0:00
b 31 1 transzendentale elementar- leere
0:04
dieter hat rupp liest den
0:07
transzendentalen elementarer erster teil
0:09
die transzendentale ästhetik b 31 § 1
0:15
auf welche art und durch welche mitteln
0:17
sich auch immer eine erkenntnis auf
0:19
gegenstände beziehen mag so ist doch
0:21
diejenige wodurch sie sich auf dieselbe
0:23
unmittelbar bezieht und worauf alles
0:26
denken als mittel ab zweck die anschauen
0:29
diese findet aber nur stadt zu fahren
0:31
uns dagegen stand die geben wird dies
0:34
aber ist wiederum uns menschen
0:35
wenigstens nur dadurch möglich dass er
0:38
das gemüt auf gewisse weise offiziere
0:40
die fähigkeit oder rezept ivi tät
0:43
vorstellungen durch die art wäre von
0:45
gegenständen offizier werden zu bekommen
0:47
heißt sinnlichkeit vermittelt der
0:49
sinnlichkeit also werden uns gegenstände
0:51
gegeben und sie allein liefert uns
0:54
durch den verstand dabei werden sie
0:57
gedacht und von ihm entspringen begriffe
0:59
alles denken aber muss sich es sei
1:01
geradezu direkte oder im umschweife
1:04
indirekte vermittelt gewisser merkmale
1:07
zuletzt auf anschauungen mithin bei uns
1:10
auf sinnlichkeit beziehen wollen uns auf
1:12
andere weise in kein gegenstand gegeben
1:14
b 34 die wirkung eines gegenstandes auf
1:18
die vorstellungs fähigkeit sofern wir
1:20
von demselben afi ziert werden ist
1:22
empfindungen diejenige anschauen welche
1:24
sich auf den gegenstand durch empfindung
1:26
bezieht als empirisch der unbestimmte
1:29
gegenstand einer empirischen anschauung
1:31
heißt erscheinung in der erscheinung
1:34
nenne ich das was der empfindung
1:36
korrespondiert die materie derselben
1:38
dasjenige aber welches macht das dass
1:40
man die qualität der erscheinung in
1:42
gewissen verhältnissen geordnet werden
1:44
kann nenne ich die form der erscheinung
1:46
das wollen sich die empfindungen allein
1:48
ordnen und den gewisse formen gestellt
1:51
werden können nicht selbst wiederum
1:54
so ist uns zwar die materie aller
1:56
erscheinungen nur apostel gegeben die
1:59
form der selben dabei muss zu ihren
2:01
insgesamt eher im gemüte apriori bereit
2:03
liegen und daher abgesondert von aller
2:05
empfindung können betrachtet werden
2:08
die nenne alle vorstellungen rhein im
2:11
in denen nichts was zu empfinden und
2:13
dort angetroffen wird
2:15
demnach wird die reine form sinnliche
2:17
anschauung überhaupt im gemüter apriori
2:20
worin alles man die faltige der
2:22
erscheinungen in gewissen verhältnissen
2:24
angeschaut wird diese reine form der
2:26
sinnlichkeit wird auch selber eine
2:29
anschauung heißen b35 so wenn ich von
2:32
der vorstellung eines körpers das was
2:34
der verstand sagt von denkt als substanz
2:37
als kraft als teilbarkeit und so weiter
2:39
ebenso was davon zu empfindung gehört
2:41
als undurchdringlichkeit härte farbe usw
2:44
besondere so bleibt mehr aus dieser
2:47
empirischen anschauen noch etwas übrig
2:49
nämlich ausdehnung und gestalt diese
2:52
gehören zu reinen anschauung die apriori
2:54
auch ohne einen wirklichen gegenstand
2:57
der sinne oder empfindung als eine bloße
2:59
form der sinnlichkeit im gemüse
3:03
eine wissenschaft von allen prinzipien
3:05
der sinnlichkeit apriori nenne ich die
3:07
transzendentale ästhetik anmerkungen die
3:11
deutschen sind die einzigen welche sich
3:13
jetzt des wortes ästhetik bedienen um
3:16
dadurch das zu bezeichnen was andere
3:17
kritik des geschmacks heißen
3:19
es liegt hier eine verfehlte hoffnung
3:21
zugrunde die der vortreffliche analyst
3:24
baumgarten fasste die kritische
3:26
beurteilung des schönen unter vernunft
3:28
prinzipien zu bringen und die regeln
3:30
derselben zur wissenschaft zu erheben
3:32
allein diese bewegung ist vergeblich den
3:35
gedachte regeln oder kriterien sind
3:38
ihren vornehmsten quellen nach bloss
3:40
empirisch und können also niemals zu
3:42
bestimmten gesetzen apriori dienen
3:44
wonach sich unser geschmacks
3:46
unterrichten müsste vielmehr macht das
3:48
letztere den eigentlichen probierstand
3:50
der richtigkeit der ersteren aus um
3:53
dessen willen ist es ratsam diese
3:55
benennung entweder wieder angehen zu
3:56
lassen und sie derjenigen der auf zu
3:59
die wahre wissenschaft ist wodurch man
4:02
auch der sprache und dem sinne der alten
4:04
er dritten würde bei denen die
4:06
einteilung der erkenntnis in als täter
4:08
und neunter sehr berühmt waren oder sich
4:12
in der benennung mit der spekulativen
4:13
philosophie zu teilen und die ästhetik
4:16
teils im transzendentalen sinne da es in
4:18
psychologischer bedeutung zunehmen
4:20
es muss also eine solche wissenschaft
4:23
in den ersten teil der trans and arlen
4:25
elementar lehrer ausmacht im gegensatz
4:28
derjenigen welche die prinzipien des
4:30
freien denkens enthält und
4:32
transzendentale logik genannt wird in
4:35
der transzendentalen ästhetik also
4:37
werden wir zuerst die sinnlichkeit
4:39
dadurch dass wir alles ab sondern was
4:42
der verstand durch seine begriffe dabei
4:43
denkt damit nichts als empirische
4:46
anschauen übrig bleibe zweitens werden
4:48
wir von dieser noch alles was zu
4:50
empfinden gehört abtrennen damit nichts
4:53
als reine anschauen und die bloße form
4:55
der erscheinungen übrig bleibe welches
4:57
das einzige ist dass die sinnlichkeit
4:59
apriori liefern können
5:00
bei dieser untersuchung wird sich finden
5:02
dass es zwei reine formen sind nicht
5:04
anschauen als prinzipien der erkenntnis
5:07
apriori gebe nämlich raum und zeit mit
5:11
deren erwägung wir uns jetzt
5:16
die transzendentale ästhetik erste
5:18
abschnitt von dem raum § 2 metaphysische
5:22
erörterung des begriffs vermittels des
5:25
äußeren sinnes eine eigenschaft unseres
5:27
gemütes stellen wir uns gegenstände als
5:29
außer uns vor und diese insgesamt im
5:32
darin ist ihre gestalt ihre größe und
5:35
der verhältnis gegen einander bestimmt
5:36
oder bestimmbar der innere sinn
5:39
vermittelt wissen das gemüt sich selbst
5:41
oder seinen inneren zustand anschaut
5:43
gibt zwar keine anschauen von der seele
5:45
selbst als einem objekt allein es ist
5:48
doch eine bestimmte form und der die
5:51
anschauen ihres innere zustandes allein
5:53
möglich ist so dass alles was zu den
5:55
inneren bestimmungen gehört im
5:57
verhältnis in der zeit vorgestellt wird
6:00
äußerlich kann die zeit nicht angeschaut
6:02
werden so wenig wieder raum als etwas in
6:04
uns was sind nun raum und zeit sind es
6:08
wirklich gewesen sind es zwar nur
6:10
bestimmungen oder auch verhältnisse der
6:12
dinge aber doch solche welche ihnen auch
6:15
an sich zukommen würden wenn sie auch
6:17
nicht angeschaut werden
6:19
oder sind sie solche die nur an der form
6:21
der anschauung allein haften und mithin
6:23
an der subjektiven beschaffenheit
6:25
unseres gemütes ohne welche diese
6:27
prädikate gar keinem dinge beigelegt
6:30
b 38a muss ihre über zu belehren wollen
6:34
wir zuerst den begriff des raumes
6:36
ich verstehe aber unter erörterung die
6:39
deutliche wenngleich nicht ausführliche
6:41
vorstellung dessen was zu einem begriffe
6:44
gehört metaphysisch aber ist die
6:46
erörterung wenn sie das jenige enthält
6:48
was den begriff als apriori gegeben
6:50
darstellt erstens der raum ist kein
6:53
empirischer begriff der von äußeren
6:55
erfahrungen abgezogen worden ist
6:58
denn damit gewisse empfindungen auch
7:00
etwas ausland bezogen werden
7:02
das heißt auch etwas in einem anderen
7:04
orte des raumes als darin ich mich
7:06
befinde so dass ich sie als außer und
7:09
nebeneinander mit den nicht bloß
7:11
verschieden sondern als in verschiedenen
7:13
orten vorstellen können
7:14
dazu muss die vorstellung des raumes
7:16
schon zum grunde liegen
7:18
demnach kann die vorstellung des raumes
7:21
nicht aus den verhältnissen der äußeren
7:23
erscheinung durch erfahrung erwirkt sein
7:25
sondern diese äußere erfahrung ist
7:28
durch gedachte vorstellung aller erst
7:30
möglich zweitens der raum ist eine
7:32
notwendige vorstellung apriori die allen
7:35
äußeren anschauungen zum grunde liegt
7:37
man kann sich niemals eine vorstellung
7:39
davon machen dass kein raum sei ob man
7:42
sich ganz gleichwohl denken kann dass
7:44
keine gegenstände darin angetroffen
7:46
b 39 er wird also als die bedingung der
7:50
möglichkeit erscheinungen und nicht als
7:53
eine von ihnen abhängen der bestimmung
7:54
angesehen und ist eine vorstellung
7:56
apriori die notwendigerweise äußeren
8:00
erscheinungen zum grunde liegt
8:02
drittens der raum ist kein diskursiver
8:05
oder wie man sagt allgemeiner begriff
8:06
und verhältnissen der dinge überhaupt
8:08
sondern eine reine anschauen denn
8:11
ärztlich kann man sich nur einen
8:13
einzigen raum vorstellen und wenn man
8:15
schon vielen räumen redet so versteht
8:17
man darunter nur teile eines und
8:19
desselben alleinigen raumes diese teile
8:22
können auch nicht vor dem einigen
8:23
allumfassenden raumer gleichsam als
8:26
dessen bestandteile daraus seine
8:28
zusammensetzung möglichkeit vorher gehen
8:30
sondern nur in ihm gedacht sein
8:32
er ist wesentlich einig das
8:36
mithin auch der allgemeine begriff von
8:38
räumen überhaupt beruht lediglich auf
8:41
hieraus folgt dass in ansehung seiner
8:44
eine anschauung apriori die nicht
8:46
empirisch ist allen begriffen von ihnen
8:48
zugrunde liegt so werden nach alle
8:51
geometrischen grundsätze zum beispiel
8:53
dass in einem 32 seiten zusammen größer
8:55
sind als die dritte niemals aus
8:58
allgemeinen begriffen von linie und
8:59
triangel sondern aus der anschauung und
9:02
zwar a priori mit apodiktische
9:04
gewissheit abgeleitet der raum wird als
9:07
eine unendliche gegebene größe
9:08
vorgestellt nun muss man zwar in jedem
9:10
begriff also eine vorstellung denken die
9:13
in einer unendlichen menge von
9:14
verschiedenen möglichen vorstellungen
9:16
als ihr gemeinschaftliches merkmal
9:18
enthalten ist mit denen diese unter sich
9:20
enthält aber keine begriff als ein
9:23
solcher kann so gedacht werden
9:24
als ob er eine unendliche menge von
9:26
vorstellungen in sich enthielten
9:29
gleichwohl wird der raum so gedacht denn
9:32
alle teile des raumes ins unendliche
9:34
sind zugleich also ist die ursprüngliche
9:37
vorstellung vom raum anschauung apriori
9:40
und nicht begriff drittens metaphysische
9:44
erörterung des begriffs vom raum
9:45
ich verstehe unter einer tanz zentral
9:48
erörterung die erklärung eines begriffes
9:50
als eines prinzips woraus die
9:53
möglichkeit andere synthetische
9:54
erkenntnisse apriori eingesehen werden
9:57
zu dieser absicht wird erfordert erstens
10:00
das wirklich dergleichen erkenntnisse
10:02
aus dem gegebenen begriffe her fließen
10:05
zweitens dass diese erkenntnisse nur
10:08
unter der voraussetzung einer gegebenen
10:10
erklärungs art dieses begriffes möglich
10:12
sind geometrie ist eine wissenschaft
10:16
welche die eigenschaften des raums
10:18
synthetisch und doch apriori bestimmt
10:21
was muss die vorstellung des raumes den
10:23
sein damit eine solche erkenntnis von
10:27
er muss ursprünglich anschauung sein
10:30
denn aus einem bloßen begriffe lassen
10:32
sich keine sitze die über den begriff
10:35
hinausgehend ziehen welches doch in der
10:37
geometrie geschieht aber diese anschauen
10:40
muss apriori das heißt vor allem
10:42
wahrnehmung eines gegenstandes in uns
10:46
mithin reinigt empirische anschauung
10:48
sein denn die geometrischen und sätze
10:51
sind insgesamt apodiktisch das heißt mit
10:54
dem bewusstsein ihrer notwendigkeit
10:55
verbunden zum beispiel der raum hat nur
10:58
drei abmessungen der gleichen sätze aber
11:00
können nicht empirische oder erfahrungs
11:02
urteile seien noch was ihnen geschlossen
11:05
wie kann nun eine äußere angst schon dem
11:09
die vor den objekten selbst vorher geht
11:11
und in welcher der begriff des letzteren
11:14
apriori bestimmt werden kann offenbar
11:17
nicht anders als sofern sie bloß im
11:19
subjekt als die formale beschaffenheit
11:21
derselben von objekten offizier zu
11:23
werden und dadurch unmittelbare
11:25
vorstellung derselben das heißt
11:27
anschauung zu bekommen ihren sitz hat
11:29
also nur als form des äußeren sinnes
11:32
überhaupt also macht allein unsere
11:35
erklärung die möglichkeit der geometrie
11:37
als eine synthetischen erkenntnis
11:39
apriori begreiflich eine jede erklärungs
11:42
rat die dieses nicht liefert wenn sie
11:44
gleich dem anschein nach mit ihr einige
11:47
hätte kann an diesen kennzeichen am
11:50
sichersten von ihr unterschieden werden
11:52
im b 42 schlüsse aus obigen begriffen
11:58
der raum steht gar keine eigenschaft
12:00
irgend einiger dinge an sich oder sie in
12:03
ihrem verhältnis aufeinander für das
12:04
heißt keine bestimmung derselben die an
12:07
gegenständen selbst haftete und welche
12:09
bliebe wenn man auch von allen
12:11
subjektiven bedingungen der anschauung
12:13
abstrahierte denn weder absolute noch
12:17
relative bestimmungen können vor dem
12:18
dasein der dinge welchen sie zu kommen
12:21
mithin nicht a priori angeschaut werden
12:24
der raum ist nichts anderes als nur die
12:26
form aller erscheinungen unserer sinne
12:29
die subjektive bedingungen der
12:31
sinnlichkeit unter der allein und äußere
12:33
anschauen möglich ist weil nun die
12:36
rezepte wie tät des objektes von
12:38
gegenständen offizier zu werden
12:39
notwendigerweise vor allen anschauen
12:42
dieser objekte vorher geht so lässt sich
12:44
verstehen wie die form aller
12:46
erscheinungen vor allem wirklichen
12:48
wahrnehmungen mit den a priori im gemüt
12:51
gegeben sein können und wie sie als eine
12:54
reine anschauung in der alle gegenstände
12:56
bestimmt werden müssen
12:57
prinzipien der verhältnisse derselben
13:00
vor alle erfahrung enthalten können wir
13:04
können demnach nur aus dem standpunkte
13:05
alles menschen vom raum von ausgedehnten
13:08
wesen et cetera reden gehen wir von der
13:11
subjektiven bedingungen ab unter welcher
13:13
wir allein äußere anschauung bekommen
13:14
können so wie wir nämlich von den
13:17
gegenständen avisiert werden mögen so
13:19
bedeutet die vorstellung von raum gar
13:22
43 dieses prädikat dritten dinge nur
13:25
insoferne beigelegt als sie uns
13:27
erscheinen das heißt gegenstände der
13:29
sinnlichkeit sind die beständige form
13:32
dieser rezepte wie tape wird live
13:34
sinnlichkeit nennen ist eine notwendige
13:37
bedingung aller verhältnisse darin
13:39
gegenstände alles außer uns angeschaut
13:41
und wenn man von diesen gegenständen
13:44
abstrahiert eine reine anschauen welche
13:46
den namen raum führt weil wir die
13:49
besonderen bedingungen der sinnlichkeit
13:50
nicht zur bedingung der möglichkeiten
13:52
der sachen sondern nur ihre
13:54
erscheinungen machen können so können
13:56
wir wohl sagen dass der raum alle dinge
13:59
befassen wir uns äußerlich erscheinen
14:01
mögen aber nicht alle dinge an sich
14:03
selbst sie mögen und angeschaut werden
14:06
oder auch von welchem subjekt man wolle
14:08
denn wir können von den anschauungen
14:10
anderer denkende wesen gar nicht
14:12
urteilen ob sie an den nämlichen
14:14
bedingungen gebunden sein welche unsere
14:16
anschauung einschränken und für uns
14:19
allgemein gültig sind wenn wir die
14:21
einschränkung eines urteils zum begriff
14:23
des objektes hinzufügen
14:25
so gilt das urteil als dann unbedingt
14:28
der satz alle dinge sind nebeneinander
14:30
im raum gilt unter der einschränkung
14:33
wenn diese dinge als gegenstände unserer
14:36
angenommen werden füge ich hier die
14:38
bedingung zum begriffe und sage alle
14:41
dinge als äußere erscheinung sind
14:43
nebeneinander im raum
14:44
so gilt diese regel allgemein und ohne
14:47
einschränkungen b44 unserer erörterungen
14:53
lehrern demnach die realität das heißt
14:55
die objektive gültigkeit des raumes in
14:58
ansehung alles dessen was äußerlich als
15:01
gegenstand uns vorkommen kann aber
15:04
zugleich die identität des raumes in
15:06
ansehung der dinge wenn sie durch die
15:08
vernunft an sich selbst erwogen werden
15:10
das heißt ohne rücksicht auf die
15:12
beschaffenheit unserer sinnlichkeit zu
15:15
wir behaupten also die empirische
15:17
realität des raumes in ansehung aller
15:20
möglichen äußeren erfahrung obzwar die
15:22
trans zentrale identität desselben das
15:25
heißt das ja nichts sei sobald wir die
15:27
bedingung der möglichkeit der aller
15:29
erfahrung weglassen und ihn als etwas
15:31
was den dingen an sich selbst zum grunde
15:34
es gibt aber auch außerdem rauma keine
15:37
andere subjektive und darf etwas äußeres
15:40
bezogene vorstellung in die apriori
15:42
objektiv heißen könnte denn man kann von
15:45
keiner derselben synthetische setzte
15:47
apriori wie von der anschauung im raum
15:50
herleiten daher ihnen genau zu reden gar
15:54
keine identität zukommt ob sie gleich
15:56
darin mit der vorstellung des raumes
15:58
übereinkommen dass sie bloß zur
16:00
subjektiven beschaffenheit der sinne des
16:02
art gehören zum beispiel des gesichtes
16:05
des griffs des gefühls durch die
16:08
empfindungen der farben töne und werbe
16:10
die aber weil sie bloß empfindungen und
16:13
nicht anschauen sind an sich kein objekt
16:15
am wenigsten apriori erkennen lassen
16:20
45 die absicht diese anmerkung geht nur
16:23
dahin zu verhüten dass man die
16:25
behauptete ideale des raumes nicht durch
16:28
weitere unzulängliche beispiele zu
16:30
erläutern sich einfallen lassen
16:32
da nehme ich etwas farben geschmack etc
16:34
mit recht nicht als beschaffenheit der
16:36
dinge sondern bloß als veränderungen
16:39
unseres objektes die sogar bei
16:41
verschiedenen menschen verschieden sein
16:42
können betrachtet werden denn in diesem
16:44
falle gilt das was ursprünglich selbst
16:47
nur erscheinung ist zb
16:49
rose im empirischen verstande für ein
16:52
ding an sich selbst welches doch jedem
16:54
auge in ansehung der farbe anders
16:58
dagegen ist der transzendentale begriff
17:00
der erscheinungen im raum eine kritische
17:02
erinnerung dass überhaupt nichts was im
17:05
raum angeschaut wird eine sache an sich
17:07
noch dass der raum eine form der dinge
17:10
sei die ihnen etwa an sich selbst
17:12
eigenen werde sondern dass uns die
17:14
gegenstände an sich gar nicht bekannt
17:16
seien und was für äußere gegenstände
17:19
nennen nichts anderes als große
17:21
vorstellungen unserer sinnlichkeit sein
17:23
deren form der raum ist deren wahres
17:27
korrelat aber das heißt das ding an sich
17:29
selbst dadurch gar nicht erkannt wird
17:31
noch erkannt werden kann nach welchem
17:34
aber auch in erfahrung niemals gefragt