0:00
kants kritik der reinen vernunft mb 46
0:06
die transzendentale ästhetik zweite
0:08
abschnitt von der zeit die da trug ließ
0:11
unter vier metaphysische erörterung des
0:15
begriffs derzeit die zeit ist erstens
0:18
kein empirische begriff der irgendwie
0:21
von einer erfahrung abgezogen worden ist
0:23
denn das zugleich sein oder aufeinander
0:26
folgen würde selbst nicht in die
0:27
wahrnehmung kommen wenn die
0:29
vorstellungen der zeit nicht apriori zum
0:31
grunde lege nur unter deren
0:33
voraussetzungen kann man sich vorstellen
0:35
dass einiges zu einer und derselben zeit
0:37
zugleich oder in verschiedenen zeiten
0:41
zweitens die zeit ist eine notwendige
0:44
vorstellung die allen anschauung zum
0:46
grunde legt man kann in ansehung der
0:48
erscheinungen überhaupt die zeit selbst
0:51
obwohl man zwar ganz gut die
0:53
erscheinungen aus der zeit nehmen kann
0:55
die zeit ist also apriori gegeben in ihr
0:59
allein ist alle wirklichkeit der
1:00
erscheinungen möglich diese können
1:02
insgesamt wegfallen aber sie selbst als
1:05
die allgemeine bedingungen ihrer
1:07
möglichkeit kann nicht aufgehoben werden
1:09
b 47 3 auf diese notwendigkeit apriori
1:13
gründet sich auch die möglichkeit
1:15
apodiktische grundsätze von den
1:17
verhältnissen derzeit oder aktionen von
1:20
derzeit überhaupt sie hat nur eine
1:22
dimension verschiedenen zeiten sind
1:25
nicht zugleich sondern nacheinander
1:26
sowie verschiedene räume nicht
1:28
nacheinander sondern zugleich sind diese
1:31
grundsätze können aus der erfahrung
1:33
nicht gezogen werden denn diese würde
1:35
weder strenge allgemein das noch
1:37
apodiktische gewissheit geben
1:39
wir würden das sagen können so lehrt es
1:41
die gemeine wahrnehmung nicht aber so
1:44
musste sich verhalten
1:45
diese grundsätze gelten als regeln unter
1:48
denen überhaupt erfahrungen möglich sind
1:50
und belehren und vor derselben und nicht
1:53
durch dieselbe viertens die zeit ist
1:56
kein diskursiver oder wenn man sagt
1:58
allgemeiner begriff sondern eine reine
2:01
form des sinnlichen anschauen
2:03
verschiedene zeiten sind nur teile eben
2:05
derselben zeit die vorstellung die nur
2:08
durch einen einzigen gegenstand gegeben
2:10
ist aber anschauen auch würde sich der
2:13
satz dass verschiedene zeiten nicht
2:15
zugleich sein können aus einem
2:17
allgemeinen begriff nicht herleiten
2:19
der satz ist synthetisch und chaos
2:22
begriffen allein nicht entspringen er
2:24
ist also in der anschauung und
2:26
vorstellung der zeit unmittelbar
2:29
fünftens die unendlichkeit der zeit
2:32
bedeutet nichts weiter als dass alle
2:34
bestimmte größe derzeit nur durch
2:36
einschränkungen einer einzigen zum
2:38
grunde liegenden zeit möglich sei mb 48
2:43
daher muss die ursprüngliche vorstellung
2:45
zeit als uneingeschränkt gegeben seien
2:48
davon aber die teile selbst und jede
2:50
größe eines gegenstandes nur durch
2:52
einschränkung bestimmt vorgestellt
2:54
da muss die ganze vorstellung nicht
2:57
durch begriffe gegeben sein denn die
2:59
enthalten urteil vorstellungen sondern
3:01
es muss ihnen unmittelbare anschauung
3:05
§ 5 transzendentale erörterung des
3:09
ich kann mich deshalb auf nummer drei
3:12
berufen wo ich um kurz zu sein das was
3:14
eigentlich transfer dental ist unter die
3:17
artikel der metaphysischen eingesetzt
3:19
habe hier füge ich noch hinzu dass der
3:22
begriff der veränderung und mit ihnen
3:24
der begriff der bewegung als veränderung
3:26
des ortes nur durch und in der zeit
3:28
vorstellung möglich ist dass wenn diese
3:30
vorstellung nicht innere anschauen
3:32
apriori wäre kein begriff welcher ist
3:35
auch sei die möglichkeit einer
3:37
veränderung das heißt einer verbindung
3:40
kontradiktorisch entgegengesetzt der
3:42
prädikate zb das sein an dem ort und das
3:45
nicht sei neben desselben dinges an
3:47
demselben ort in einem und demselben
3:49
objekte begreiflich machen könnte
3:53
b 49 nur in der zeit können beide
3:57
kontradiktorisch entgegengesetzte
3:59
bestimmungen in einem dinge nämlich
4:01
nacheinander anzutreffen sein
4:03
also erklärt unser zeitbegriff die
4:05
möglichkeit so vieler synthetischer
4:07
erkenntnis a priori als die allgemeine
4:10
bewegungslehre die nicht wenig fruchtbar
4:14
§ 6 schlüsse aus diesen begriffen die
4:18
zeit ist nicht etwas was für sich selbst
4:20
bestände oder den dingen als objektive
4:23
bestimmung an dinge mit ihm übrig bliebe
4:25
wenn man von allen subjektiven
4:27
bedingungen der anschauung derselben
4:29
abstrahiert in dem ersten fall würde sie
4:33
etwas sein was ohne wirklich und
4:34
gegenstand dennoch wirklich wäre was
4:36
aber das zweite betrifft so könnte sie
4:39
als eine den dingen selbst anhängen der
4:41
bestimmung oder ordnung nicht vor den
4:43
gegenständen als ihre bedingung vorher
4:45
gehen und apriori durch synthetische
4:47
setzte erkannt und angeschaut werden
4:50
dieses letztere findet dagegen sehr wohl
4:53
statt wenn die zeit nichts als die
4:55
subjektive bedingung ist unter der alle
4:58
anschauungen in uns stattfinden können
5:00
denn da kann diese form der inneren
5:02
anschauung vor dem gegenstände mit den
5:04
apriori vorgestellt werden
5:06
die zeit ist nichts anderes als die form
5:10
des inneren sinnes das heißt es
5:12
anschauen es unserer selbst und unseres
5:14
inneren zustandes denn die zeit kann
5:17
keine bestimmung äußerer erscheinung
5:19
sie gehört weder zu einer gestalt oder
5:23
w50 dagegen bestimmt sie das verhältnis
5:26
der vorstellungen in unserem inneren
5:29
und eben weil diese innere anschauen
5:32
keine gestalt gibt suchen wir auch
5:34
diesen mangel durch analogien zu
5:35
ersetzen und stellen die zeit folge
5:38
durch eine ins unendliche fortgehen der
5:41
in welcher das mannigfaltige einer reihe
5:43
ausmacht die nur von einer dimension ist
5:46
und schließen aus den eigenschaften
5:47
dieser linie auf alle eigenschaften
5:50
derzeit außerdem einigen dass die teile
5:53
der ersteren zugleich die der letzteren
5:55
aber jederzeit nacheinander sind iris
5:58
erhält auch dass die vorstellung der
6:00
zeit selbst anschauen sei weil all ihre
6:03
verhältnisse sich an einer äußeren
6:05
anschauung ausdrücken lassen
6:06
c die zeit ist die formale bedingung
6:09
apriori aller erscheinungen überhaupt
6:11
der raum als die reine form aller
6:13
äußeren anschauen ist als bedingung
6:15
apriori bloß auf äußere erscheinungen
6:17
eingeschränkt dagegen bei alle
6:20
vorstellungen sie mögen äußere dinge zum
6:22
gegenstand haben oder nicht doch an
6:25
sich selbst als bestimmung des gemütes
6:27
zum inneren zustand gehören dieser
6:30
innere zustand aber unter der formalen
6:32
bedingungen der inneren anschauen mit
6:33
mädchen derzeit gehört so ist die zeit
6:36
eine bedingung apriori von aller
6:39
erscheinungen überhaupt und zwar die
6:40
unmittelbare bedingungen der inneren
6:42
unserer seelen und eben dadurch
6:44
mittelbar auch der äußeren erscheinungen
6:49
wenn ich apriori sagen kann dass alle
6:51
äußeren erscheinungen sind im raum und
6:54
nach den verhältnissen des raumes
6:55
apriori bestimmt so kann sich aus dem
6:58
prinzip des inneren sinnes ganz
6:59
allgemein sagen alle erscheinen
7:01
überhaupt das heißt alle gegenstände der
7:04
sinne sind in der zeit und stehen
7:06
notwendigerweise in verhältnissen der
7:08
zeit wenn wir von unserer art uns selbst
7:12
innerlich anzuschauen und vermittelt
7:14
diese anschauung auch alle äußere
7:16
anschauen in der vorstellungskraft zu
7:18
befassen abstrahieren und mithin die
7:21
gegenstände nehmen so wie sie an sich
7:23
selbst sein mögen so ist die zeit nicht
7:26
sie ist nur von objektiver gültigkeit in
7:28
ansehung der erscheinung und war dieses
7:30
schon dinge sind die wir als gegenstände
7:33
unserer sinne annehmen
7:34
aber sie ist nicht mehr objektiv wenn
7:37
man von der sinnlichkeit unserer
7:38
anschauen mit den derjenigen vorstellung
7:41
saab werde ich uns eigentümlich ist
7:43
abstrahiert und von dingen überhaupt
7:45
redet die zeit ist also lediglich eine
7:48
subjektive bedingung unserer
7:49
menschlichen anschauen welche jederzeit
7:52
sinnlich ist das heißt sofern sie von
7:54
gegenständen appliziert werden und an
7:56
sich außerdem subjekte nichts
7:59
nichtsdestoweniger ist sie in ansehung
8:01
aller erscheinungen mit ihnen auch aller
8:03
dinge die uns in der erfahrung vorkommen
8:05
können notwendigerweise objektiv b52 wir
8:11
können nicht sagen alle dinge sind in
8:13
der zeit weil bei dem begriff der dinge
8:15
überhaupt von aller art der anschauung
8:18
derselben abstrahiert wird diese aber
8:20
die eigentliche bedingung ist und der
8:22
die zeit in die vorstellung der
8:24
gegenstände gehört wird nun die
8:26
bedingungen zum begriffe hinzugefügt und
8:28
es heißt alle dinge als erscheinungen
8:30
als gegenstände der sinnlichen anschauen
8:32
sind in der zeit so der grundsatz seine
8:35
gute objektive richtigkeit und
8:37
allgemeinheit apriori unsere
8:40
behauptungen lehrern demnach empirische
8:42
realität derzeit das heißt objektive
8:45
gültigkeit in ansehung aller gegenstände
8:47
die jemals unseren sinnen gegeben werden
8:50
und da unsere anschauen jederzeit
8:52
sinnlich ist so kann uns in der
8:54
erfahrung niemals an gegenstand gegeben
8:57
werden der nicht unter die bedingung der
8:59
zeit gehörte dagegen bestreiten wir
9:02
derzeit allen anspruch auf absolute
9:04
realität da sie nämlich auch ohne auf
9:07
die form unserer sinnliche anschauung
9:09
rücksicht zu nehmen schlechthin den
9:11
dingen als bedingung oder eigenschaft
9:13
anhänge solche eigenschaften die den
9:16
dingen an sich zukommen können uns durch
9:18
die sinne auch niemals gegeben werden
9:21
ihren besteht also die transzendentale
9:23
ideal i tät derzeit nach wirklicher
9:26
sieht wenn man von den subjektiven
9:28
bedingungen der sinnlichen anschauung
9:29
abstrahiert gar nichts ist und den
9:31
gegenstand an sich selbst ohne ihr
9:33
verhältnis auf unser anschauen wie der
9:35
sub sistieren nach inherent
9:38
bei gezählt werden kann die 53 doch ist
9:42
diese idee all i tät ebenso wenig wie
9:44
die des raumes mit dem raub der
9:46
empfindungen im vergleich zu stellen
9:48
weil man doch dabei von der erscheinung
9:49
des selbst der diese prädikate
9:51
generieren voraussetzt und dass sie
9:54
objektive realität habe die hier
9:56
gänzlich wegfällt aus sofern sie bloß
9:59
empirisch ist das heißt den gegenstand
10:01
selbst bloß als erscheinung ansieht
10:04
wovon die obige anmerkungen des ersten
10:06
abschnittes nach zu sehen ist § 7
10:09
erläuterung wieder diese theorie welche
10:12
derzeit empirische realität zugesteht
10:15
aber die absolute und transzendentale
10:17
bestreitet habe ich von einsichtigen
10:19
männern einen einwurf so einstimmig
10:22
vernommen dass ich daraus abnehmen er
10:25
müsste sich natürlicherweise bei jedem
10:27
leser dem diese betrachtung und
10:29
ungewohnt sind vorfinden er lautet also
10:31
veränderungen sind wirklich diese weist
10:34
ericsson unsere eigenen vorstellungen
10:36
wenn man gleich alle äußeren erscheinung
10:38
samt deren veränderungen läuft man
10:40
wollte nun sind veränderungen nur in der
10:42
zeit möglich folglich ist die zeit etwas
10:45
wirkliches die beantwortung hat keine
10:47
schwierigkeit ich gebe das ganze
10:50
die zeit ist allerdings etwas wirkliches
10:53
nämlich die wirkliche form der inneren
10:56
sie hat also subjektive realität in
10:59
ansehung der inneren erfahrung
11:01
das heißt ich habe wirklich die
11:03
vorstellung von der zeit und meinen
11:05
bestimmungen in ihr b 54 sie ist also
11:10
wirklich nicht als objekt sondern als
11:12
die vorstellung meiner selbst als objekt
11:15
anzusehen wenn aber ich selbst oder ein
11:18
anderes wesen mich ohne diese
11:20
bedingungen der sinnlichkeit anschauen
11:21
könnte so würden eben diese bestimmungen
11:24
die wir uns jetzt als veränderungen
11:26
vorstellen ein erkenntnis geben in
11:29
welcher die vorstellung derzeit mithin
11:31
auch der veränderung gar nicht vorkämen
11:33
es bleibt also ihre empirische realität
11:36
als die bedingungen aller unserer
11:38
erfahrungen kann ihr nach dem oben
11:40
angeführten nicht zugestanden werden
11:42
sie ist nichts als sie formen unserer
11:45
anmerkung ich kann zwar sagen meine
11:49
vorstellung und folgenden einander aber
11:51
das heißt nur wir sind uns ihrer als in
11:54
einer zeit folge das heißt nach der form
11:56
des inneren sinnes bewusst die zeit ist
11:58
darum nicht etwas an sich selbst auch
12:01
keine den dingen objektiv anhängende
12:03
bestimmung wenn man von ihr die
12:05
besondere bedingungen unserer
12:06
sinnlichkeit wegnimmt so verschwindet
12:08
auch der begriff der zeit und sind nicht
12:11
an den gegenständen selbst sondern bloß
12:13
am subjekte welches sie anschauen
12:16
die ursache aber weswegen dieser einwurf
12:18
so einstimmig gemacht wird und zwar von
12:20
denen die gleichwohl gegen die lehre von
12:23
der identität des raumes nichts ein
12:25
leuchtendes einzuwenden wissen ist diese
12:28
b55 die absolute realität des raumes
12:33
hofften sie nicht apodiktisch statuen zu
12:35
können weil ihnen der idealismus
12:37
entgegensteht nach welchem die
12:39
wirklichkeit äußerer gegenstände eines
12:41
strengen beweises fähig ist dagegen die
12:44
des gegenstandes unserer inneren sinn
12:46
meiner selbst und meines zustandes
12:49
unmittelbar durch bewusstsein klar ist
12:51
jene konnten dann bloß erscheinen seien
12:53
diese aber ist ihrer meinung nach um
12:56
läuft etwas wirklich ist sie bedachten
12:58
aber nicht dass beide ohne dass man ihre
13:01
wirklichkeit als vorstellungen
13:02
bestreiten darf gleichwohl nur zur
13:04
erscheinung gehören welche jederzeit
13:07
zwei seiten hat die einen da das objekt
13:10
an sich selbst betrachtet wird und
13:12
angesehen das selber anzuschauen dessen
13:15
beschaffenheit aber eben darum jederzeit
13:17
problematisch vielleicht die anderen
13:20
darf die form der anschauung dieses
13:22
gegenstandes gesehen wird welche nicht
13:24
in dem gegenstände an sich selbst
13:26
sondern im subjekte dem derselbe
13:28
erscheint gesucht werden muss gleichwohl
13:31
aber der erscheinung dieses gegenstandes
13:33
wirklich und notwendig zukommt in zeit
13:36
und raum sind demnach zwei
13:38
erkenntnisquellen aus denen apriori
13:40
verschiedene synthetische erkenntnisse
13:43
geschöpft werden können wie vor nämlich
13:45
die reine mathematik in ansehung der
13:47
erkenntnisse vom raum und dessen
13:49
verhältnissen ein glänzendes beispiel
13:54
sie sind nämlich beide zusammengenommen
13:57
reine formen aller sinnlichen anschauen
13:59
und machen dadurch synthetische setzte
14:01
apriori möglich aber diese
14:03
erkenntnisquellen apriori bestimmen sich
14:06
eben dadurch dass die bloße bedingungen
14:08
der sinnlichkeit sind ihre grenzen
14:11
nämlich dass sie bloß auf gegenstände
14:13
gehen sofern sie als erscheinungen
14:15
betrachtet werden nicht aber dinge an
14:18
sich selbst darstellen
14:19
jene allein sind das feld ihrer
14:21
gültigkeit woraus wenn man hinaus geht
14:24
weiter kein objektiver gebrauch
14:26
derselben stattfindet diese realität
14:29
des raumes und der zeit lässt übrigens
14:31
die sicherheit in der erfahrungs
14:33
erkenntnis unangetastet denn wir sind
14:36
derselben ebenso gewiss ob diese formen
14:38
den dingen an sich selbst oder nur
14:41
unsere anschauung dieser dinge
14:42
notwendigerweise anhängen dagegen die so
14:45
die absolute realität des raumes und der
14:47
zeit behaupten sie mögen sie nun als sub
14:50
sistieren oder nur inneren tan nehmen
14:52
mit den prinzipien der erfahrung selbst
14:54
unheimlich sein müssen denn schließen
14:57
sie sich zum ersten weil ich es gemeinde
14:59
glich die partei der mathematischen
15:01
naturforscher ist so müssen sie zwei
15:03
ewige und unendliche für sich bestehende
15:05
un- dinge nämlich lange zeit annehmen
15:08
welche da sind ohne dass doch etwas
15:10
wirkliches ist nur um alles wirkliche in
15:14
nehmen sie die zweite partei von der
15:17
einige metaphysische natur lehrer sind
15:19
und und raum und zeit gelten ihnen als
15:21
von der fahrer und abstrahierte und zwar
15:22
in der besonderen verworren vorgestellte
15:25
verhältnisse der erscheinungen nebel
15:29
so müssen sie den mathematischen lehrern
15:31
apriori in ansehung wirklicher dinge zb
15:34
im raum ihre gültigkeit wenigstens die
15:37
apodiktische gewissheit bestreiten in
15:39
dem diese aproz theorie gar nicht
15:41
stattfindet und die begriffe apriori von
15:43
raum und zeit dieser meinung nach nur
15:46
geschöpfe der einbildungskraft sind
15:48
deren quelle wirklich in der erfahrung
15:50
gesucht werden muss aus deren
15:52
abstrahierten verhältnissen die
15:53
einbildung etwas gemacht hat was zwar
15:56
das allgemeine derselben enthält aber
15:58
ohne die restriktionen welche die natur
16:01
mit denselben verknüpft stadt nicht
16:04
die ersteren gewinnen so viel dass sie
16:07
für die mathematischen behaupten und
16:08
sich das feld der erscheinungen frei
16:09
machen dagegen verwirren sie sich sehr
16:12
durch eben diese bedingungen wenn der
16:14
verstand über dieses feld hinaus gehen
16:17
die zweite gewinnen 2 in ansehung des
16:20
letzteren nämlich dass die vorstellungen
16:22
von raum und zeit ihnen nicht in den weg
16:25
kommen wenn sie von gegenständen nicht
16:27
als erscheinungen sondern bloß im
16:29
verhältnis auf den verstand beurteilen
16:31
wollen können aber weder von der
16:33
möglichkeit mathematische kenntnisse
16:34
apriori indem ihnen eine wahre und
16:37
objektiv gültige anfang april fehlt
16:41
noch die erfahrung sitze mit jenen
16:43
behauptungen in notwendige einstimmung
16:46
b 58 in unserer theorie von der wahren
16:50
beschaffenheit dieser zwei
16:52
ursprünglichen formen der sinnlichkeit
16:54
ist beiden schwierigkeiten abgerufen
16:56
dass schließlich die transzendentale
16:59
ästhetik nicht mehr als diese zwei
17:00
elemente nämlich raum und zeit enthalten
17:03
können ist daraus klar weil alle anderen
17:06
zur sinnlichkeit gehörige begriffe
17:08
selbst derjenige der bewegung welche
17:11
beide stücke verein ich etwas
17:12
empirisches voraussetzen
17:14
in diese setzt die wahrnehmung von etwas
17:17
beweglich im voraus im raum an sich
17:19
selbst betrachtet ist aber nichts
17:21
bewegliches daher das bewegliche etwas
17:24
sein muss was sie im raum nur durch
17:25
erfahrung gefunden wird mithin ein
17:29
ebenso kann die transzendentale ästhetik
17:32
nicht den begriff der veränderung unter
17:34
ihre data apriori zählen denn die zeit
17:37
selbst verändert sich nicht sondern
17:38
etwas das in der zeit ist also wird dazu
17:41
die wahrnehmung von irgendeinem dasein
17:44
und der sukzession seiner bestimmungen
17:46
mit den erfahrung erfordert