteur

58:26

ist in angemessener Zeit zurückzu zu

58:30

geben darauf erhebt einen Zinsanspruch

58:33

damit er auch ein Vorteil hat wenn er

58:35

dir das Geld gibt auch das versprichst

58:37

Du ihm aber du weißt dass du das gar

58:39

nicht kannst du hast heute kein Geld und

58:41

morgen noch viel weniger Geld du wirst

58:43

das nicht zurückleihen eigentlich

58:45

betrügst du den krediteur indem du seine

58:48

leihabe nimmst in der Hoffnung du

58:51

könntest damit Geschäfte machen die dich

58:52

aus der Klemme heben aber versprechen

58:54

kannst du es keines Falls

58:57

wenn du auf diese Weise Geld Verleih

58:59

geliehen haben

59:01

willst auf der Grundlage von

59:04

Unsicherheit und Betrug wird kein Mensch

59:06

dir noch Geld leihen also widersprichtst

59:09

sich die Maxime deines Handelns von

59:11

selber beim Verleihen musst du nicht

59:14

versprechen dass du das Geld dass du

59:16

gelehen hast zurückgeben würdest sondern

59:18

genau das im Gegenteil du brauchst es

59:21

gar nicht zurückleihen dann bekämst du

59:23

überhaupt kein Geld und der Widerspruch

59:25

dessen was du gerade vorhast widerlegt

59:27

dich als unmoralisch die Maxime deines

59:31

Handelns erweist sich durch ihre

59:33

Widersprüchlichkeit in ihrre

59:36

Amoralität du bist nicht autonom du bist

59:39

antinom du führst das Chaos ein in der

59:42

Welt des sittlichen du handelst selber

59:44

unsittlich und was du zum Prinzip erhst

59:47

ist das genaue Gegenteil der

59:49

Allgemeingültigkeit die blanke Willkür

59:52

jeder kann dann machen was er will das

59:56

aber sollte gerade ausgeschaltet werden

59:57

was du selber willst sollte das werden

1:00:00

was alle wollen müssten im

1:00:03

Vernunftgebrauch die Formalität der

1:00:05

Moralität besteht genau darin dass das

1:00:08

was du willst zum allgemein Gesetz

1:00:11

erhoben werden

1:00:13

kann sie merken dieser rein formale

1:00:17

Anspruch ist unwidersprechend sprechbar

1:00:21

logisch die Stärke liegt da drin dass er

1:00:26

vor allem durch die Inhalte die daraus

1:00:28

abgeleitet werden keinen Entgegensetzung

1:00:31

mehr zu fürchten braucht ist ein rein

1:00:34

formales Gesetz in reiner Durchführung

1:00:37

und das ist was Immanuel Kant möchte

1:00:40

eine Ordnung die ihre Geltung hat die

1:00:44

Notwendigkeit

1:00:45

überall immer haben wir gerade schon

1:00:49

gehört dass notwendige ist das zu aller

1:00:51

Zeit

1:00:53

vorhanden notwendig

1:00:56

Moral die

1:00:58

überall beansprucht

1:01:01

unwiedersprechen der Vernunft zu

1:01:04

gehheichen eine Gesetzmäßigkeit die

1:01:07

nicht ich muss mich wiederholen aus der

1:01:09

Empirie stammt sondern als vernunftidee

1:01:11

existiert

1:01:13

Freiheit Moralität ein höchstes Gut im

1:01:17

Ausgleich zwischen gut und Belohnung der

1:01:22

endlose Widerspruch das Gute wird in

1:01:24

dieser Welt wie wir sie haben gerade zuu

1:01:26

mit Füßen getreten das Böse wird belohnt

1:01:29

durch seine erfolgsseligkeit genau das

1:01:32

verhindert dass wir moralisch handeln

1:01:34

könnten nach Lohn zu streben ist keine

1:01:37

unbedingte vernunftidee aber es ist eine

1:01:40

subjektive Notwendigkeit um moralisch zu

1:01:43

sein ein Postulat der subjektiven

1:01:48

Bedingung moralischen Handelns so wie

1:01:51

wir in der

1:01:52

erkenntnisphilosophie eine transzentale

1:01:55

Subjektivität annehmen so jetzt im

1:01:58

Umgang der Moral mit unserem Handeln

1:02:00

eine subjektive

1:02:03

postulatorische Bedingung der

1:02:05

Notwendigkeit etwas tun zu

1:02:07

[Musik]

1:02:09

können nun streben wir nach einer

1:02:12

Vollendung im Wissen dass wir in den

1:02:14

wenigen Jahrzehnten und in der

1:02:17

Zufälligkeit da unser Dasein endet nie

1:02:21

erreichen werden vollkommen zu

1:02:23

sein ist dann alles was wir machen

1:02:26

umsonst ist nicht das

1:02:29

resignative Moment es geht überhaupt

1:02:32

nicht das schwerste

1:02:35

Hindernis strebsam zu sein in

1:02:38

moralischer vervollkomnung es hat doch

1:02:41

alles kein Zweck es mag sein wir leben

1:02:44

ein paar Jahre wie wir wollen genießen

1:02:47

das Leben nach unserer eigenen Willkür

1:02:50

trieborientiert wir handeln wie wir

1:02:52

möchten und dann war's das wir sterben

1:02:54

ja und Punkt

1:02:57

dann hätten wir eine daseinskonzeption

1:02:59

die zur

1:03:00

Moral

1:03:02

antinomisch ist völlig außerste ist je

1:03:06

zur morale heranzureifen wir brauchten

1:03:09

ein ganz anderes wir brauchten die

1:03:12

vernunftidee der Unendlichkeit im Leben

1:03:17

die Unsterblichkeit der Seele jetzt

1:03:21

müssten wir dem transzendentalen

1:03:24

Subjekt

1:03:26

Substantialität und ewiges Leben

1:03:28

zusprechen das hatten wir ganz am Anfang

1:03:31

unserer Vorlesungsreihe bei Sokrates im

1:03:33

Dialog feidern aus der Feder des Platon

1:03:37

Unsterblichkeit als Bedingung zur

1:03:39

Wahrheit und vor allem zur

1:03:41

Wahrhaftigkeit der

1:03:44

Lebensführung ein Postulat der reinen

1:03:47

Vernunft geboren aus der Religion

1:03:51

bewahrheitet durch Moral auch das müssen

1:03:55

wir noch mal deutlich sagen es wird die

1:03:59

Religion begründet mit Moral aber sie

1:04:02

wird nicht auf Moral zurückgeführt das

1:04:06

was wir glauben wir können die Moral

1:04:08

einfach als Ersatz nehmen für Religion

1:04:10

ist nicht die Position von Manuel Kant

1:04:13

im Gegenteil die Bedingung der

1:04:15

Möglichkeit zur Moralität ist die

1:04:17

Religiösität sind die vernunfpostulate

1:04:20

die wir genannt

1:04:22

haben und dieser Unterschied wird jetzt

1:04:24

wesentlich sie dür nie mehr vergessen

1:04:27

Vernunft ist dasjenige was uns

1:04:30

sinngefüge gibt Moral schenkt mit

1:04:34

Freiheit und Unendlichkeit unserer

1:04:36

Lebensführung verbunden ist jenseits der

1:04:41

naturwissenschaftlichen Verwendung des

1:04:44

Verstandestätigkeit im Raum und Zeit des

1:04:47

empirisch erfahrbaren zwei ganz

1:04:50

unterschiedliche

1:04:51

Welten ein Dualismus wenn Sie so wollen

1:04:55

zwischen Wissenschaft ja und sollten wir

1:04:58

statt von Postulaten sprechen von

1:05:00

glauben dann wären wir ganz und gar bei

1:05:02

der

1:05:03

Religion nur der Glaube ist jetzt für

1:05:05

Immanuel Kant ein

1:05:07

vernunftglaube ein Postulat das wir

1:05:10

nötig haben um Vernunft zu behalten um

1:05:13

vernünftig gebildet zu

1:05:16

sein das im Grunde sind die Schlussworte

1:05:20

immanuels Kant und wir soll sich das

1:05:23

zeigen an einem Postulat mit mit dem

1:05:26

wir die Anliegen von Kant im praktischen

1:05:31

zusammenfügen können ich sagte eben noch

1:05:34

wenn wir uns

1:05:36

widersprechen zeigt sich daran die

1:05:38

Amoralität der Maxime unseres

1:05:41

Handelns eine Arbeit die Kant

1:05:44

geschrieben hat eine relativ kleine aber

1:05:46

wichtige Arbeit richtet sich gegen das

1:05:49

vermeintliche rechtftigen der Lüge ein

1:05:52

vermeintliches Recht die Unwahrheit zu

1:05:54

sagen als Notlüge z.B kan spricht

1:05:58

unmittelbar direkt und absolut

1:06:01

[Musik]

1:06:03

dagegen die Wahrheit zu sagen gilt

1:06:07

unbedingt und wir können rein formal

1:06:10

jetzt sagen indem du etwas aussprichst

1:06:14

von dem du weißt dass es die Wahrheit

1:06:16

ist aber demjenigen dem du es sagst

1:06:20

wahrmachchen möchtest dass es Wahrheit

1:06:22

wäre widersprichst du dir selber wenn

1:06:25

jemand weiß was du der Macht wird keiner

1:06:27

mehr dir glauben hebt die Lüge als

1:06:30

Möglichkeit sich selber

1:06:32

auf also ist es verboten rein formal die

1:06:37

Lüge anzuwenden egal für welchen Zweck

1:06:40

und das wird jetzt sehr wichtig auch im

1:06:43

Umgang miteinander was machen wir wenn

1:06:46

wir regierende haben die immer wieder

1:06:50

mit Ausreden ihre eigenen Bürger meinen

1:06:53

aus Verantwortung

1:06:55

ügen zu müssen sie sagen ihen selten die

1:06:58

ganze Wahrheit mit unter sogar die

1:07:00

Unwahrheit um sie mit einer bestimmten

1:07:03

Form des Glaubens des Wohlwollens zu

1:07:06

überziehen vor der Wahl etwa soll etwas

1:07:10

geglaubt werden von den denjenigen die

1:07:12

die Werbung machen schon wissen dass es

1:07:14

so viel wert ist wie wenn man für

1:07:16

irgendeine Ware auf dem Markt Werbung

1:07:19

machen würde es ist nicht die Wahrheit

1:07:21

es ist dasjenige was man für wahr

1:07:23

glauben soll

1:07:26

wenn die formale

1:07:29

Moralität der nichtwidersprüchlichkeit

1:07:32

der Maxime unseres Handelns Geltung

1:07:34

besesse dann müssten wir jetzt

1:07:37

sagen nur die Wahrheit im Umgang

1:07:40

miteinander kan ein Vertrauen schaffen

1:07:43

das ein Zusammenleben möglich macht das

1:07:46

würde jetzt bedeuten für unsere

1:07:48

Diplomatie zwischen den Völkern zwischen

1:07:51

den Regierenden zwischen den

1:07:53

staatenlenkern die bingung des Umgangs

1:07:56

miteinander ist die unbedingte

1:07:59

Wahrheit kein Politiker hat das Recht

1:08:01

einem anderen Politiker an der Nase

1:08:04

herumzuführen indem er ihn belügt

1:08:07

austrickst Maßnahmen trifft die ih das

1:08:10

Licht führen sollen die die Bürger

1:08:12

selber betrügen die Wahrhaftigkeit im

1:08:15

Umgang miteinander ist die Basis für

1:08:17

alle Politik und jetzt gilt es

1:08:21

absolut wir haben schon mal gehört

1:08:26

dass man mit der Bergpredigt keine

1:08:30

Politik machen kann die Politik braucht

1:08:33

Flexibilität im Umgang miteinander die

1:08:36

reine Wahrheit wer wird die denn

1:08:38

[Musik]

1:08:40

sagen man muss auch mit Betrug auch mit

1:08:44

Hinterlist auch mit Geschick in

1:08:48

Verantwortung mal die Unwahrheit sagen

1:08:51

dürfen das ist sogar Verantwortung

1:08:55

so haben wir gehört und dabei gelernt

1:08:58

ist es nichts weiter als eine reine

1:09:02

Moralität die sich begründet dass man

1:09:04

zum Erfolg

1:09:06

kommt man will unbedingt ein bestimmtes

1:09:10

Ergebnis erzielen und alles was

1:09:12

dahinführt ist dann richtig es ist aber

1:09:15

nicht richtig eins Satz aus der Feder

1:09:18

von Imanuel Kant lautet ganz simpel alle

1:09:22

Politik muss sich muss sich unbedingt

1:09:25

immer an der Moral

1:09:27

orientieren niemals aber die Moral an

1:09:30

der Politik Machtinteressen dürfen

1:09:33

niemals sagen was zu tun ist umgekehrt

1:09:36

wie man Machtinteressen durchsetzt ist

1:09:38

zunächst einmal die Frage wie man sie

1:09:40

denn legitimiert wie man sie

1:09:42

verständlich macht indem man in der

1:09:44

Wahrheit ausspricht die dem anderen

1:09:46

verständlich ist weil auch er Vernunft

1:09:48

hat und dann muss man mit wechselseitig

1:09:51

im Vernunft gebrauchlich darüber einig

1:09:53

werden können was zu tun ist und welch

1:09:57

einen Zustand hätte man dann kann fürt

1:10:01

das aus und 1795 in den Gedanken zum

1:10:03

ewigen Frieden was sie gerade lernen ist

1:10:06

die Bedingung der Möglichkeit von

1:10:08

Frieden ist als allererstes sage die

1:10:11

Wahrheit und nichts weiter nichts Lüge

1:10:15

nicht auch nicht in der Politik richte

1:10:17

kein Blendwerk ein richte nicht

1:10:19

Geheimdienst ein nicht in dauerobservanz

1:10:21

mit NSA mit dauerlügen mit der CIA mit

1:10:25

einer Politik die den anderen dauernd

1:10:27

austrixsen soll wie denn führt man Krieg

1:10:31

als allererste durch

1:10:33

Geheimhaltung man hat Angst vor dem

1:10:35

anderen also kann man ihm alles zutrauen

1:10:38

bloß nicht die Wahrheit man kann aber

1:10:40

ihm zutrauen dass er alle Waffen hat die

1:10:42

wir noch nicht haben also müssen wir die

1:10:43

auch haben was wir haben könnte müssen

1:10:46

wir haben die Vorstellbarkeit der Waffen

1:10:48

des anderen sind das Diktat sie auch zu

1:10:50

haben aus der blinden wahnsinnigen

1:10:53

Wahrnehmung die wir uns oktieren wird

1:10:55

die Pflicht der Nachahmung des

1:10:57

Vorstellbaren und dafür setzen wir jetzt

1:11:00

Wissenschaft ein Technik ein die alle

1:11:02

stehen im Dienst der

1:11:04

Militärindustrie auch natürlich der

1:11:06

finanzwirtschaftte können nicht besser

1:11:08

verdienen als in der Herstellung für

1:11:10

Waffen reinmetall neue Fabriken in der

1:11:13

Ukraine sind wir gerade bei so kann nie

1:11:15

Frieden werden vor 200 Jahren steht das

1:11:18

bei Immanuel Kant in aller Klarheit

1:11:21

nachzulesen mit Lügen mit Tricks werden

1:11:24

wir nie reden haben denn die Lüge die

1:11:27

wir der man dann aufbürden macht den

1:11:29

misstrauisch wir schließen mit ja mein

1:11:31

Vertrag aber eigentlich nur in der

1:11:33

Absicht dass wir ih bei Gelegenheit

1:11:36

hintergehen ein atomaren spervertrag

1:11:41

haben wir geschlossen nur um zu erleben

1:11:43

wie 1992 von Amerika aufgelöst wird was

1:11:47

brauchen wir Verträge mit Russland auch

1:11:49

zu handeln wir haben in Minsk verhandelt

1:11:51

über die Zukunft der Ukraine das war

1:11:54

2014 se müssen wir uns daran halten I

1:11:57

was doch wir bestechen die Ukraine so

1:12:00

dass sie genau das macht was sie dann

1:12:03

hat Bürgerkrieg und schließlich Krieg

1:12:06

gegen Russland können wir alles haben

1:12:09

wir erklären dass wir in libien

1:12:11

einfallen mit Bomben indem wir eine

1:12:14

verbuchbotzone einrichten und Russland

1:12:16

hat das

1:12:17

[Musik]

1:12:18

geglaubt

1:12:21

2000

1:12:23

11 nur um zu zeigen dass wir gadfi töten

1:12:27

[Musik]

1:12:28

wollen dann hat man das Nachsehen lauter

1:12:31

Verträge die man schließt Erklärung die

1:12:33

man gibt

1:12:35

1989 die NATO wird kein Zentimeter

1:12:38

vorrücken das war versprochen den Russen

1:12:41

versprochen muss man sich dran halten

1:12:43

absolut gar nicht die NATO kann ja

1:12:45

überhaupt nicht aggressiv sein sie ist

1:12:47

ja der Frieden selber mit solchen Lügen

1:12:50

haben wir niemals Frieden und ich könnte

1:12:52

endlos dran bleiben ihre sinnliche

1:12:54

Wahrnehmung zu erweitern und zu Fantasie

1:12:57

zu

1:12:58

steigern so kann kein Frieden werden er

1:13:02

kann nur kommen durch das Vertrauen in

1:13:04

die Wahrhaftigkeit unserer

1:13:06

Mitteilungen und was ist dann die Folge

1:13:09

wir hören auch vorinander Angst zu haben

1:13:12

weil wir in Offenheit einer mitteilen

1:13:15

was wir beabsichtigen und sofort die

1:13:18

Grenzen finden an dem was wir noch

1:13:19

beabsichtigen können ohne dem anderen

1:13:22

Angst zu

1:13:24

machen kämpfen unsere Angst nicht mehr

1:13:26

durch Angst Ausdehnung durch immer

1:13:28

bessere Bomben und Waffen die wir haben

1:13:30

napan Bomben haben wir 1945 ganz tokyio

1:13:33

Fackeln wir ab wir haben Atombomben

1:13:36

Nagasaki Hiroshima können wir in wenigen

1:13:39

Sekunden vernichten nicht genug wir

1:13:41

haben eine wasserstofbombe 1000 mal

1:13:43

Hiroshima 1992 54 wir haben sie wir sind

1:13:47

eine Weltmacht so groß sind wir im der

1:13:50

Potentialität des Massenmords das ist

1:13:52

die Geschichte die wir haben und die

1:13:55

soll sich fortsetzen hat absolut kein

1:13:58

Ende wir müssen so sein n dass sie

1:14:01

Sicherheit erklären die uns

1:14:03

Regierenden wir stehen am Anfang eines

1:14:06

neuen Jahres wenn jemals dabei etwas neu

1:14:10

wird dann wär es die Fähigkeit zum

1:14:13

Frieden Gedanken zum ewigen Frieden und

1:14:17

alles müsste sich dann ändern indem wir

1:14:19

auf der Basis der Religiosität eine

1:14:22

Moral einrichten würden die den Engel

1:14:24

über den Fluren von belehem Recht gibt

1:14:27

Frieden auf Erden den

1:14:30

[Musik]

1:14:32

Menschen anders die Wirklichkeit wie wir

1:14:35

sie kennen Sicherheit das ist stärker zu

1:14:37

sein als jeder der uns bedrohen könnte

1:14:40

wir müssen mit der Potenzialität unserer

1:14:42

Waffen jeden abschrecken können die NATO

1:14:45

ist eine

1:14:46

Abschreckung hätten wir gründlich

1:14:49

abgeschreckt W auch in der Ukraine gar

1:14:51

kein Krieg geworden und wir werden ihm

1:14:52

beenden durch noch größere Abschreckung

1:14:55

das kann der andere genauso er hat

1:14:58

ebenfalls Angst er kann die Zähne

1:15:00

Fläschen und dann uns abschrecken

1:15:02

wollen das geht schon los bevor Krieg

1:15:05

ist

1:15:05

Aufrüstung das ist das erste die

1:15:08

Schrecklichkeit der Waffen die uns

1:15:10

vorstellen wir uns vorstellen können

1:15:11

müssen den Auftrag der Waffenindustrie

1:15:15

gegeben

1:15:18

werden und wie dann das machen wir und

1:15:22

der Nachbarstaat sieht was wir machen

1:15:24

bekommt für uns und wird das auch machen

1:15:26

schon steigern sich die Ängste die wir

1:15:28

haben indem wir sie verbreiten und indem

1:15:31

wir vom anderen zu uns

1:15:34

zurückkommen und jetzt ist der

1:15:36

abrüstungs der der aufrüstungswettbewerb

1:15:39

ist stiger Steigerung begriffen wir

1:15:43

kommen aus der Spirale nicht mehr raus

1:15:45

wir müssen immer schlimmere mgeräte

1:15:48

haben die gesamte menschliche Geschichte

1:15:50

die sie

1:15:52

lernen vor Hunderttausenden von Jahren

1:15:55

mit dem

1:15:56

Beginn des hauseils bis heute bis feil

1:16:02

und Bogen beschwerter

1:16:06

bronzeschwerte

1:16:08

pulverkanonen

1:16:10

Bomben bis zur Gegenwart eine endlose

1:16:14

Steigerung in Angst in

1:16:17

schreckensverbreitung in mkapazität die

1:16:20

wir häufen um erfolgreich zu sein um

1:16:22

unsere Interessen endlich durchzusetzen

1:16:25

über wehende leichenhäfen die immer

1:16:27

größer werden und das nennen wir normal

1:16:30

das ist Politik wie sie immer war wenn

1:16:33

ich rede vom Frieden ist das der

1:16:35

wichtigste Einwand die Menschen waren

1:16:36

schon immer so ja also muss ich das

1:16:39

endlich ändern wir die Menschen müssen

1:16:42

uns

1:16:42

ändern das ist die ganze Botschaft die

1:16:45

wir zu Weihnachten noch gehört haben und

1:16:48

die als einzige uns ein wirklich neues

1:16:50

Jahr verschaffen könnte nicht Aufrüstung

1:16:56

Abrüstung dann könten wir einander die

1:16:58

Hände reichen Frieden schließen im

1:17:01

Vertrauen in Wahrhaftigkeit in

1:17:05

Menschlichkeit die universell gilt sonst

1:17:08

bleibt jede Moral ein Kampfinstrument

1:17:10

zur Aufrüstung auch moralisch wir haben

1:17:12

Recht und wir reden wir von Recht nur um

1:17:16

Recht zu haben um

1:17:19

hinzurichten um uns durchzusetzen eine

1:17:22

reine Ideologie unserer selbst eine

1:17:26

Egomanie die wir moralisch verbräben

1:17:29

eine neue Verlogenheit im

1:17:32

ganzen Immanuel Kant was lernen wir aus

1:17:38

all

1:17:40

dem der Unterschied von

1:17:44

Verstand und

1:17:46

[Musik]

1:17:48

Vernunft die Begrenztheit aber auch die

1:17:50

Bedingung der Möglichkeit von

1:17:53

Naturwissenschaften das das Postulat der

1:17:55

Vernunft damit wir Menschen werden und

1:17:59

bleiben gleichzeitig aber

1:18:02

fragepunkte die wir nicht einfach

1:18:04

übergehen können eines ist in allem

1:18:08

denken bei Emmanuel Kant gegenwtig das

1:18:11

ist die absolute Gültigkeit die

1:18:15

Unveränderlichkeit die Moral die hat

1:18:18

formal ist im Grunde eine nicht

1:18:21

widersprechbare

1:18:22

ewige dauernd gt

1:18:25

unter allen geschichtlichen zeitlichen

1:18:27

Veränderungen die

1:18:30

gleiche also ist ein bedenken dass man

1:18:33

gegenüber kN geltten machen muss dass da

1:18:36

nicht geschichtlich gedacht wird sondern

1:18:38

in der Bedingung der Möglichkeit von

1:18:40

reiner Erkenntnis ungeschichtlich in

1:18:44

Richtung von etwas das immer in Gel

1:18:46

Geltung zu sein hat auch am Anfang

1:18:50

unserer Vorlesungsreihe haben wir das

1:18:52

bei den Griechen festgestellt was ihn

1:18:54

für

1:18:55

Wahrheit auferlegt wird ist das

1:18:59

unveränderliche das ewige in dieser

1:19:02

Tradition des transzendentalen

1:19:04

Idealismus von den Griechen von Platon

1:19:06

her sehen sie auch kan befindlich und

1:19:10

ein anderes ist wir sollen Leben nach

1:19:14

den Gesetzen die wir uns selber durch

1:19:16

Vernunft

1:19:19

geben aber dann stellen wir fest dass

1:19:22

wir die Gesetze die wir uns selber geben

1:19:24

dringlich brauchen und es ist in uns

1:19:27

eine Stimme die ganz anders redet unsere

1:19:30

Triebe

1:19:32

Antriebe unser wollen ist nicht nur

1:19:36

autonom auf Moral

1:19:38

ausgerichtet sondern auf Leidenschaft

1:19:41

auf alle möglichen Formen der Pathologie

1:19:44

auf Wunscherfüllungen auf das Chaos

1:19:47

unserer

1:19:49

Sinnlichkeit unsere Sinne liefern uns

1:19:51

nicht nur sinnliche Erfahrung sie

1:19:53

beschwören auch durch die Sinnlichkeit

1:19:56

mit den Dingen die wir feststellen zu

1:19:58

verschmelzen dann gibt es Hunger nach

1:20:01

Nahrungsmittel dann gibt es sexualgier

1:20:04

nach einen Partner dann gibt es

1:20:06

machttriebe gegenüber von Zeitgenossen

1:20:08

alles mögliche taucht auf in unserer

1:20:12

Seele

1:20:13

Immanuel Kant hat das genannt das

1:20:16

absolut

1:20:18

Böse auch das existiert und wir gehen

1:20:21

wir damit um eigentlich nur durch

1:20:24

Beherrschung

1:20:25

wir müssen den kategorischen Imperativ

1:20:28

durch

1:20:29

Vernunftgebrauch anwenden durch

1:20:32

Beherrschung im Umgang mit uns selber

1:20:35

das wird jetzt sehr schwierig weil wir

1:20:37

schon den Dualismus haben zwischen Geist

1:20:40

und

1:20:41

Körper zwischen Vernunft und Verstand

1:20:46

jetzt haben wir auch moralisch eine

1:20:48

zerspaltenheit die eigentlich auf Dauer

1:20:52

gestellt ist und nie mehr aufhört für

1:20:54

den den Protestanten anuel Kant ist

1:20:57

dieser Widerspruch identisch mit der

1:20:58

christlichen erbsüenlehre wir sehen das

1:21:01

richtige aber stehen wir unter Zwang das

1:21:04

verkehrte zu tun eine Antwort wir wir da

1:21:08

herausführen hat kann aber nicht außer

1:21:10

dass wir wenigstens imstande sein

1:21:12

sollten unserer eigenen Vernunft

1:21:14

gehorsam zu sein indem wir selber die

1:21:16

moralischen Gesetze die wir erlassen

1:21:18

auch

1:21:19

befolgen aber das das schwierig ist we

1:21:22

jeder wie können wir in Frieden kommen

1:21:25

mit unseren trieben

1:21:27

Antrieben mit der Sinnlichkeit unserer

1:21:30

Gefühle ein schwieriges Problem das

1:21:33

eigentlich psychologisch beantwortet

1:21:35

werden müsste aber bei Manuel Kant Ende

1:21:38

des 18 Jahrhunderts auf diese Art nicht

1:21:41

behandelt werden kann Psychologie gibt

1:21:43

es in dem Sinne nicht es gibt eine

1:21:46

Anthropologie auf den hintergründ der

1:21:49

Erkenntnislehre der Metaphysik der

1:21:52

Religion Psychologie wie sie kennen wird

1:21:55

er dem 19 Jahrhundert aus der

1:21:58

Philosophie sich langsam entwickeln das

1:22:00

machen wir in späteren Zeiten gleich in

1:22:03

der nächsten Stunde sind wir noch nicht

1:22:04

dabei aber in der übernächsten Stunde

1:22:06

sehen wir wie Philosophie zur

1:22:08

Psychologie wird schobmauer steht

1:22:12

dafür Feuerbach aber schon in der

1:22:14

nächsten Stunde steht dafür wir müssen

1:22:17

die zerspaltenheit die Kant mitgebracht

1:22:19

hat und nicht aufzulösen vermochte

1:22:21

überwinden durch weiterdenken

1:22:24

das ist das Beste was der Philosophie

1:22:26

und jedem wahrheitsbesitz geschehen kann

1:22:29

es ist nicht falsch was wir da lernen

1:22:31

wir müssen es nur weiter denken

1:22:34

erweitert denken und dann kämen wir

1:22:37

dahin Vision zu folgen Imanuel Kant es

1:22:42

ist wirklich wie ein

1:22:44

Traum im Jahre

1:22:47

2005 unter einem Bundeskanzler dessen

1:22:50

Namen wir heute gar nicht mehr erwähnen

1:22:52

dürfen un deren Schröder

1:22:55

war es

1:22:57

möglich den Glauben an den ewigen

1:23:01

Frieden praktisch zu machen da steht

1:23:05

Putin der böse Putin der Dämon mit dem

1:23:08

wir gar nicht reden dürfen weil er nur

1:23:10

lügt weil er alles bricht weil er den

1:23:12

Krieg provoziert hat weil wir gar keinen

1:23:14

Grund für seinen Krieg nennen dürfen ist

1:23:16

ein Angriffskrieg denn er verursacht ein

1:23:18

Massenmörder den wir vor Gericht bringen

1:23:20

doch niemals un selber wie kommt man

1:23:23

denn dahin mit wie viel haben wir das

1:23:25

eingeleitet keine Frage keine

1:23:28

Frage dann kann es kein Frieden geben es

1:23:32

sei denn über die Friedhöfe mit den

1:23:34

massenbegräbnissen Hunderttausende von

1:23:36

Toten alleine in der Ukraine wann soll

1:23:38

das

1:23:39

enden das könnten wir erblicken

1:23:42

2005 in der Heimat Imanuel Kanz in

1:23:46

Königsberg

1:23:48

kaliniengrad gehört heute zu

1:23:52

Russland V der Universität sehen Sie

1:23:55

Schröder stehen im Gespräch mit Putin

1:23:58

und beide versprechen sich gegenüber dem

1:24:01

Denkmal Immanuel Kanz gestiftet von

1:24:04

Marion von dönhof den Gedanken des ewien

1:24:07

Frieden zu verwirklichen

1:24:10

2005 noch war das möglich es dürfte

1:24:13

nicht sein weil Frieden in Europa

1:24:16

bedeutet hätte Frieden mit Russland ein

1:24:20

wirtschaftskorridor von Portugal bis

1:24:23

Sibirien

1:24:26

Eurasien als ein Wirtschaftsraum das

1:24:29

wäre der Ende des

1:24:31

weltherrschaftsanspruchs der USA wir

1:24:33

sind die einzige Weltmacht wir schalten

1:24:34

jeden Konkurrenten aus Frieden mit

1:24:37

Russland das wäre der schlimmste

1:24:40

Konkurrent der USA man fürchtet nicht

1:24:42

den Krieg der Russen man fürchtte den

1:24:44

Frieden mit den

1:24:46

Russen dürfen wir das alles sagen dann

1:24:50

müssten wir die Machtgier als erstes im

1:24:52

Herzen der Menschen kanzianisch

1:24:55

gesprochen als Teil der Erbsünde

1:24:57

betrachten und uns dadurch in der

1:25:00

Religion erlöst finden die

1:25:03

psychologische Ableitung der Machtgier

1:25:06

für das Minderwertigkeitsgefühl nie sind

1:25:09

wir groß genug immer haben wir Angst

1:25:11

schwächer zu sein dann können wir nur

1:25:15

durch

1:25:16

allmachtsansprüche durch werden wie Gott

1:25:18

die Weltherrschaft antreten dann

1:25:21

brauchen wir keinen Gott mehr dann sind

1:25:23

wir selber Gott dann sind wir bei dem

1:25:25

biblischen Thema im Willen keine

1:25:28

Erlösung mehr zu bedürfen weil wir sie

1:25:30

ja sind wir erlösen die ganze Welt Gott

1:25:34

ku herrscht über die Welt und dann ist

1:25:36

sie gut dann kann sie gar nicht besser

1:25:39

werden nur wir haben einen Krieg nach

1:25:41

dem anderen der nie aufhört wir

1:25:44

beseitigen nicht das Böse wir werden

1:25:46

selber in der schlimmsten Form

1:25:49

böse dann bin ich noch mal bei der Lehre

1:25:53

der Weinacht

1:25:56

leistet dem Bösen keinen Widerstand oder

1:26:00

mit Paulus den wir im Römerbrief

1:26:01

besprochen haben im letzten Semester

1:26:05

überwinde das Böse durch das Gute oder

1:26:09

sagen wir durch die Güte anders

1:26:11

vermehrst du es nur ins Unendliche

1:26:14

Immanuel Kant der Höhepunkt der

1:26:17

deutschen Philosophie vor 200 Jahren was

1:26:20

wir jetzt hören in der nächsten Stunde

1:26:22

ist kein Nachgesang s dann

1:26:25

wirklich neu wir haben davon gehört die

1:26:29

Dialektik mit der die Vernunft wenn wir

1:26:32

Sie als Erkenntnismittel

1:26:34

einsetzen jenseits der empirischen

1:26:38

Erkenntnis des Verstandes eben durch

1:26:41

ihre eigene

1:26:43

Widersprüchlichkeit zeigt dass wir sie

1:26:45

falsch anwenden würden die Vernunft ist

1:26:47

kein Erkenntnismittel daran anknüpfen

1:26:50

wird sich der Protest eines weiteren

1:26:52

großen Philosophen Hegels und im

1:26:56

Widerspruch zu dem sind wir bei der

1:26:57

Psychologie Feuerbachs und in der

1:26:59

Weiterentwicklung davon bei Karl Marx

1:27:02

ein Programm für das neue Jahr in der

1:27:04

nächsten Stunde für heute danke ich

1:27:06

Ihnen bei für die Geduld beim Zuhören

1:27:08

bei ihrer Treue wieder da zu sein

1:27:11

verbunden mit der Einladung es möchte

1:27:13

ein gutes schönes Jahr beginnen für Sie

1:27:15

und wir sehen uns wieder am nächsten

1:27:17

Samstag zunächst ein schönes Wochenende

1:27:20

das erste zweite in diesem Jahr danke

1:27:23

schön

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