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Giulia Enders - Darm mit Charme (WDR 5 Science Slam)

12:011,826 words · ~9 min readGermanTranscribed Jun 4, 2026
AI Summary

The human gut is a complex, highly self-contained organ system featuring its own vast nervous system, diverse hormonal output, and an influential microbiome. By looking beyond the social taboos surrounding digestion, we can appreciate the sophisticated somatic mechanisms—from the dual-sphincter reflex system to embryological links with facial expressions—that govern our well-being.

This video demystifies the biological complexity of the gastrointestinal system, highlighting how our gut, its nervous system, and its microbial ecosystem closely interact with our brain, emotions, and overall systemic health.

Section summaries

0:00-1:00

Introduction & Social Taboos of Medicine

optional

An entertaining opening joke about how the speaker's family reacts to her studying the gut compared to her sister's communication design degree.

1:00-3:00

The Vast Complexity of the Gut

watch

Establishes the foundational, mind-blowing statistics of the gut's surface area, nervous system, and hormonal output.

3:00-7:00

The Anatomy of Defecation & Sphincters

watch

Explains the highly precise mechanical and neurological process of how our body differentiates gas from solids.

7:00-9:00

Embryology & Human Facial Expressions

watch

Draws a fascinating philosophical and developmental link between our gut's involuntary movements and our face's emotional expressions.

9:00-12:00

The Microbiome & Conclusion

watch

Explores the gut microbiome, its weight, individual composition, and its direct connection to mental and physical health.

Key points

  • The Dual-Sphincter Mechanism of the Anus — Continence and defecation rely on a coordinated system of two sphincters: a voluntary external sphincter and an involuntary internal sphincter. Sensor cells in the interstitial space between them probe whether incoming material is gas or solid, sending signals to the brain to coordinate appropriate social behavior.
  • Embryological and Emotional Links to the Gut — During embryogenesis, the early gut tube forms the foundational structure around which the face and its expressive muscles develop. This deep, evolutionary connection is why involuntary facial expressions of basic emotions (like grief or joy) mirror the un-influenceable motility patterns of our internal GI muscles.
  • The Gut-Brain Axis and Microbiome Autonomy — With a surface area nearly 100 times that of our skin, the gut operates with extreme independence, possessing its own autonomous nervous system, secreting 20 different hormones, and housing up to 100 trillion microbes. This massive ecosystem (weighing up to 2 kilograms per person) plays an active role in dictating metabolism, immunity, and potentially mood.
seit dem ersten Semester bin ich total auf dem Darmrohr hängen geblieben das fing alles mal mit dem Anus an und hat sich zu einem absoluten faszinationsgebiet ausgeweitet Giulia Enders
und das Nervensystem ist so selbständig dass wenn ich ein Stück Darm rausschneide drauf drücke dann grummelt er mir freundlich entgegen Giulia Enders

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0:06

einfach viel Spaß gute Unterhaltung und

0:08

kluge Erkenntnisse mit Julia Enders

0:10

bitte schön danke

0:18

schön ja also wie man jetzt mitgekriegt

0:21

hat studiere ich Medizin und eine Sache

0:23

für die Medizin eigentlich so am

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allergroßartigsten ist sind ja

0:26

eigentlich immer so Tee und

0:27

Kaffeekränzchen bei Tanten weil man dann

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gefragt wird was man studiert und

0:33

während meine Schwester dann ungefähr

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eine halbe Stunde erklären muss was

0:37

Kommunikationsdesign so ganz genau ist

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sage ich ein Wort Medizin und alle sind

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glücklich fr lockende Blicke durch die

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ganze Runde und das ganze dauert leider

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nur so etwa 30 Sekunden an bei mir weil

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spätestens dann die Frage kommt und in

0:54

welche Richtung willst du später mal

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gehen und dann muss ich so aus treuer

0:58

Liebe blank ziehen und einfach sagen

1:01

seit dem ersten Semester bin ich total

1:02

auf dem Darmrohr hängen geblieben das

1:04

fing alles mal mit dem Anus an und hat

1:06

sich zu einem absoluten

1:08

faszinationsgebiet

1:12

ausgeweitet dann verschwindet die

1:14

Verzückung meistens und es wird

1:17

unangenehm still in der Runde und

1:20

vermutlich kann ich noch irgendwo in der

1:22

hintersten Ecke vom Raum hören wie man

1:24

meine Schwester fragt und was macht man

1:27

dann mit Kommunikationsdesign

1:30

na ja und das finde ich schade weil der

1:32

dam hat eigentlich eine Menge

1:33

Scham und ich weiß nie so ganz genau was

1:36

meine Tanten denken sie sagen es mir ja

1:39

nicht aber ich vermute einfach mal es

1:41

hat mit unfassbar viel Code zu

1:44

tun in allen Erscheinungsformen und

1:47

Substanzklassen die Code nur annehmen

1:49

kann oder vielleicht auch mal mit Code

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anderer mit dem man nichts zu tun haben

1:56

wollte oburen Reinigungsmethoden die ein

2:00

bisschen fremd erscheinen oder auch

2:03

internetvos die so grafisch sind dass es

2:06

reicht ja die Radiohörer verweise ich

2:09

auf die Bilder Internetseite oder auch

2:12

internetvos die so grafisch sind dass es

2:14

reicht die Reaktionen darauf zu schauen

2:17

aber auch die Wissenschaft hat Gründe

2:18

warum sie den DM hasst das sind

2:21

wenigstens aber auch die Gründe warum er

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so faszinierend ist dass er die

2:25

Hundertfache Fläche der Haut hat ich

2:26

könnte mich also 99 mal neben mich

2:28

stellen und das wäre dann die Fläche

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meines Darms das in so ein engen Rohr so

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viel Immunsystem steckt 100 Trillionen

2:35

mögliche Bakterien leben hier und er

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bildet ca 20 verschiedene Hormone also

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Leute die sich da irgendwie von ihren

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Sexualhormonen leiten lassen sind

2:44

Minimalisten und das Nervensystem ist so

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selbständig dass wenn ich ein Stück Darm

2:49

rausschneide drauf drücke dann grummelt

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er mir freundlich

2:54

entgegen das macht vorschin Angst das

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verstehe ich auch es ist sehr komplex

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alles aber meine Oma sagt immer wenn man

3:00

das wirklich mag dann macht man es

3:01

einfach Schritt für Schritt wenn man

3:03

dann in eine Pfütze tritt wird auch nur

3:04

ein Fuß nass deswegen würde ich sagen

3:07

wir gucken uns das ganze mal im

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schnelldurchläuf an gar nicht so schlimm

3:10

da ist die Speiseröhre die melkt das

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Essen einmal in Richtung Magen im Magen

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wird's geschaukelt und dabei zerkleinert

3:16

und so häppchenweise weitergefüttert an

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den Dünndarm der dündndarm knetet es

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magisch wird beim Kneten ja immer

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weniger und am Ende kommt es unten raus

3:25

wird noch über ein dickd weitergeladen

3:27

dann sind wir hier Plop fertig es klingt

3:31

jetzt gar nicht so wahnsinnig komplex

3:34

aber wenn wir uns nur einen Aspekt

3:36

daraus rauspicken und es war be mir der

3:38

Anus habe ich mir auch nicht freiwillig

3:41

ausgesucht aber es war so mein

3:42

Mitbewohner kam in die Küche und sagt

3:43

Julia studierst Medizin wiegeld

3:48

kacken und da habe ich dann gemerkt okay

3:51

das ist irgendwie doch eine echt ganz

3:53

spannende

3:55

Angelegenheit wen wir uns das mal

3:57

genauer angucken sehen wir es gibt also

3:58

zwei schließmus ein inneren

4:00

Schließmuskel hier und ein äußeren

4:03

Schließmuskel ungefähr hier und diesen

4:06

ußeren Schließmuskel den kennen wir

4:07

eigentlich meistens alle ganz gut wenn

4:09

ich z.B sag könnt ihr bitte mal alle

4:10

mitmachen wenn ich mit meinem Mund

4:13

mache

4:16

also sehr schön aber mit dem

4:19

Anus sehen wir zwar jetzt nicht machen

4:22

garantiert ganz viele

4:24

gerade dann merken

4:27

wir schön

4:37

da stellen wir schon mal eine Sache fest

4:39

es ist kontrollierbar und wir können

4:41

auch bewusst wahrnehmen was da passiert

4:43

das ganze ist ein bisschen anders bei

4:44

diesem inneren Schließmuskel hier wenn

4:47

ich da sag mach das gleiche noch mal das

4:50

ist schwieriger hat vielleicht da oder

4:52

da mal geklappt aber wahrscheinlich eher

4:53

aus Versehen und ist auch gut

4:57

so also was passiert da jetzt wir haben

4:59

diesen angedauteren Nahrungsbrei

5:01

hoffentlich schon fig fertig verdaut und

5:03

der kommt jetzt hier und stößt D diesen

5:04

inneren spinkter der Macht reflexartig

5:07

auf und lässt so ein pesappen

5:10

durch in dem Zwischenraum zwischen

5:13

diesem inneren Schließmuskel im äußeren

5:15

Schließmuskel sitzen Sensorzellen diese

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Sensorzellen können bestimmen ist das

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was hier ankommt gasförmig oder

5:23

fest ja dann schicken die das Hoch dem

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Gehirn und das Gehirn weiß in dem Moment

5:28

ah ich muss kacken oder eben auch

5:33

gasförmig das Gehirn macht dann was mit

5:35

seinem bewussten Bewusstsein so

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wahnsinnig toll kann es stellt uns

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nämlich auf unsere Umwelt ein sagt dann

5:40

z.B du ich habe

5:54

geguckt ich habe geguckt wir sind beim

5:56

Sam und weißt du g vielleicht noch wenn

6:00

du so leise rauswitchen lässt aber fest

6:03

wä eher

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ungut dann vereinigen die beiden sich

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und schieben das so wieder

6:09

zurück das kommt dann in die

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Warteschleife weil raus muss es eh

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irgendwann nehmen wir aber mal an wir

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sitzen gerade zu Hause auf dem couchsofa

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und haben einfach auch nichts besseres

6:20

zu tun

6:24

[Applaus]

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Freifahrt das besonders schöne wenn man

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so SAS erklärt hat und wirklich eine

6:31

Belohnung eigentlich sind die Fragen die

6:32

dann kommen meine Tante z.B hat mich

6:35

eine gefragt und zwar eine tolle frage

6:37

sie hat gesagt ja Kind hier erzähst mir

6:39

was von gasförmig und fest was ist mit

6:42

flüssig ich weiß dass mein Thema sich

6:45

nicht besonders gut für

6:46

publikumsumfragen eigen aber vielleicht

6:49

kennt der ein oder andere das man hat

6:51

Durchfall denkt man muss pupsen und es

6:52

geht in die

6:54

Hose Flüsse kennen diese sensorzählen

6:57

nicht da werfen die so eine Art

6:58

zufallsgen

7:03

ja das ist ja schon eigentlich alles

7:06

ganz faszinierend aber es ist nur die

7:08

Spitze von dem

7:09

Eisberg sind irgendwie ein paar

7:11

Zentimeter die wir bewusst wahrnehmen

7:13

kontrollieren weiter hinten dann nicht

7:15

mehr aber was ist mit diesem ganzen

7:16

kolossalen Rest und ich kann versprechen

7:18

da passiert einiges außergewöhnliches

7:20

und bevor wir ganz hier unten ankommen

7:22

in dem Bereich den wir nicht

7:23

kontrollieren den wir nicht bewusst

7:24

waren gehen wir noch mal weil wir

7:26

Schritt für Schritt gehen wollten heute

7:27

Abend an die Grenzfläche ich zeige euch

7:30

jetzt also ein Beispiel was wir zwar

7:32

bewusst wahrnehmen aber nicht wirklich

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gut kontrollieren können und dafür

7:35

eignen sich ganz prima die sieben

7:36

basisemotion hier mal drei Stück

7:39

Überraschung Freude und Trauer das sind

7:42

Emotionen wir empfinden die und im

7:44

ersten Moment huscht diese mimix ja auch

7:46

nur eine Muskelbewegung über unser

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Gesicht können sie nicht kontrollieren

7:49

bei allen Menschen der Welt ist sie

7:50

gleich egal wie die Erziehung ist egal

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wie die Kultur ist wir können Sie auch

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bei den Menschen ablesen ob jetzt

7:56

irgendwie was weiß ich Ureinwohner oder

7:59

in Denker wir erkennen Trauer wir

8:01

erkennen Überraschung und auch

8:03

Freude was hat das jetzt damit zu tun

8:06

was ich eben erzählt habe wir erinnern

8:09

uns vielleicht an diesen innerenfink den

8:10

wir nicht so gut kontrollieren können

8:12

ebenso huschen diese Emotionen über

8:14

unsere Gesichtsmuskeln und wir können

8:16

sie nicht kontrollieren und so weit

8:17

hergeholt ist das nicht weil als wir

8:19

kleine embryologische Zellhäufchen in

8:21

der Gebärmutter waren war hier oben wo

8:23

jetzt Gesicht ist einfach nur mal Anfang

8:25

des

8:26

darmrohs ja alles andere hat sich so

8:29

danach drum gebildet hat man gesagt okay

8:31

machen wir noch ein Gesicht drum rum

8:33

scheint gut

8:35

anzukommen aber diese Muskeln die so

8:38

unkontrollierbar sind wie der innere

8:39

Schließmuskel oder generell unsere

8:41

ganzen Darmbewegung diese Anteile sind

8:43

noch übrig und deswegen ist auch unsere

8:44

Mimik manchmal so unkontrollierbar und

8:46

das wirft für mich so ein bisschen die

8:48

Frage auf was passiert denn bei starken

8:50

Emotionen gleichzeitig im Darm ist ja

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auch mal ganz überrascht aus dem

8:54

Häuschen sozusagen hat er bei Freude ein

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zauberhaftes Lächeln oder leid der mit

8:59

uns und ist auch traurig wenn wir

9:01

traurig sind ja genau

9:05

und damit kommen wir endlich zu diesem

9:08

ganz unten diesen ganz unteren Bereich

9:10

von dem Eisberg nämlich zu einem meiner

9:12

lieblingsgebiete wenn wir drüber

9:14

nachdenken wie Hirn und Darm verknüpft

9:15

sind ist einfach sehr wichtig dieser

9:17

dritte Bereich den wir uns jetzt mal

9:19

angucken eine Welt die völlig oder

9:21

ziemlich unkontrollierbar und unbewusst

9:23

ist unsere Darmflora hier sind viele

9:27

viele viele Mikroben aus unter

9:29

schiedlichsten Völkern mit

9:30

unterschiedlichsten Eigenarten die zum

9:32

Teil 2 Kilo schwer werden können also

9:34

haben wir hier 400 Zuschauer wir haben

9:36

800 Kilogr dfolk die auch hier heute den

9:39

scielam besuchen

9:43

und eigentlich auch sehr spannt daran

9:45

ist es wie diese Zusammensetzung

9:47

entsteht was eigentlich was sehr

9:48

individuelles ist unsere eigene

9:49

Darmflora sehr speziell über jeben und

9:52

sind Entscheidungen was wir essen in

9:54

welcher Umgebung wir uns aufhalten wen

9:56

oder was wir anfassen und wann wir

9:57

unsere Hände in den Mund stecken und

9:59

einfach interessante Verknüpfung da

10:02

Weise sowas wie unsere dmeigene Pokémon

10:04

Sammlung wenn man

10:06

will und ein paar Dinge wussten wir auch

10:08

schon z.B unsere Blutgruppen man stehen

10:10

durch die Interaktion mit Darmbakterien

10:12

oder wenn wir ganz böse Darmbakterien

10:14

haben haben wir Durchfall oder solche

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Dinge aber die wirklich spannenden Dinge

10:18

die kommen erst so in den letzten Jahren

10:19

rauf da sind Fragen die die Forschung

10:21

auf z.B dies so fusseligen großen dicken

10:23

hier machen die mich dicker wenn ich das

10:25

gleiche ess wie trosten oder was ist mit

10:28

denen die hier so mit mit diesem kerig

10:30

so schön den Dreck wegfegen machen

10:32

säubern die mein D helfen die mir beim

10:33

Giften machen die im Superman Kostüm

10:35

mich irgendwie mutiger oder fröhlicher

10:37

und die kleinen Geister da ein bisschen

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trauriger oder ängstlicher und dafür

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gibt's Studien und die sagen teilweise

10:43

die Tendenz geht zu ja vielleicht und

10:46

das ist eigentlich was wirklich

10:49

spannendes so ein bisschen die buabbel

10:50

für die ich brenne meine Doktorarbeit in

10:53

dem Bereich ist einfach ein winziger

10:54

Mosaik puzzelstein indem ich beim

10:56

bestimmten Bakterium guck wie sich es an

10:58

uns fest ha weil ja immer der erste Weg

11:00

auch ist dass sie einfach auch bei uns

11:02

bleiben wollen und nicht durch uns

11:03

durchflutschen bis ich da mal zu meinen

11:05

Ergebnissen komme kann ich auf jeden

11:07

Fall hier rumturen und euch erzählen

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Anus sehr kommunikativ ist dass man beim

11:11

Lächeln von ein schönen Dame auch gern

11:13

unpervers an ihr darmruh denken kann

11:15

dass ihr allen Volg habt ihr allen Volg

11:18

behandelt hoffentlich auch gut und meine

11:21

Tanten haben was Nettes glaube ich hoffe

11:23

ich gesagt sie haben gesagt immer wenn

11:24

ich jetzt aus Klo gehe muss ich an dich

11:25

denken

11:29

habe ich gesagt danke und das sage ich

11:33

auch euch danke schön fürs hier sein

11:34

fürs zuhören und vor allem danke meiner

11:36

Schwester weil sie das mit

11:38

Kommunikationsdesign möglich gemacht

11:42

[Applaus]

11:47

hat Julia anders

11:50

[Applaus]

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