0:01
wie 59 73 liter hat rob leask § 8
0:07
allgemeine anmerkungen zu transient
0:09
ahlen ästhetik zuerst wird es nötig sein
0:11
und so deutlich als möglich zu erzählen
0:13
was in ansehung der grund beschaffenheit
0:16
der sinnlichen erkenntnis überhaupt
0:18
unsere meinung sei um aller missdeutung
0:21
wir haben also sagen wollen dass alle
0:25
nichts als die vorstellung von
0:27
erscheinung sei dass die dinge die wir
0:29
anschauen nicht das an sich selbst sind
0:31
wofür wie sie anschauen noch ihre
0:34
verhältnisse so an sich selbst zu
0:35
schaffen sind als sie uns erscheinen und
0:38
das wenn wir unser subjekt oder auch nur
0:40
die subjektive beschaffenheit der sinne
0:43
alle die beschaffenheit alle
0:45
verhältnisse der objekte in raum und
0:46
zeit er selbst raum und zeit
0:50
und als erscheinungen nicht an sich
0:52
selbst sondern nur in uns existieren
0:54
können was es für eine bewandtnis mit
0:57
den gegenständen an sich und abgesondert
1:00
von aller dieser rezept ivi tät unserer
1:02
sinnlichkeit haben möge bleibt uns
1:04
gänzlich unbekannt wir können nichts als
1:07
unsere art sie wahrzunehmen die uns
1:09
eigentümlich ist die auch nicht
1:12
notwendig jedem wesen ob zwar jedem
1:14
menschen zu kommen muss mit dieser haben
1:17
wir es lediglich zu tun
1:18
raum und zeit sind ihre reinen formen
1:21
empfindungen überhaupt die materie jene
1:24
können wir allein apriori das voller
1:27
wirklichen wahrnehmung erkennen und sie
1:29
heißt darum reine anschauen
1:31
diese aber ist das in unserer erkenntnis
1:33
was da macht das die erkenntnis apostel
1:36
juni das heißt empirische anschauen
1:38
heißt jene hängen unserer sinnlichkeit
1:41
schlechthin notwendig an welche art auch
1:44
unsere empfindungen sein mögen diese
1:46
können sehr verschieden sein
1:48
wenn wir diese unsere anschauen auch zum
1:50
höchsten grade der deutlichkeit bringen
1:52
so würden wir dadurch der beschaffenheit
1:54
der gegenstände an sich selbst nicht
1:56
näher kommen denn wir würden auf jeden
1:59
fall doch nur unsere art der anschauen
2:01
das heißt unsere sinnlichkeit
2:02
vollständig erkennen und diese immer
2:05
unter den dem subjekt ursprünglich
2:07
anhängenden bedingungen von raum und
2:11
was die gegenstände an sich selbst sein
2:13
mögen würde uns durch deren aufgeklärte
2:16
erkenntnisse erscheinung die uns allein
2:18
gegeben ist doch niemals bekannt werden
2:21
und dass daher unsere ganze sinnlichkeit
2:23
nichts als die verworrene vorstellung
2:25
der dinge sei welche lediglich das
2:28
enthält was ihnen an sich selbst zu
2:30
kommt aber nur unter einer anhäufung von
2:33
merkmalen und teil vorstellungen die wir
2:35
nicht mit bewusstsein auseinandersetzen
2:37
ist eine verfälschung des begriffs von
2:40
sinnlichkeit und von erscheinung welche
2:42
diese ganze lehre unnütz und leer macht
2:45
der unterschied einer undeutlichen b61
2:49
von einer deutlichen vorstellung ist
2:51
bloß logisch und betrifft nicht den
2:53
inhalt und zweifel enthält der begriff
2:56
von recht dessen sich der gesunden
2:58
verstand bedient eben dasselbe was die
3:01
subtilste spekulationen aus ihm
3:03
entwickeln kann nur das im allgemeinen
3:05
praktischen gebrauch man sich dieser
3:08
mannigfaltigen vorstellungen in diesen
3:10
gedanken nicht bewusst ist
3:12
warum kann man nicht sagen dass der
3:14
allgemeine begriff ist hin nicht sein
3:15
und da der bloße erscheinung enthalte
3:17
denn das recht kann gar nicht erscheinen
3:20
sondern sein begriff liegt im verstanden
3:22
und stellt eine beschaffenheit die
3:24
moralische der handlungen vor die ihnen
3:27
an sich selbst zu kommt dagegen enthält
3:30
die vorstellung eines körpers in der
3:31
anschauung gar nichts was einem
3:33
gegenstände an sich selbst zu kommen
3:35
könnte sondern bloß die erscheinung von
3:37
etwas und die art wie wir dadurch
3:39
offizier werden und diese rezepte wie
3:42
tät unserer kenntnis fähigkeit heißt
3:45
sinnlichkeit und bleibt von der
3:47
erkenntnis des gegenstandes an sich
3:49
selbst auch wenn man die erscheinen
3:51
gleich bis auf den grund durch schauen
3:53
möchte dennoch himmelweit unterschieden
3:55
die leibniz wölfischen philosophie hatte
3:59
er allen untersuchungen über die natur
4:01
und den ursprung unserer erkenntnisse
4:03
einen ganz unrechten gesichtspunkt
4:05
angewiesen indem sie den unterschied der
4:07
sinnlichkeit vom intellektuellen bloß
4:10
als logisch betrachtet da offenbar
4:13
transzendentale ist und nicht bloß die
4:15
form der deutlichkeit b 62 oder
4:18
undeutlichkeit sondern ihren ursprung
4:22
so dass wir durch die erstere die
4:24
beschaffenheit der dinge an sich selbst
4:26
nicht bloß um deutlich sondern gar nicht
4:28
erkennen und sobald wir unsere
4:30
subjektive beschaffenheit wegnehmen
4:32
das vorgestellte objekt mit den
4:34
eigenschaften die ihm die sinnliche
4:36
anschauung bei legte überall nirgendwo
4:39
anzutreffen ist noch angetroffen werden
4:42
kann indem eben diese subjektive
4:44
beschaffenheit die form des selben als
4:47
erscheinung bestimmen wir unterscheiden
4:49
sonst wohl unter erscheinungen das was
4:52
ihre anschauung wesentlich annimmt und
4:54
für jeden menschlichen sinn überhaupt
4:55
gilt von demjenigen was derselben nur
4:58
zufälligerweise zukommt in dem es nicht
5:00
auf die beziehung der sinnlichkeit
5:02
überhaupt sondern nur auf eine besondere
5:04
stellung oder organisationen dieses oder
5:07
jenes sinnes gültig ist und da nennt man
5:10
die erste erkenntnis eine solche die den
5:12
gegenstand an sich selbst vorstellt die
5:15
zweite aber nur in seiner erscheinung
5:17
dieser unterschied ist aber nur
5:19
empirisch bleibt man dabei stehen wie es
5:22
meistens geschieht und sieht jene
5:24
empirische anschauen nicht wiederum wie
5:27
es geschehen sollte als los der
5:29
erscheinung an so dass darin gar nichts
5:31
was irgendeine sache an sich selbst
5:33
anginge anzutreffen ist so ist unser
5:35
transzendentaler unterschied verloren
5:37
und wir glauben als dann doch dinge an
5:40
sich zu erkennen obwohl wir es gleich
5:42
überall in der st innenwelt selbst bis
5:44
zu der tiefsten erforschung b63 ihrer
5:48
gegenstände mit nichts als erscheinungen
5:51
so werden wir zwar den regenbogen eine
5:54
bloße erscheinung bei einem sonnen regen
5:56
nennen diesen regeln aber die sache an
5:59
sich selbst welches auch richtig ist
6:01
insofern wir den letzteren begriff nur
6:04
physisch verstehen als das was in der
6:07
allgemeinen erfahrung unter allen
6:08
verschiedenen lagen zu den sinnen doch
6:11
in der anschauung so und nicht anders
6:12
bestimmt ist nehmen wir aber dieses
6:15
empirische überhaupt und fragen ohne uns
6:18
dann seine einstimmung mit jedem
6:20
menschen sind zu kehren
6:21
ob auch dieses einen gegenstand an sich
6:23
selbst nicht die regentropfen denn die
6:26
sind dann schon als erscheinungen
6:28
empirische objekte vorstellen
6:30
so ist die frage von der beziehung der
6:32
vorstellung auf den gegenstand transfer
6:35
mental und nicht allein diese tropfen
6:37
sind bloße erscheinungen sondern selbst
6:40
ihre runde gestalt ja sogar der raum in
6:43
welchen sie fallen sind nichts an sich
6:45
selbst sondern bloß modifikationen oder
6:48
grundlagen unserer sinnlichen anschauen
6:50
das transzendentale objekt aber bleibt
6:55
und die zweite wichtige angelegenheit
6:57
unserer transzendentalen ästhetik ist
6:59
dass sie nicht bloß als scheinbare
7:01
hypothese einige kunst erwerben sondern
7:04
so gewisse und bezweifelt sei als jemals
7:07
von einer theorie gefordert werden kann
7:09
die zum organon dienen soll um diese
7:13
gewissheit völlig einleuchtend zu machen
7:15
wollen wir einen fall wählen woran
7:17
dessen gültigkeit augenscheinlich b64
7:21
werden und zu mehr klarheit dessen was §
7:24
3 angeführt worden ist dienen kann
7:27
setzte demnach raum und zeit seien an
7:30
sich selbst objektiv und bedingungen der
7:32
möglichkeit der dinge an sich selbst so
7:35
zeigt sich zuerst das von beiden apriori
7:38
apodiktische und synthetische setzte in
7:41
großer zahl vornehmlich vom raum
7:42
vorkommen welche mir darum vorzüglich
7:45
hier zum beispiel untersuchen wollen
7:47
da die sitze der geometrie synthetisch
7:50
apriori und mit apodiktische gewisser
7:53
erkannt werden so frage ich woher nehmt
7:56
ihr der gleichen sätze und worauf stützt
7:59
sich unser verstand um zu der gleichen
8:01
schlechten notwendigen und
8:02
allgemeingültigen wahrheiten zu gelangen
8:05
es gibt keinen anderen weg als durch
8:08
begriffe oder durch anschauen beide aber
8:10
als solche sind entweder a priori oder
8:16
die letztere nämlich empirischen
8:18
begriffe und das worauf sie sich gründen
8:21
die empirische anschauen können keinen
8:23
synthetischen satz ergeben als nur einen
8:26
solchen der auch bloß empirisch das
8:29
heißt ein erfahrungssatz ist mit ihnen
8:31
niemals notwendigkeit und absolute
8:33
allgemeinheit enthalten kann
8:34
dergleichen doch das charakteristische
8:37
aller sitze der geometrie ist was aber
8:40
das erste und einzige mittel sein würde
8:42
nämlich durch bloße begriffe oder durch
8:45
anschauen apriori zu der gleichen
8:48
erkenntnissen zu gelangen so ist klar
8:50
dass aus bloßen begriffen gar keine
8:53
synthetische erkenntnis sondern
8:55
lediglich analytische erlangt werden
8:57
kann wie 65 nehmt nur den satz dass
9:02
durch zwei gerade linien sich gar kein
9:05
raum einschließen lassen
9:06
mithin keine figur möglich
9:08
sei und versucht ihn aus dem begriff von
9:11
geraden linien und der zahl zwei
9:14
oder auch das aus drei geraden linien
9:17
eine figur möglich sei und versucht es
9:20
ebenso bloß aus diesen begriffen alle
9:22
eure bemühungen ist vergeblich und ihr
9:25
seht euch benötigt zur anschauung eure
9:27
zuflucht zu nehmen wie es dir geometrie
9:30
auch jederzeit tut ihr gebt euch also
9:32
einen gegenstand in der anschauung von
9:34
welcher art aber ist diese ist es reine
9:37
anschauung apriori oder eine empirische
9:40
wäre das letzte so könnte niemals ein
9:43
allgemeingültiger noch weniger ein
9:46
apodiktische satz daraus werden
9:47
denn erfahren kann der gleichen niemals
9:50
liefern ihr müsst also euren gegenstand
9:52
apriori in der anschauung geben und auf
9:55
diese neuen synthetischen satz gründen
9:58
läge nun in euch nicht ein vermögen
10:00
apriori anzuschauen wäre diese
10:03
subjektive bedingungen der form nach
10:05
nicht zugleich die allgemeine bedingung
10:07
apriori und der allein das objekt dieser
10:10
äußeren anschauung selbst möglich ist
10:12
wäre dagegen stand der triangel etwas an
10:16
sich selbst ohne beziehung auf euer
10:17
subjekt wie konntet ihr sagen das was in
10:21
euren subjektiven bedingungen einen
10:22
trojaner zu konstruieren notwendig liegt
10:24
auch dem träger an sich selbst notwendig
10:27
zu kommen müsse denn ihr könnt doch zu
10:30
euren begriffen von drei linien nichts
10:32
neues die figur hinzufügen b66 welches
10:37
darum notwendig an dem gegenstand
10:39
angetroffen werden müsste da dieser vor
10:43
eurer erkenntnis und nicht durch diese
10:46
wäre also nicht der raum und so auch die
10:49
zeit eine bloße form eure anschauen
10:50
welche bedingungen apriori enthält unter
10:54
denen allein dinge für euch äußere
10:56
gegenstände sein können die ohne diese
10:59
subjektiven bedingungen an sich nicht
11:01
sind so könnte die apriori ganz und gar
11:04
nichts über äußere objekte synthetisch
11:07
es ist also unzweifelhaft gewiss und
11:11
nicht bloß möglich oder auch
11:12
wahrscheinlich dass raum und zeit als
11:15
die notwendigen bedingungen aller
11:17
äußeren und inneren erfahrung los
11:20
subjektive bedingungen
11:21
alle unsere anschauen sind im verhältnis
11:24
auf welche daher alle gegenstände bloße
11:26
erscheinungen und nicht für sich in
11:28
dieser abgegebene dinge sind von denen
11:31
sich auch deswegen was ihre form
11:34
betrifft vieles apriori sagen lässt
11:36
niemals aber das mindeste von dem dinge
11:39
an sich selbst das diesen erscheinungen
11:41
zum grunde liegen mag
11:44
zweitens zur bestätigung dieser theorie
11:46
von der identität des äußeren sowohl des
11:49
inneren sinnes mit in aller objekte der
11:52
sinne als bloße erscheinungen kann
11:54
vorzüglich die wir merken dienen dass
11:57
alles was in unserer kenntnis zu
11:59
anschauen gehört also gefühl der lust
12:01
und unlust und den willen die gar nicht
12:04
erkenntnisse sind ausgenommen nicht als
12:06
bloße verhältnisse enthalte in der orte
12:09
in einer erscheinung eine ausdehnung b67
12:12
veränderung der orte der bewegung und
12:15
gesetze nach denen diese veränderung
12:17
was aber in dem orte gegenwärtig sei
12:20
oder was es außer der ortsveränderung in
12:23
den dingen selbst wirken wird dadurch
12:26
nun wird durch bloße verhältnisse doch
12:29
nicht eine sache an sich erkannt also
12:31
ist wohl zu urteilen dass da uns durch
12:34
den äußeren sinn nicht als bloße
12:36
verhältnis vorstellungen gegeben werden
12:38
diese auch nur das verhältnis eines
12:40
gegenstandes auf das subjekt in seiner
12:43
vorstellung enthalten können und nicht
12:46
das innere was dem objekte an sich
12:49
mit der inneren anschauung ist es eben
12:51
so verwandt nicht allein dass darin die
12:54
vorstellung äußerer sinne den
12:56
eigentlichen stoff ausmachen damit für
12:58
unser gemüt besetzen sondern die zeit in
13:01
der wir diese vorstellung setzten sie
13:03
selbst ihrem bewusstsein in der
13:05
erfahrung vor ihr geht und als formale
13:08
bedingung der art wie wir sie in gemüte
13:11
setzen zum grunde liegt enthält schon
13:13
verhältnisse ist nacheinander des
13:16
zugleich science und dessen was mit dem
13:18
nacheinander sein zugleich ist das
13:20
beharrliche nun ist das was als
13:24
vorstellung für alle handlungen
13:25
irgendetwas zu denken
13:27
vorher gehen kann die anschauen und wenn
13:30
sie nichts als verhältnisse enthält die
13:32
form der anschauen welche da sie nichts
13:35
vorstellt aus sofern etwas im gemüte
13:37
gesetzt wird nichts anderes sein kann
13:39
als die art wie das gemüt durch eigene
13:42
tätigkeit nämlich dieses setzen ihrer
13:45
vorstellung b68 mithin durch sich selbst
13:50
das heißt dein inneres in seiner form
13:54
alles was durch einen sinn vorgestellt
13:56
wird ist insofern jederzeit erscheinung
13:59
und ein innerer sinn würde also entweder
14:01
gar nicht eingeräumt werden müssen oder
14:04
das subjekt welches ein gegenstand ist
14:06
würde durch diese nur als erscheine
14:08
vorgestellt werden können nicht wie es
14:11
von sich selbst urteilen würde wenn
14:13
seine anschauung große selbsttätigkeit
14:15
das heißt intellektuell wäre hier war
14:19
ruth alle schwierigkeiten nur darauf wie
14:21
ein subjekt sich selbst innerlich
14:24
allein diese schwierigkeit ist jeder
14:27
theorie gemein das bewusstsein seiner
14:30
selbst die aktion ist die einfache
14:33
vorstellung dass ich und wenn dadurch
14:36
allein alles mannigfaltige im subjekt
14:39
selbsttätig gegeben wären so würde die
14:41
innere anschauung intellektuell sein
14:43
im menschen erfordert dieses bewusstsein
14:46
innere wahrnehmung von der
14:48
mannigfaltigen was im subjekte vorher
14:50
gegeben wird und die art wie dieses ohne
14:53
spontane im gemüte gegeben wird muss um
14:57
dieses unterschiedes willen sinnlichkeit
14:59
heißen wenn das vermögen sich bewusst zu
15:03
werden das was ihm gewählte liegt auf
15:06
suchen also ab rentieren soll so muss es
15:09
das offizieren und kann allein auf
15:11
solche art eine anschauung seiner selbst
15:14
während form aber die vorher im gemüt
15:17
zugrunde liegt die art wie das
15:19
mannigfaltige im gemüt beisammen ist in
15:22
der vorstellung der zeit bestimmt 69 da
15:27
es denn sich selbst anschaut nicht wie
15:29
es sich unmittelbar selbsttätig
15:31
vorstellen würde sondern nach der art
15:33
wie es von innen afi ziert wird folglich
15:36
wie es sich erscheint und nicht wie es
15:40
drittens wenn ich sage im raum und in
15:42
der zeit stellt die anschauung sowohl
15:44
der äußeren objekte als auch die selbst
15:47
anschauen des gemütes beides vor
15:49
so wie es unsere sinne afi ziert das
15:52
heißt wie es erscheint so will das nicht
15:54
sagen dass diese gegenstände ein bloßer
15:57
schein wären denn in der erscheinung
15:59
werden jederzeit die objekte ja selbst
16:02
die beschaffenheiten die wir ihnen
16:05
als etwas wirklich gegeben angesehen nur
16:08
das insofern diese beschaffen als nur
16:11
von der anschauung sad des objektes in
16:13
der relation des gegebenen gegenstandes
16:15
zu ihm abhängt dieser gegenstand als
16:18
erscheine von ihm selber als objekt an
16:20
sich unterschieden wird
16:22
so sage ich nicht die körper scheinen
16:25
bloß außer mir zu sein
16:26
oder meine seele scheint nur in meinem
16:29
selbstbewusstsein gegeben zu sein wenn
16:31
ich behaupte dass die qualität des
16:33
raumes und der zeit welche als
16:35
bedingungen ihres daseins gemäss sich
16:37
beide sätze in meiner anschauungs art
16:40
und nicht in diesen objekten an sich
16:43
es wäre meine eigene schuld wenn ich aus
16:46
dem was ich zur erscheinung zählen
16:48
sollte bloßen schein machte b70 dieses
16:53
geschieht aber nicht nach unserem
16:55
prinzip der ideal ead.etr unserer
16:57
sinnlichen anschauen viel mehr wenn man
17:00
jeden vorstellungs formen objektive
17:02
realität bei legt so kann man nicht
17:05
vermeiden dass nicht dadurch alles in
17:07
bloßen schein verwandelt werden
17:09
denn wenn man den raum und die zeit als
17:11
beschaffenheiten ansieht die ihrer
17:14
möglichkeit nach in sachen an sich
17:15
angetroffen werden müssten und überdenkt
17:18
die ungereimtheiten in dem man sich
17:20
alsdann verwickelt in dem zwei
17:23
unendliche dinge die nicht substanzen
17:25
auch nicht etwas wirkliches den
17:27
substanzen generieren das dennoch aber
17:30
existieren das w 71 ja die notwendige
17:34
bedingung der existenz aller dinge sein
17:37
auch übrig bleiben wenngleich alle
17:39
existierenden dinge aufgehoben werden
17:42
so kann man es dem guttenberg li wohl
17:44
nicht verdenken wenn er die körper zu
17:46
bloßem scheine herabsetzte ja es müsste
17:49
sogar unsere eigene existenz die auf
17:53
solche art von der für sich bestehende
17:55
realität eines un- dinges wie die zeit
17:58
abhängig gemacht wäre mit dieser in
18:00
lauterstein verwandelt werden eine
18:02
ungereimtheit die sich bisher noch
18:04
niemand hat zuschulden kommen lassen
18:07
viertens in der natürlichen theologie da
18:09
man sich einen gegenstand denkt der
18:12
nicht allein für uns gar kein gegenstand
18:14
sondern der ihm selbst durchaus kein
18:16
gegenstand der sinnlichen anschauung
18:18
sein kann ist man sorgfältig darauf
18:20
bedacht von aller seiner anschauen denn
18:23
der gleichen muss alles erkenntnis sein
18:25
und nicht denken welches jederzeit
18:28
schranken beweist die bedingungen der
18:30
zeit und des raumes wegzuschaffen
18:32
aber mit welchem recht kann man dieses
18:34
tun wenn man beide vor zu formen der
18:37
dinge an sich selbst gemacht hat und
18:40
zwar solche die als bedingungen der
18:42
existenz der dinge apriori übrig bleiben
18:45
wenn man gleich die dinge selbst
18:47
aufgehoben hätte denn als bedingungen
18:49
alles da seins überhaupt müssten sie es
18:52
auch vom dasein gottes sein
18:54
es bleibt nichts übrig wenn man sie
18:57
nicht zu objektiven formen aller dinge
18:59
machen will wie 72 als dass man sie zu
19:03
subjektiven formen unsere äußeren sowohl
19:06
als inneren anschauen macht die darum
19:08
sinn nicht heißt weil sie nicht
19:10
ursprünglich das heißt eine solche ist
19:13
die durchgesetzt das dasein des objektes
19:15
der anschauung gegeben wird und die so
19:18
viel wir ein sahen nur dem uhr wesen zu
19:20
kommen kann sondern von dem dasein des
19:23
objektes abhängig mithin nur dadurch
19:25
dass die vorstellungs fähigkeit des
19:27
objektes durch dieses offizier wird
19:30
möglich ist es ist auch nicht nötig dass
19:33
wir die anschauungen raum und zeit auf
19:35
die sinnlichkeit des menschen
19:37
das alles endlich denkende wesen ihren
19:40
mit den menschen notwendig übereinkommen
19:42
müsse wiewohl wir dieses nicht
19:44
entscheiden können so hört sich um diese
19:46
allgemeingültigkeit will dennoch nicht
19:48
auf sinnlichkeit zu sein eben darum weil
19:50
sie abgeleitet intuit tus derivates und
19:54
nicht ursprünglich und titus original
19:57
los mit den nicht intellektuelle
19:59
anschauen ist als welche aus dem eben
20:02
angeführten gründe allein in dem uhr
20:04
wesen niemals aber einem seinem dasein
20:07
sowohl als seine anschauung nach die
20:10
sein dasein in beziehung aufgegebene
20:12
objekte bestimmt abhängigen wesen zu zu
20:14
kommen scheint wiewohl die letztere
20:16
bemerkung zu unserer ästhetischen
20:18
theorie nur als erläuterung nicht als
20:21
beweis grund gezählt werden muss
20:24
beschluss der transzendentalen ästhetik
20:27
hier haben wir nun eines von den
20:30
erforderlichen stücken zur auflösung der
20:32
allgemeinen aufgabe der transzendentalen
20:33
philosophie wie sind synthetische sitze
20:36
apriori möglich nämlich seine
20:39
anschauungen apriori raum und zeit in
20:41
welchen wir wenn wir im urteile apriori
20:44
über den gegebenen begriff hinaus gehen
20:46
wollen dass jenige antreffen was nicht
20:48
den begriff wohl aber in der anschauung
20:50
die im entspricht apriori entdeckt
20:53
werden und mit jenem synthetisch
20:55
verbunden werden kann welche urteile
20:57
aber aus diesem grunde nie weiter als
20:59
auf gegenstände der sinne reichen und
21:02
nur für objekte mögliche erfahrung