"Darm mit Charme"-Autorin: "DAS sollte jeder über's Gehirn wissen!" - Giulia Enders | AUF & UP #119
Also, er müsste sich das doch noch großartiger anfühlen.
Und er war ich bei einem großen Abendessen eingeladen.
Da waren wirklich nur ziemlich berühmte Leute,
schicke Häppchen gab's und so was.
Und ich wusste, in dem Moment hab ich auch so ein bisschen ...
Sie ist die Autoren des Bestsellers,
damit Charme, der über acht Millionen mal in 40 Ländern verkauft wurde.
Die Netflix-Durkou hat Millionen Menschen begeistert.
Die neues Buch Organisch ist seit Wochen auf Platz 1 der Bestsellerlisten.
Wie hast du diese Zeit nach diesem Wahnsitz Erfolg erlebt?
Irgendwie müsste sich doch das zu 100 Prozent cool anfühlen.
Was war so ... Prozent cool?
Das fand ich damals auch ziemlich erschreckend.
Was sind denn so Ereignisse im Leben, die auf 90 Prozent gehen?
Wenn ich im Krankenhaus jemanden so helfen konnte,
dass zum Beispiel so ein Ehemann zu mir kommt,
mit dreenden Augen und sagt, vielen Dank auch,
bei einem friedlichen Tod, die Hand zu halten,
ist was, was sehr tief geht.
Wie können wir denn besser darin werden,
um nicht die ganze Zeit in dieser Dopaminfalle festzuhängen?
Im Grunde sind das natürliche Belohnung, die sich ...
Julia anders ist erfolgreich.
Aber meine Frage an dich ist, fühlst du dich auch erfolgreich.
Ist das der eigentliche Luxus, den man haben kann im Leben,
dass man nicht ...
Hey, Chris Surrell hier, und das ist dein Podcast über das Auf- und Ab- des Lebens.
Julia, du bringst Millionen, man kann sagen,
Millionen von Menschen dazu, den eigenen Körper
auf eine neue Art mit anderen Augen zu sehen.
Wann hast du persönlich selbst das letzte Mal gedacht,
wow, mein Körper kann ja irgendwie viel mehr als ich vermutet hätte?
Ja, in einem ganz kleinen Moment war das einfach gestern,
weil ich ziemlich gut geschlafen hab und dann wieder so richtig viel Kraft hatte
und am Tag davor war ich echt müde und fertig,
da waren viele Punkte, tagsüber und am Tag davor auch.
Da dachte ich, ich schaff, ich hab das noch diese Woche.
Dann hab ich einfach geschlafen, war wie frische Auf- und dachte,
naja, all right.
Also so ein bisschen dieses Wahnsinn, was immer wieder kommt an Energie
und mich dann irgendwie frisch auffüllt.
Über die Mechanismen sprechen wir später auch noch ein bisschen genauer.
Hier im Auf- und Ab-Podcast wollen wir auch immer ein bisschen verstehen,
wie die Menschen dahingekommen sind, wo sie sind.
Und du hast ja, ich hab's im Vorgespräch gesagt,
da werden wir noch drauf eingehen, du lebst ja wirklich ein modernes Märchen,
was einzigartig ist.
Aber was ist denn so, dass früh ist der Ereignis in deinem Leben,
dass die Menschen kennen sollten, um die Person zu verstehen,
die du heute bist?
Also, das früheste Ereignis auch mit eins der Früsten,
dann dich mich erinnern, dass ich bei meiner Oma auf dem Bett liege
und die ganzen Staubpartikel in der Luft von der Sonne angeschienen werden.
Und ich das einfach total faszinieren fand,
auch die Frage, was ist das denn überhaupt?
Und wie so bewegt sich das einfach schön, Reloves.
Und davon einfach so in Bann gezogen zu werden.
Und ja, vielleicht dadurch schon auch eine Art Bewohnerung
in dem Moment, das glitzert ja dann auch so schön,
also das war so ein Gefühl, was ich da ganz stark hatte und war sehr,
sehr klein.
Und dieses Gefühl packt sich bei mir immer mal wieder auf.
Und wenn ich das dann merke, dann halte ich ein bisschen an oder inne.
Und so stell ich dann zum Beispiel fest,
ah, irgendwie fasziniert mich der Damen total oder ne, vielleicht.
Ist doch ganz interessant auch mal die Organe drum herum eher zu erkennen
und wertzuschätzen.
Also, wenn sich das Gefühl so anwahren und ankündigt,
dann halte ich inne.
Und das hat mir schon oft ganz gut den Weg gezeigt.
Interessant, ich muss gerade an der Aussage,
hat ein anderer Gast hier mal gesagt,
man kann entweder über alles schlauen oder über gar nichts.
Das hatten wir im Kontext Kinder,
weil es es erwachsen und Kinder stauen ja noch über sehr viel
und erwachsener eigentlich fast über gar nichts mehr,
weil sie alles schon mal gesehen haben.
Aber wie du gerade sagt, schon Staubpartikel, die Reflexion,
ist ja etwas wunderbares, worüber man staunen kann.
Und ich glaube, wenn man sich das bewahren kann,
auch als Erwachsener noch staunen zu können,
dann ist es ein sehr schönes Element im Leben.
Das ist auch ein Stück weit Luxus ehrlich gesagt.
Weil ich schon auch bei der Arbeit im Krankenhaus gemerkt hab,
an vielen Ecken und das ist mir auch immer wieder passiert,
sich dann so eine schützende Schutzschicht ein bisschen sarcastisch zu werden
oder die Sachen nicht an sich ranzulassen.
Das ist, glaube ich, hier und da wirklich wichtig und gesund.
Aber auch dieses in Autopilot gehen sich so ein bisschen abschalten,
davon was andere empfinden, weil es sonst irgendwann zu viel werden kann.
Also, sich da auch das Staunen vielleicht manchmal noch zu bewahren,
ist auch manchmal Luxus.
Also ich sage nicht, dass der irgendwie mit viel Geld zuholen ist.
Aber ja, ich hab das schon ein paar Mal jetzt gemerkt,
wenn ich irgendwelche Leute an irgendwelchen Stellen kennen,
die früher so vielleicht nicht getroffen hätte,
aber irgendwie lustig, die bewahren sich noch so was Kindliches.
Ist das der eigentliche Luxus, den man haben kann im Leben,
dass man nicht hart werden muss?
Ich weiß es nicht.
Gehen wir auf jeden Fall noch ein bisschen tiefer drauf ein.
So zwischen dem über den Staubstaunen im Bett deiner Oma
und du hast gerade gesagt, du hast ja auch im Krankenhaus gearbeitet,
was waren da so die wichtigsten Stationen dahin?
Also, was hat dich dann am Ende ins Krankenhaus gebracht?
Nicht als Patientin, sondern als Ärztin.
Ja, also, ja, zum ersten muss ich sagen,
dass ich mich überhaupt fürs Medizinstudium entschieden habe.
Ich wollte nämlich eigentlich energieren, schon eine Wesenstudien.
Dann hab ich eine Hautkrankheit bekommen und mich deswegen in den Körper
eingelesen.
Und während das gemerkt, das interessiert mich irgendwie alles,
das ist auch ein bisschen hilfreich, mehr darüber zu wissen,
wo ich hier so in welchem Körper ich so lebe für den nächsten 70, 60 Jahre,
was weiß ich.
Und dann möchte ich noch fürs Medizinstudium entschieden.
Und dann, ja, mein erstes Buch, das hätte ich mich ja auch irgendwie
in andere Bahnen lenken können, aber eigentlich hat es mich wieder
genau dahin zurückgelenkt, das in die Richtung weiter zu machen,
wo ich gemerkt habe.
Ich erzähl jetzt, wir in Leuten über den Damen, das war eben das Thema.
Und das finde ich auch ein ganz interessantes Reise und eine Ausflug.
Aber ich will auch wieder was praktisch machen und vor den Menschen
setzen, sich irgendwie behandelt und gucken, ob es hilft, also so wirklich
diesen Boden auf den Füßen zu behalten.
Und dann kann ich irgendwann ins Krankenhaus nach dem Studium.
Du hast ja jetzt ein paar Dinge so im Nebensatz erwähnt,
dein erstes Buch für die Menschen, die den Trailer übersprungen haben,
ist ja wie ich eins der meist verkauften Bücher Deutschlands
oder auch international geworden.
Ich glaube, acht Millionen verkaufte exemplare, damit charm jeder kennt es.
Ich frag auch immer Menschen im Umfeld, wenn ich mich auf so eine Episode
vorbereite und nicht jeder kennt dein Namen, viele kennt dein Namen,
aber den Buchtitel kennt wirklich jeder.
Also wie jeder Mensch, den ich gefragt habe.
Und nehmen uns doch in diese Zeit bitte noch mal ein bisschen genauer mit,
weil das erleben ja fast niemand erlebt so was.
Also, du studierst Medizin, du interessierst dich für den Damen,
entscheidest dich ein Buch zu schreiben und ein paar Monate später
kennt dich Gott und die Welt.
Also was waren da so Meilensteine, die zu diesem unfassbaren Erfolg geführt haben aus deiner Sicht?
Also ich glaube, das allererste und auch wichtigste war,
einfach, dass ich wirklich ehrlich begeistert an diesem Organ war.
Also ich hab immer wieder Sachen über den Damen gelesen,
danach selber ausprobiert, mit meiner Hautkrankheit,
die hat sich dadurch dann immer besser im Griff, das hat mich beeindruckt.
Und als ich dann mehr über ihn gelesen habe, ich sag schon zu über ihn,
also so sehr ...
Da war ich einfach immer wieder wirklich auf eine total fröhliche Art begeistert.
Und dann bin ich in meine WG-Kücher und hab gesagt,
dann kommt mal, das funktioniert so und so und was ist zu das und das.
Und dann gab es immer mehr Freunde, die dann mal fragen hatten,
wie bei mir bewunderte eben gefragt hat, wie Geld kacken,
so morgens nach der Party noch halb betrunken.
Und das war schon so wie so eine kleine Wolke um mich rum.
Das war halt mein Thema.
Und eine Freundin von mir hat mir dann irgendwann gesagt,
der Komma, da gibt es so Science-Lams, da redet man über sein wissenschaftliches Lieblings-Thema,
er redet doch da dann auch mal über den Damen,
es machst du doch in der Küche, schon die ganze Zeit.
Mini-Pitch oder so, Mini-Fortrag.
Ja, also Leute stellen auch vor, über sie forschen.
Und ich hab mich daher quasi total reingelesen,
und dann auch schon in der Mikrobiologie,
meine Doktorarbeit angefangen über ein Bakterium und Grundlagenforschung,
aber für mich war es so der Rahmen des Ganzen.
Und da bin ich dann einfach hin, um das zu machen,
weil ich es lustig fand.
Und das war eigentlich mit keiner wirklich ein Erfolgsabsicht.
Oder so.
Und ich wusste auch nicht, dass so was aufgenommen und auf YouTube hochgeladen wird.
Ich dachte, da sitzen ein paar Studies und haben lustigen Abend.
Und ich bin auch da so.
Und als es dann auf YouTube so, wie sagt man, wie real gegangen ist,
da hat mich dann eine Literaturagenten kontaktiert und gefragt,
ob wir uns mal treffen.
Dann saß mir irgendwo in einem Café und sie meinte,
könntest du dir nicht vorstellen, darüber ein Buch zu schreiben.
Allein, wenn ich da einhaken darf, das ist ja schon so geil,
weil es gibt ja Millionen von Menschen, die wollen,
Buch schreiben und dann entwickeln sie irgendwie so ein Exposee.
Dann gehen sie auf Suche von Verlagen
und jeder sagt, wie schwer es ist, ein Verlag zu bekommen.
Und du wirst angesprochen auf base eines YouTube-Videos.
Das hat wirklich was von einem sehr, sehr modernen Märchen.
Ja, das kann man schon so sagen.
Das finde ich auch.
Und vielleicht ist es manchmal auch ganz gut,
wenn auch mal Leute in Buch schreiben, die gar nicht selbst auf die Idee gekommen wären.
Sie sagt nicht, dass das an nur schlecht ist, aber das ist vielleicht auch gut.
Weil sie dann auch so gesagt, ja, ging das und ich meine dann so nach 40 Seiten,
dann läuft es mir ja, glaube ich nicht.
Dann hat sie gesagt, ich merke, wie du zu verreht hast,
das fand einfach mal an, sondern dann wird es ja auch wirklich mehr.
Das hat das schon ganz richtig eingeschätzt.
Aber ich hab in dem Moment nicht gedacht, ich schreibe den Buch.
Ich dachte, ich glaube, ich kann das vielleicht gar nicht.
Es war so ein OK-Ausprobieren und spielen.
Und vielleicht auch dieses Ausprobieren und spielen war ganz gut,
weil dadurch war nicht so ein Sohn, so ein Kling, das soll genauso und so aussehen.
So wie die anderen auch oder irgendwie so was,
sondern ich dachte, wie fände ich es dann richtig cool?
Und eben auch in einer Schwester zusammen, wie fänden es wie richtig cool?
Weil wir auch verschieden denken, guck dir da noch mal von einer anderen Perspektive.
Du sprichst deine Schwester an, deine Schwester hat ja auch beim neuen Buch,
das Design gemacht, aber du sagst ja auch immer, ihr Beitrag ist deutlich größer.
Es ist eine Teamarbeit.
Was ja, hab ich auch im Vorgespräch gesagt, was ich so schön finde,
wenn Menschen mit ihren verwanden, mit ihren mit dem engsten Kernfamilie
ist, ja, die engste Einheit, solche Projekte, solche Dinge machen können.
Wie teilt ihr euch da auf?
Also was ist dein Job in so einem Buchprojekt, wie jetzt bei organisch und was macht deine Schwester?
Also ich recherchiere alles, ich lege die wissenschaftlichen Paper oft,
wenn es ein größeres Thema ist, sind das wirklich Zick Paper, die ich dann zusammenfass.
Und wenn die Zusammenfassung länger als 13 Seiten, das noch mal zusammenfass,
bis ich damit so richtig so handieren, spielen, jungenlieren kann mit den Wissens,
bis dann sag ich so.
Und dann erzähle ich oft meiner Schwester davon.
Und dabei guck ich sie einfach auch ein bisschen an.
Und dann merke ich so, oh, da schallt sie langsam ab, oder?
Das würde sie ganz interessant.
Also in irgendeiner Gesicht leh sich immer so ein bisschen, ist da was relevant,
wo man ansetzen, was ist direkt verständlich, was als erklär ich noch nicht verständlich genug.
Und auch wenn ich einen Text angeschrieben hab, ist sie die erste, die den ließt meistens.
Und wenn Schwester es sind, ist sie ist denn, das heißt, sie sieht so Texte,
wenn sie die ließ dann so als Form vor ihrem Auge.
Und wenn dann ein Texten komische Form hat oder einfach keine richtig sinnvolle Forma gibt,
dann sagt sie so, also das stimmt da irgendwie nicht.
Oder mal sagt sie auch, ich fange erst nach dem dritten Absatz an, wirklich einzusteigen.
Und dann hab ich auch mal die ersten zwei einfach weggelassen, oder so.
Und das ist quasi, warum es einfach wichtig ist, noch jemand anderen zu haben.
Ich denke nur in Text, wenn Schwester denkt nur, wie so L,
ich glaube dadurch, dass wir eben auch zusammenarbeiten, holen wir mehr Leute ab,
weil es dann für Menschen, die eher verbal sind und für Menschen, die wie so L sind,
vielleicht ganz gut verständlich ist.
Und dadurch, wie schwesteren sind und auch sehr eng miteinander,
können wir halt auch Zeit sparen und manchmal brutal ehrlich sein.
Also da kann, muss man nicht groß, vielen Dank für diese freundliche Nachricht.
Ich würde aber noch mal hinterfassen, sondern sagt man, ne, oder so.
Und dann ist das Thema auch erledigt, das ist manchmal auch ein schöner Vorteil,
weil ich bin nie beleidigt.
Ich weiß immer, mein Schwester will das beste für mich, weil das die Sache gut wird.
Und dadurch sparen wir uns auch einiges an Energie und Zeit, glaube ich.
Dann noch ein Hinweis in eigener Sache.
Ihr wisst vielleicht, dass ich einen sogenannten High Energy Club habe
und für diesen High Energy Club eine exklusive Community von Menschen,
die für sich entschieden haben, ein dauerhaft hohes Energielevel zu haben,
trotz Stress, trotz Ambitionen, trotz sozialen Verpflichtungen.
Und in Kürze werden wir wieder ein paar neue Mitglieder in diesen High Energy Club aufnehmen.
Wir treffen uns da zweimal im Monat Live-Persum,
um über die allerneuisten und wichtigsten Themen und Entwicklung
rund um das Thema Energy Management Recovery Performance zu sprechen.
Und ich würde mich richtig freuen, wenn wir einige von euch da auch entsprechend begrüßen dürfen.
Den Link zur Warteliste, die wir bald wieder aufmachen, findet ihr in den Show Notes.
Und für alle Podcast-Hörer und Hörerinnen, die über diesen Link
sich auf die Warteliste anmelden, haben wir ein ganz besonderes Willkommenspaket.
Also es lohnt sich sehr und ich würde mich freuen, wenn wir uns da wiedersehen.
So, nach diesem Buch kam ja eine Netflix-Dokoto,
war es den allen Fernsehsendungen, etc.
Wenn du diesen Wahnsins-Rit mit einem Wort beschreiben müsstest,
was nach damit Charme passiert ist, was wäre dieses Wort?
Ein Ausflug.
Also es war einfach echt ein koriosewitziger Ausflug aus meinem normalen, sonstigen Leben.
So sich das auch.
Das ist ein Wort, wenn du es mehr, das wäre das eine.
Nee, wir gehen da noch tiefer eigentlich, ich finde es immer spannend,
wenn Menschen Erfolg haben, was es mit den Menschen macht
und wie sie auch darauf reagieren.
Wir hatten hier Baskast, den Autor von Meinährungskompass,
der hat ja auch mit diesem Buch wirklich einen sehr einzigartigen Erfolg gehabt
und er ist nach diesem Erfolg in eine tiefe, seelische Krise geschlittert.
Weil er enttäuscht war von dem Gefühl,
was sie auf dem Olymp quasi erwartet hat.
Er hat sein ganzes Leben darauf hingegarbeitet,
es war mehr als er sich jäg erträumt konnte.
Und dann ist er eben in eine Depression geschlittert.
Was ähnliches hatten wir Magdalena Neune,
eine der erfolgreichsten Biathleten unserer Zeit gesagt, zwei Goldmedalien bei Olympia.
Und auch sie war sehr enttäuscht und es in Bernort geschlittert.
Wie hast du diese Zeit nach diesem Wahnsitz Erfolg erlebt
mit dem Wissen oder vielleicht mit einer Idee,
dass es als Autoren wahrscheinlich nie höher hinausgehen wird?
Wir werden gleich übers neue Buch sprechen.
Da bist du ja schon am Weg, das zu topen.
Aber wie bist du da emotional damit umgegangen,
dass irgendwann auch auf diese Höhe vielleicht mal wieder eine ruhigere Zeit
und irgendwas kommen, wo nicht jeder nach dir schreit?
Also, das Toppen oder so hab ich mir da noch gar keine Gedanken gemacht.
Und ich glaube jetzt auch nicht so,
aber es ich kenn auf jeden Fall, dass du es so angesprochen hast,
dass man sie denkt, oh, also,
er müsste sich das doch noch großartiger anfühlen.
Also, ich hatte sehr viele schöne Momente.
Das war schon dann auch, wenn irgendeine,
also, ein interned-view-good gelaufen ist und ich dann dachte,
ja, ich hab wirklich alles untergebracht,
dass ich wichtig finde und meine Mama sagt,
dass du gut gemacht machst, und dann hab ich mich gut gefühlt oder so.
Aber das war jetzt nicht so euphorie,
das war ja so ein schönes zufrieden,
aber das ist vielleicht auch manchmal besser, ich weiß nicht.
Und dann hatte ich aber wirklich auch so einen Moment.
Da war ich bei einem großen Abendessen eingeladen,
da waren wirklich nur ziemlich berühmte Leute,
saßen da alle schicke Häppchen gab's und so was.
Und ich wusste, in dem Moment hab ich auch so ein bisschen realisiert,
da hat sich dann langsam alles schon so erfolgreich aufgebaut,
da wusste ich okay, also ich mag Medizin,
ich schreibe irgendwie auch ganz gerne.
Und jetzt hab ich da so einen medizinischen Bestseller geschrieben.
Da kommt jetzt irgendwie so eine finanzielle Sicherheit auch mit durch die Tür.
Und jetzt sitz ich hier und alle sind irgendwie berühmt
und weiß ich irgendwie müsste sich doch das jetzt so richtig so 100 Prozent cool anführen.
Das hatte ich auch und das war nett,
aber es war so 30 Prozent cool.
Und das fand ich damals auch ziemlich dessenierend.
Weil ich jetzt zwar nicht so völlig auf Erfolg gebürstet war,
aber schon ich glaube, wie alle anderen auch dachte, okay,
also wenn man so richtig Erfolg hat und man es vielleicht sogar noch ein bisschen berühmt,
wow, besser geht ja nicht.
Und da hab ich gemerkt, das stimmt, glaube ich, einfach nicht.
Das stimmt nicht.
Und ich fand's auch erschreckend, muss sagen,
weil ich erst mal nicht wusste, mit was soll ich dann dann so ersetzen,
als wo will man hin im Leben mit beruflich oder so.
Also was soll jetzt an den Platz, weil ich weiß,
weil es das ist unschränkt ja nicht.
Vielleicht war ich auch so ein bisschen entrüstet von mir selbst,
noch nicht mal das kann ein so super zufrieden.
Was ist denn los?
Ja, ich war ja schon irgendwie dankbar, aber nicht so,
wie sagt man dann so glücklich vollkommen her,
sondern steht trotzdem auf,
wir hörst mir genauso die Zähne wieder vor.
Und alles ist so, so vieles ist so unverändert, obwohl das da ist.
20 schon ein bisschen,
franten, ein bisschen erschreckend, glaube ich.
Und ja, hat ja auch wirklich den, aber dann auch den Gedanken,
zum Glück hab ich da jetzt nicht 20, 30 Jahre drauf hingegararbeitet,
auf eine hohe Position, irgendwo weil ich weiß nicht,
ob ich es mir dann noch eingestehen könnte,
dass es das nicht so wert war, in diesem Exzessivität,
wie man das sonst manchmal vielleicht macht, wenn man denkt,
dann kommt es Glück.
Und es war aber auch so ein Moment, wo ich wirklich dachte,
okay, shit, es hängt also doch vieles von dieser inneren Einstellung ab,
die man so kalt wie wir, dann weiß man sich für ein inneres Vermögen aufbaut,
vielleicht auch noch.
Darüber kann man ja leicht in weg gucken,
wenn man denkt, ich muss nur das äußere Vermögen aufbauen,
und das sind natürlich irgendwie auch die Fusa,
wie baut man sich denn jetzt innerere schöner Sachen auf,
es ist dann dieser In-Welt, an der wir oft vorbeir arbeiten,
vorbeischraben, wie gestaltig die Schön,
gibt es da auch ein IKEA-Katalog für, oder so.
Dann erst mal fand ich es uninspirierend und enttäuschen kurz,
und dann hat es eine Weile gedauert,
und dann hab ich gedacht, ne, gut, jetzt gucken wir jetzt mal,
was gelbeste noch, was da wichtig ist.
Satz mir zum Beispiel, weil so ein Moment hat mir geholfen,
das Belohnungssystem besser zu verstehen,
was wird denn von meinen Zellen mit guten Gefühlen belohnt?
Und welche Arten von guten Gefühlen können die denn belohnen?
Warum, dieses Gute dann und dieses Gute dann?
Und nach welchem halt ich eigentlich ausschau,
also also dieses von innen heraus gucken, was was wert ist.
Und mit mir selber experimentieren, wann sich was gut anfühlt,
nicht so nach äußeren Dingen nur nachdenken.
Die sind ja auch nicht schlecht, die stimmen ja auch,
also ich bin froh über die finanzielle Sicherheit,
dass ich mich jetzt nicht in jedem Job so behandeln lassen muss,
dass es schlechtes Weiße ankanü, ich kann ja immer gehen,
wenn ich will, das ist eine große, schöne Freiheit,
aber es gibt Teil da, und scheint doch noch mehr.
Absolut.
Und ich finde das für alle, die jetzt zuhören und eben noch
diesem Traum, wenn ich erfolgreich bin,
dann bin ich glücklich hinterherin.
Ich hab hier noch niemand gehabt, der gesagt hat,
das ist es, das hat mich nachhaltig so was vom Glücklich gemacht.
Das heißt nicht, dass sich nicht lohnt, den Weg zu gehen.
Ich spreche nicht gegen Ambitionen und nicht gegen Erfolg,
aber die Erwartungshaltung sollte korrigiert werden.
Wenn ich das erreiche, dann,
und in dem Kontext gibt es so ein schönes Zitat,
oder das war eine Rede von Jim Carrey.
Ich weiß nicht, wie sie Jim Carrey, denn Kromiker.
Und der hatte auf mich entweder was eine Oscar-Verleihung
oder Golden Globes oder so, eine kleine Anneckdote erzählt.
Er ist selber Oscar-Traeger.
Und dann sagt er ganz grobärz humoristisch gemacht,
was mir jetzt nicht gelingt, aber er sagte,
er hat diesen einen Oscar.
Und wenn er nachts schläft und träumt,
dann träumt er davon, zwei Fache Oscar gewinner zu werden.
Denn dann, klar mal auf erst, dann weiß er,
dass er gut genug ist.
Und da steckt Kromik drin, aber das steckt auch tragig drin.
Weil das lässt sich in den verschiedensten Bereichen,
wenn dann die zwei da ist, dann kann man immer noch so Angst war,
zuverall oder was auch immer.
Und mich interessiert gleich natürlich sehr, wie du auf diese Innensicht guckst.
Aber du hast gerade davon gesprochen,
dass dich dieses Abendessen mit berühmten,
prominenten Menschen 30 Prozent glücklich gemacht hat.
Was sind denn so Ereignisse im Leben, die auf 60, auf 70,
vielleicht sogar auf 90 Prozent gehen?
Manchmal war ganz kleine Sachen.
Wenn ich im Krankenhaus jemanden so helfen konnte,
dass das richtig tief gerührt war,
dass zum Beispiel so ein Ehemann zu mir kommt,
mit treenden Augen und sagt, vielen Dank.
Meine Frau geht's jetzt so gut, das geht so tief.
Das sind zum Beispiel Momente,
meine Schwester, ich war bei den Gebäuden ihrer Kinder dabei.
Ich war die erste, die ins Gesicht von meiner Nichte geguckt hat,
als sie geboren ist, die ist ein Gesichtsausdruck,
der auch heute noch so Zug von ihrem Wesen ist,
den ich dann immer wieder erkenne.
Also so Sachen zum Beispiel, gehen tief.
Und manchmal muss es auch nicht happy glücklich sein,
sondern auch bei einem friedlichen Tod, die Hand zu halten,
ist was sehr tief geht, was jetzt vielleicht nicht die euphorischen
Glücksgefühle auslose, aber was ich immer als wertvollen Moment
dann noch mit mir trage.
Also irgendwie Dinge, denen ich selber Bedeutung zumess.
Kann auch manchmal klappen, dass die Gesellschaft
was Bedeutungsvoll findet.
Aber ich glaube, richtig schön ist dann nur,
wenn ich dem Zustimme uns auch Bedeutungsvoll finde,
dann fühlt sich es auch gut an.
Aber das ist auch so eine schöne Message,
weil die Momente, die du jetzt beschreibst,
wirklich, aber sie passieren doch häufiger im Leben,
wenn man ein Leben in die richtigen Waren lenkt,
im Unterschied zu diesen ganz großen Euphorie-Momenten,
die man im Job vielleicht aber viele eben auch nie erleben wird.
Aber fairerweise auch, weil es so richtig gutes Olivenöl
mit dem Packer toffeln.
Was sind denn gerade im Hals?
Einfach schmeckt so gut und das Abend so genießen können.
Und ja, jetzt wir können wollen wir ein bisschen kitschig sein,
auch mal einfach ein schöner Sonnenuntergang,
mit meinen Freundinnen vor zwei Jahren im Urlaub in Namibia.
Und da war ein ehrer Sonnenuntergang.
Ich wusste gar nicht, dass der Himmel so anders aussehen kann,
an einem anderen Ort in der Welt.
Ich dachte, überall gleich hatte so was auch noch nie gesehen.
Und das waren auch Momente.
Also so, die hatten wir da ja jeden Abend im Grunde.
Und einfach von innen Dinge, denen ich Bedeutung gebe.
So geht es mir in den Bergen häufig,
wenn man sieht, wie klein man eigentlich selber ist im Vergleich
zur Natur. Das ist richtig, richtig cool.
Lass uns ein bisschen über dein neues Buch sprechen.
Das heißt, organisch.
Ich hab da zu den Inhalten ganz viele Fragen,
aber lass uns erst mal zu dem Projekt kurz an sich sprechen.
Du hast ja bei Darm mit Charme,
der ein ganz spezifisches Organ rausgesucht.
Und jetzt bist du eine Meter eben höher gegangen
und hast uns in der Gesamtheit den ganzen Körper,
die ganzen Organe dir angesehen.
Wie kam es zu dieser konkreten Idee,
jetzt die Organe in den Fokus,
deines Buches zu stellen?
Ich hab im Krankenhaus einfach gemerkt,
ich es reicht nicht, mich nur oft in der Amt zu fokussieren.
Da stoße ich immer wieder an Grenzen.
Und kann auch nicht so gut helfen, wie ich es gerne will.
Manchmal beeinflussen Organe, sich gegenseitsch,
oder vieles hängt auch im Körper einfach zusammen.
Teil der Reizdarmpatientin schläft ziemlich schlecht,
also hab ich überschlafen nach gelesen.
Es war ein Moment, wo ich gemerkt habe, ich muss bis hin über einen Tellerern schauen.
Und dann Leute zuhören, wie sie in der Sprechsturm über den Körper reden,
dass ich gemerkt habe, puh, also, es wächst langsam so in mir an,
dass ich mich frag, was haben wir denn da auch teilweise so kreativiert,
dasellschaftlich.
Ich auch, also einfach automatisch, wir alle zusammen,
welche Art gucken wir denn im Körper immer wieder an,
teilweise irgendwie so nutzt hier.
Oder wie so eine Nähn, nicht so gutlaufende Maschine,
dem Maschinen könnt, es eigentlich besser.
Und da, wo ich menschlich bin, ist es quasi fehlerhaft.
Und das menschliche ist im Grunde, wenn man sich so rein liest und rein arbeitet,
natürlich größer als eine Maschine,
passt sich an alles mögliche an, was sich dauernd in der Welt verändert,
findet immer wieder neue Lösungen, wegebildet, ganz neue Organe,
nach eigenen, woher auch immer die Komplene,
wir hatten ja früher keine Lunge als Fischwesen,
und bilden wir einfach einer.
Also so was kann eine Maschine so nicht.
Und warum sehen wir nicht auch die Großartigkeit darin?
Oder warum glorifizieren wir das organisch,
nicht auch mal ein bisschen und gucken, wo uns das hinbringt?
Kohlen wir dann nicht auch irgendwie mehr stärker raus aus dem Begriff,
was es dann ein Mensch zu sein.
Also es waren Wuchs immer größer, schwält, so von innen gegen meine Haut,
dann wusste ich schon, dass gefühlt kenn ich,
da will wieder was raus, da will ich eigentlich etwas verbreiten
und etwas Stimme geben, von dem ich wirklich glaubt, dass es hilft,
dass es was bringt.
Und das ist dir gelungen.
Ich durfte vorab schon in das Buch lesen, ich hab's verschlungen.
Das sind großer Luxus an meinem Job, der sich hier Bücher lesen darf,
aber das war wie eine ganz, ganz besondere Freude.
Der Untertitel heißt, was es wirklich bedeutet,
auf seinen Körper zu hören.
Das klingt erst mal total sinnvoll,
aber wenn man sich mal links und rechts umsieht,
dann möcht ich mich überhaupt nicht ausschließen,
dann hören wir immer weniger auf den Körper,
sondern haben ganz andere Einflussfaktoren,
ganz andere Kriterien, was richtig oder falsche ist.
Wenn das Zitat aus dem Buch heißt, verstehen wir die Antworten
des Körpers besser, können wir ein stimmigeres Leben führen.
Wenn du jetzt mal an deine Vergangenheit denkst,
was war denn so die wichtigste Antwort,
deines Körpers, die du lange überhört hast?
Lange überhört.
Mhm.
Mhm.
Ich muss jetzt direkt einfach mal dieses Beispiel von eben denken,
dieses, warum macht mich jetzt dieser große Erfolg nicht 100 Prozent,
sondern nur 30-40 Prozent oder so.
Da merke ich halt, dass ich vorher gar nicht darüber nachgedacht hab,
was für verschiedene Arten von guten Gefühlen,
ich dann so hab zum Beispiel.
Und wenn wir da mal zum Belohnungszentrum schauen,
dann merke ich eben, es gibt einmal die Zellen, die mich anlocken
und am Ball bleiben lassen,
sowie Jim Carrey ist dann gesagt, hat 2 Oscars, vielleicht dann 3,
dann 4, die sind ja auch wertvoll, die halten uns,
und uns früher dabei gehalten, immer weiter zu laufen
in der Natur, um vielleicht noch eine Nahrungskuelle zu finden
oder am noch ein besseren Unterschlupf oder so was.
Und die geben uns schon ein gutes Belohn des Gefühl,
wenn wir viel Dupaminen ausschütten, geht die Zeit schneller vorbei,
beim festeren Muskelton,
musst du dieses beim Chef, die Hand festchütteln, ja,
so was asoziert man damit.
Und dann gibt es aber andere Zellen auch noch,
die einem eben so ein zufriedenes Gefühl geben,
beispielsweise ich mache eine große Wanderung und danach,
oh, es ist sicher vom Sofa und ein gutes Gefühl,
da will ich nicht noch mehr und noch mehr wandern.
Es ist gut, wie viel ich gewandert bin.
Und die lösen eben so ein zufriedenheitsgefühl aus,
und zwar in dem Moment, in dem diese Lockstoffe des Dupaminerge abfallen.
Normalerweise werden die nicht dabei,
würde sich das einfach nur unangenehm anfühlen,
weil wenn man so was locken, das was mich am Ball und fresh hält,
so abfällt, dann fühlt sich alles langsamer und schnöder
und irgendwie unbeloondert.
Dadurch, dass diese Zellen in dem Moment aber sagen,
das war gut, was du da dir erlockt hast.
Ich gebe dir jetzt diese schönen Gefühle,
wird dieses langsamer zu Gemütlichkeit und zu Friedlichkeit
und eben, wie wir es dann sagen, zu Friedenheit.
Und mich mal zu fragen,
kommen die dazu gerade bei der Aktivität,
ich hier mache oder nicht.
Und warum kommen die nicht dazu?
Diesen mich sehr unverarschbar.
Was schönes, weil wir oft von unserem Belohnungszentrum denken,
das gibt balloon die Chips, das belohnt in Zucker,
das belohnt irgendwelche Blöden Sachen,
ich kann nicht dem überhaupt vertrauen.
Aber da kann ich mich fragen,
die ein, die lockies, die lassen sich überall hinlocken.
Weil, wer weiß, vielleicht lauert da ja doch was.
Und das ist auch schön von den, aber die anderen sind ziemlich unbetrübt.
Bei die gucken nämlich, ist im Körper was gut es passiert.
Was mir wirklich geholfen hat und gut getan hat.
Und wenn das nicht passiert ist, springen die nicht an.
Und so kommt es manchmal, dass beim Handy scrollen,
wenn ich es dann einfach noch zur Seite leg,
fühlt sich so unangenehm an.
Dann nehme ich es lieber noch mal schnell und scroll ein bisschen weiter.
Oder direkt nach dem interessanten Bild,
lieber schnell zum nächsten Bild, ja.
Weil die springen nicht an, weil der Körper liegt nur da,
keine wirklichen Hautkontakt bekommen.
Der hat nicht eine echte Zugehörigkeit,
sondern eine Gruppe erlebt,
dass das zwei Dimensionen halt pseudoartig erlebt,
aber eben nicht richtig, also sagen die,
keine zufrieden idea.
Und das ist was, was mir zum Beispiel viel eher hilft,
dann auch mal Lockbelohnung doch zur Seite zu legen
und zu sagen, okay, ich hätte die anderen zählen,
schon gerne, und jetzt auch noch mit einem Bord.
Was wollt ihr da oben? Was wollt ihr dann jetzt mal mehr?
Und eben dieser Satz, weil man von was immer mehr will,
dann ist es nicht das, was man braucht.
Der hat mir da auch wirklich,
der kommt mir dann immer wieder, schießt mir der in den Kopf.
Und das ist so was, wo ich merke,
wenn ich weiß, auch worauf ich hören muss.
Ja, Kuschte kommt auch diese Belohnung von den anderen zählen,
oder wenn die Lockies immer nur von Social Media
und der Snackindustrie schön angesprochen, ja.
Dann verstehe ich was, dann kann ich auch erst auf was hören.
Was mir vorher halt einfach nicht klar war.
Also ich merke, ich brauche so wissen,
um auch auf den Körper zu hören.
Und dann wüsste ich doch gar nicht,
wo in welche Richtung soll ich dann überhaupt die Öshin aufspannen.
Fast das Nummer kurzweißen,
wahnsinnig wichtiger Mechanismus aus meiner Sicht ist,
dass nur meinen Worten zusammen und du sagst,
ob ich es richtig verstanden habe.
Also, nehmen wir mal Beispiel Handy, Social Media,
wissen wir alle kurzer Dopamine, Kick, etc.
So, und wenn der abflaut, dann entsteht möglicherweise ein Warkoom.
Und jetzt ist die Frage, steigt da Serotonin ein,
also das Wohlfühl-Hormon.
Oder endogene UPUI?
Oder das gibt einige.
Und wenn das nicht der Fall ist,
dann halten wir dieses Warkoom nicht aus
und schieben lieber den nächste Dopamine hinterher.
Das ist ja der Mechanismus, der auch bei Süchten letztendlich entsteht.
Wie können wir denn herausfinden
oder besser darin werden, zu wissen,
was denn Serotonin, UPUI, etc. ausschütet,
um nicht die ganze Zeit in dieser Dopamine-Falle festzuhängen?
Ja, im Grunde sind das so natürliche Belohnungen,
die sich auch mal normal oder auch mal blöde anführen können.
Das ist ein Mechanismus, der das Belohnungszentrum auch frisch hält.
Also, der diese Zellen auch ein bisschen schont.
Und die wieder aufmerksam uns in Siebel macht.
Und das Gemeinde ist in unserem modernen Alter,
kann wir so oft Dinge, die wir nachschieben können,
wenn es sich unangenehm und unbelohnend anfühlt.
Dann noch ein kleiner Snack, dann vielleicht hier eine Süßigkeit,
dann ein bisschen Musik, dann doch schnell ans Handy,
bevor es zu langweilig in der Übernwürde.
Also es gibt eigentlich immer, was oder dann doch noch ein kleines,
glieschen warien.
Eigentlich haben wir dauernd zur Verfügung, das so hoch zu patchen.
Und unsere Dopaminärgen zählen können dann auch unempfindlicher werden.
Das ist ein Mechanismus, den man manchmal auch zu hohen überlegt,
ob der einen Anteil an der Mitlife-Crisis hat,
wenn wir eben auch über viele Jahre immer diese Zellen fordern,
dann kommt Schüttern oder was aus.
Auch kommt, gibt mir noch eine Runde, dann kommt,
irgendwann werden die einfach, wie wenn ich mein Lieblingslied 20 mal höher
beim 20. Mal ist es immer nicht mehr so schön,
weil die müssen sich schützen.
So viel können ja auch nicht die ganze Zeit hier die Belohnungsbrausen springen,
lassen die Schützen ein bisschen erzählen, der ein Mechanismus.
Und die stellen sich auch darauf ein, was es so an coolen Sachen gibt.
Also wenn ich den immer super zurückkriege, Dinge zufüttern,
dann sagen die, oh, die Late liegt auch.
Also dann irgendwie ein altes Schweiß-Worturan gucken, pf.
Da freut mir von mir, da eine tolle Studie zu gemacht,
in denen sie Menschen normale so so ein Podinx bereitet hat.
Manche hatten mehr Zucker und manche weniger.
Und nach einer Woche, nach einem Monat war das gleich genau,
hat sie verglichen, das Belohnungs-Damproman, die dann abfüllen sehen.
Und die, die so immer viel zukriege, Podinx hatten,
das war den völlig egal, der abfüllen,
hat gar nichts mehr ausgelöst, doch abfüllen.
Aber die, die in Monat lang nur diesen Zucker niedrigen Podin gegessen haben
und sonst ja auch nicht viel mehr Zucker, da war der abfüllen noch schön.
Und da merkt man, so kann das im Leben auf die Dauer sich immer mehr verschließen,
dass die Dinge nicht mehr schön sind, wenn ich es quasi alles ein bisschen dumpf werden,
lasst, weil es dauernd ausgequetscht wird.
Aber der in Frage war glaube ich eine andere.
Wie man die Dinge findet, die zu dieser zufrieden hat.
Dann auch.
Dann ist auf der Couch abends, man ist müde nach der Arbeit.
Und es fühlt sich manchmal einfach an,
noch mal eine Netflix-Serie zu suchten,
oder wie auch immer als den Sonnenuntergang beim Spazieren zu sehen.
Eigentlich wissen wir, wie es geht.
Aber wie können wir besser darin werden,
es vom Wissen auch wirklich wieder in die Umsetzung zu bringen?
Hast du da aus deinem persönlichen Alltag oder einer Arbeit mit Patienten,
irgendwelche Tipps, die du Menschen geben kannst?
Ich fand diese Vorstellungen der Zellen in meinen Belohnungszentrum
als Spürhunde ganz gut, die, wenn ich sie nicht dauernd in so moderne Fallentapsen lasst da draußen,
eigentlich von mir auf eine bestimmte Art behandelt werden können,
sodass sie ihre wirkliche Aufgabe nachgehen können.
Wie so ein gut gehaltener Hund.
Und nicht so ein Hund, den ich so dick werden lasst und so ein bisschen
immer nur über die Betonfelder Schleife.
Sondern den Belohnungszentren brauchen sie eben auch mal,
dass ich eine lange Weile hab.
Weil dann werden die zum Beispiel wieder dünn heutig,
also empfindlicher sozusagen, dann gucken die,
okay, es hält's hier irgendwie gerade ein bisschen,
gibt's hier irgendwas Schönes, gibt's im Raum vielleicht irgendwas,
was ich nicht finde.
Also dann fangen die wirklich an, wieder leichter auch etwas anzuspringen.
Und das ist eben mal die Langeweile aushalten und auch zu wissen,
die Langeweile ist gut, weil dann meist wieder Sensibler.
Oder auch, wenn mal ein Treffen mit Freunden blöd war
oder ein Essen nicht gut geschmeckt hat zu wissen,
jetzt kann man alles wieder runterkommen, dann wird's ja ein Sibler.
Und dann ist es auch wieder schöner danach.
Das war auch so ein Erlebnis vor zwei, drei Jahren,
abends ich das erste Mal in meinem Leben gefasst wird,
aber ich hab mich dran getragen, du bist doch die Dame,
die du musst mal ausprobieren, hab ich mal ausprobiert.
Und dann warnt ich superfaszinierend,
wie so eine gedämpfte Karotischmöcken kann,
wenn man mal zwei, drei Tage nichts gegessen hat,
das war wirklich ein Highlight.
Also ähnlich ist es auch mit den Belohnungszellen,
dass man, wenn man wirklich ein guter Belohnungszellenhunde halt ist,
dann sagt man nicht, hier kommen noch ein Snack und noch ein Lekker ließ,
wo wir dann ruhkommen, dann wieder einen schönen Spaziergang.
Und das war's, du über Fasten gesprochen hast.
Ich hab von paar Wochen hier eine Episode,
wo ich eine sehr schöne Studie, die wirklich für viele Aufmerksamkeit
sorgt von der Uni Heidelberg.
Da hat man junge Menschen für 72 Stunden auf Handyfasten gestellt.
Und sie waren vorher im Brain-Scaner, nachher im Brain-Scaner.
Man hat schon nach 72 Stunden Veränderungen im Belohnungssystem festgestellt.
Ich hab danach einen Aufruf gestartet.
Ich hab's direkt danach gemacht von Donnerstagabend,
21 Uhr bis Sonntagabend, 21 Uhr.
Und so wie eine schöne Erfahrung, eine Wahnsinserfahrung,
ich hab's jahrelang vorher nicht mehr gemacht,
kein Handy für drei Tage.
Und ich hab so viele Zuschriften bekommen.
Ich hab aufgerufen, macht das doch auch, lasst mich teilhaben.
So viele Zuschriften bekommen, wie schön es ist,
wenn man seinen Spürhund-Video nänzt,
einfach ein bisschen ausruhen lässt, nicht dauerreit,
um dann wieder eine ganz andere Sensibilität auf diese Reize zu empfinden.
Und auch was dabei entsteht.
Weil wir würden ja schon denken, das wird nur blöd.
Weil so fühlt sich's halt im ersten Moment an.
Und dann geht man doch mal eine Ecke besprezierende,
bei der man nicht war oder überlegt,
da seit Jahren wollte ich mich schon für diesen Sport mal anmelden
oder zumindest mal einen Schnubarkurs machen und plötzlich macht man's mal.
Also was dann doch auch bei rum kommen kann,
ist dann eben doch auch sehr wahrhaftig belohnt.
Oder man fängt einfach nur wieder auf Frisch-Annahme- und Hack.
Das ist ja auch eine gute Sache.
Ja, und ich glaube, das ist schön, dass auch genau so was,
wenn du zu so was aufrufst und dann alle auch mal zusammen wieder machen.
Weil immer alles alleine schafft.
Mit zönern noch alleine 1.000 Stunden Handy fassen,
wir sollen da schon so viel.
Also, dass wir als Gemeinschaft auch zusammenkommen
und zu Dinge miteinander aus Testen und ausprobieren,
so was finde ich auch sehr wichtig.
Gerade bei Dingen wie Selfcare oder Erfolg,
da ist oft diese Sprache immer, jeder muss es alleine schaffen
und toll sein, auf sich gestellt und so.
Und ich glaube, dass nicht.
Ich erlebe mich so selber auch nicht.
Ich schreib dann gut, wenn ich mir ganz ack vorstelle,
dass jemand das ließt und dem das was bringt.
Also, ich brauche irgendwie auch die anderen Menschen.
Ich hör dir so gerne zu und nicht nur wegen dem Inhalt,
sondern weil du auch immer so schöne Vergleiche bringst.
Es macht so schön anschaulich.
Und das machst du nicht nur hier im Gespräch,
sondern das Buch ist auch überschüttert von wunderbaren Metafern vergleichen.
Und das wäre eine Frage, weil hier hören auch viele Menschen zu,
die selber schreiben, die selber solche Dinge machen.
Wie passiert so was methodisch im Buchschreibeprozess,
dass du immer so perfekte Analogien hast?
Ich fragt das ganz konkret.
Also hast du für dich Thesen, die du ausdrücken möchtest
und suchst dann nach Beispielen im Körper?
Oder hast du, gehst du den Körper durch und sagst,
das sollen die Menschen lernen über den Körper
und jetzt suche ich mir im Leben der Menschen
in den gesellschaftlichen Zusammenhängen,
weil es ist ja nicht nur aufs Individuum,
sondern du zeigst auch gesellschaftliche Zusammenhänger.
Wie gelingt dir das im Schreibeprozess?
Da hatte ich diesmal eine ganz strenge Vorgabe an mich selber.
Weil mir das auch wichtig war, weil wenn ich jetzt gesagt hätte,
ich will den Leuten sagen, die sollen mir entspannen.
Und jetzt suche ich mir einen Beispiel im Körper,
womit man das belegen kann, das hätte ich falsch und irgendwie
so trügerisch gefunden, weil man ja dann einfach alles sagen,
was man will.
Und deswegen war es ganz streng,
dass ich erst mal auch mit den Lehrbichern angefangen hab
und danach mit den Wissenschaftlichen Artikeln
die Fakten runtergeschrieben hab.
Und dann immer mit einer anderen Farbe markiert hab,
wenn ich dachte, das ist ja eine Parallel zum Leben.
Das erinnert mich an unserer Gesellschaft.
Also es war ganz streng, vorm Körper zu den anderen Dingen
und nie anders rum.
Das war eine Sache und die andere ist so,
es gibt dann einfach mit Tafern,
die fallen mir wirklich einfach so ein,
so bin ich glaube ich ein bisschen,
das kann ich nicht gut erklären.
Aber dann gibt es auch Perspektiven und die sind wirklich Arbeit.
Also teilweise hat es mal bis zu drei Wochen gedauert,
bis ich erst verstanden hab,
auch so welcher Perspektive ich was erklären kann.
Es war zum Beispiel beim Schlaf so.
Tausend Sachen über einen Schlaf gelesen, alles zusammenfasst,
alles erklären können.
Aber wie steigt von welcher Perspektive gucke ich auf das Thema?
Weil ich glaube, das ist auch ein bisschen,
wozu es noch wirklich sinnvoll ist, auch Bücher zu haben.
Weil die Informationen ehrlich gesagt,
Tipps und so zuhauf vorhanden,
kann ich mir überall nachlesen.
Aber wie blicke ich drauf,
so dass es so was Stimmig, schlüssig ist, ergibt.
Und beim Schlaf, mir das ging auch lustig.
Muss sich richtig viel darüber schlafen,
um irgendwie das noch anders zu verarbeiten.
Und dann bin ich irgendwann aufgewacht, dachte,
oh, es ist ein Machtwechsel.
Schlaf ist eine Machtübergabe.
Immer von einem Bewusstsein hier in den Bereich
und jüngeren hier in den Bereich zurück an den unbewussteren Eltern.
Dadurch gibt es die verschiedenen Schlafwasen.
Und immer wenn der eine seinen Staffelstab abgibt,
übernimmt der andere und macht dann seinen Ding.
Und so entstehen die unterschiedlichen Phasen,
die wir beim Schlaf durchdauf.
Als ich das hatte, ging der Text.
Aber das hat querend lange gedauert zum Beispiel.
Und dann geht das Schreiben aber mal ganz schnell,
weil ich diese Art einzusteigen.
Dann kann ich alles andere auch in diesem Bild formulieren.
Und da dann so spielen.
Aber das mal so verstanden zu haben, das hat halt zum Beispiel,
das ist das wirkliche Arbeit.
Und es ist auch für mich immer wieder am Anfang frustrieren gewesen,
dass ich dachte, man muss da jetzt einfach einen guten Text schreiben.
Aber so ist es halt nicht.
Ich muss da auf diese Idee kommen und die hat gedauert.
Das ist der Wert.
Wobei beim Schlaf sind es ja auch eins meiner Lieblingsthemen,
mit deiner Erlaubnis, werde ich ab und zu den Machtwechsel auch zitieren
in meinen Vorträgen.
Gerne.
Natürlich mit deinem Namen.
Wobei bei dem Thema sind du ein schönes Zitat, wo du sagst,
für die Wissenschaft ist das Träumen eine Provokation.
Da gehen bei mir natürlich die Augen und alles auf,
lass uns da mal tiefer einsteigen.
Warum empfindest du das als Provokation?
Die schauen ja immer, wie können wir aus irgendwas Sinn machen.
Wie kann man das auch ein Ort in ganz zwei,
die ein Mensinales von A zu B, von B zu C.
Und also Träumen ist alles außer das.
Das geht nicht ums Linjara ein Ort.
Weil es in nimmt genau dem Bewussten, was Linjara gut unterwegs ist,
das aus der Hand und sagt, okay, und jetzt machen wir mal wildes Rambut,
Zambu und gucken, wo das hinführt.
So, da ist jetzt mal zusammenfassen.
Es gibt verschiedene Sichten auf Träume.
Manche Forscher sagen, das ist nur ein sinnlose Quatsch.
Irgendwie andere sagen, so ein wildes Herum gefunden hat.
Und dann, und das ist im Moment, würde ich sagen,
die häufig vertretendste Meinung, haben wir eben die Rolle
zur Verarbeitung von Gefühlen, zum neuen Lösen von Problemen.
Ich mein, wie gesagt, ich das jetzt hier.
Den Zuhörer.
Genau, von Pierre-Wau.
Und dann ist es im Grunde,
finde ich, eine der spannenden Studien zu dem Thema,
wo ich es auch noch mal richtig anders verstanden hab,
war dieses Menschen die Schiefahren.
Also, da gab es eine Studie, die Leute sind tagsüber schiegefahren
und dann haben sie die in der Nacht immer in den verschiedenen,
also Rämpfasen aufgewäckt und gefragt, was sie gerade geträumt haben.
Und dann ließ sich so eine Sache, die ist einfach auch für die anecdote Schöne.
Erst mal der erste, erste Phase war, man hat geträumt, man fährt schieh.
Die zweite Phase war dann irgendwie, man ist so zwarsch und auf Schieren gewesen,
aber irgendwie durch so eine Weiße Halle gefahren.
Und dann das dritte war, man ist auf einem Fließband
durch eine Weiße für die Halle gefahren.
Und ich finde, das zeigt was Schöne, was moment auch so die Tese dazu ist.
Wir nehmen eine Erfahrung vom Tag
und dann spulen wir die noch mal auf ganz andere Hürden
bereichen mit anderen Erfahrungen, mit einer anderen Habtik,
in der Fabrikale ist es Windstill.
Wie fährt denn so ein Fließband, eine Kurve?
Wie lehne ich mich anders um, um durch die Kurve vielleicht doch noch besser zu kommen,
wenn ich ganz ruhig auf einem langsam verannten Band Zeit dazu hätte?
Und so können wir Erfahrungen, die wir an ganz anderen Punkten in unserem Leben gemacht haben,
die wir heranzieren, die übersetzen, auf das, was da heute alles an Infos kam.
Und am nächsten Tag vielleicht den gleichen Schiewig besser fahren,
die schiebeste oder wie gesagt, ich bin kein Schieber, das ist doch eine interessante Nummer drin für das Leben.
Ich habe was erlebt am Tag und dann ziehe ich noch mal nach alle möglichen anderen Bereichen
meines Erfahrungsstaustorat und sagen,
könnt ihr noch irgendwas dazu dichten, was vielleicht mehr helfen könnte.
Das fand ich so ein Moment, die Studie zum Beispiel,
da habe ich noch mal so ein Kniff mehr verstanden.
Und wenn ich mit Menschen zum Thema Schlaf arbeite,
ich hör ganz oft die Frage oder den Wunsch, dass man weniger träumen möchte,
weil Menschen es auch oft als aufwühlen und als negativ empfinden.
Und dann erkläre ich Ihnen eben auch genau die Funktion,
eben diese emotionale Verarbeitung im Wissenschaftling-Litratur
wird oft von Cutting of the Edges gesprochen.
Also die emotionale Spitze wird im Weg genommen, wenn man es durchtreu.
Und jetzt mal in deinem Beispiel, vielleicht empfindet man die steile Schiebiste
noch als etwas bedrohliches.
Wenn man aber schon auf einem Fließband ist, ist es kontrollierter,
es ist langsamer, vielleicht ist man am nächsten Tag schon nicht mehr so ängstlich
auf der gleichen Piste.
Und das passiert eben im Traum, dass man die Emotionen immer mehr abschleift
und etwas, was sehr aufwühlen oder ängstlich war,
nach ein paar mal durchtreumen, vielleicht weniger intensiv ist.
Ja, und das spannende, was da noch dazu kommt, ist,
wir können während dem Schlafen bestimmte Stresshormone.
Vor allem eben in der Rämpfase nicht ausschütten.
Und dadurch erleben wir stressige Dinge noch mal ohne diese stressigen Gefühle
dazu.
Angstfrei, genau.
Und es ist aber vielleicht auch ein Aspekt für Menschen,
die träumen als unangenehm erleben.
Da kann nämlich ein Faktor sein, dass die nicht tief genug Schlafen
in der Traumfase oder sogenannten fragmentierten Rämpfschlaf erleben.
Das heißt, die wachen dann doch immer ein bisschen auf, wenn dem Traum
nicht tief genug in diesen Hirnfrequenzen, die es für den tiefen Traum schlafen.
Und beim Aufwachen ist das dann schon unangenehm,
weil dann kommen die Stresshormone dazu.
Und was sie eigentlich verarbeiten sollten und von einem stressigen Erlebnis
noch mal in Ruhe durchdenken sollten, während dem Traum,
also auf träumere Schade durchdenken.
Das ist dann plötzlich einfach nur noch mal und noch mal stressig erlebt worden
oder wiederkäut, wieder so, ne?
Und dass das nicht schön ist, das finde ich sehr verständlich.
Da ist dann eher die Frage, wie kriegen wir dich vielleicht zu einem tieferen Schlaf,
wenn das schon so erlebt wird, von gehören so oft zu unangenehm miträumen,
gibt es noch eine Technik, wie man dann bewusster,
die Träume wieder angenehm, wenn man mit den umgehen kann,
vielleicht doch lernt auch die, in dem Moment anzuhalten
oder zu verarbeiten oder eine andere Richtung zu lenken.
Aber vor allem eben auch eine Frage,
wie kriegen wir den Schlaf so tief, dass die nicht die Stresshormone ausschütten
und dann mit einem Albtraum aufwachen?
Schlaf ist ja ein Teil, den du behandeltst,
aber du gehst durch ganz viele andere und lass uns noch ein paar andere Areale,
die ich richtig spannend und auch sehr innovativ fand.
Du sprichst über das Immunsystem, kennen wir alle.
Und da schreibst du den schönen Satz, der sicherste Ort ist kein Ort ohne Risiko,
sondern ein Ort der Lösungen.
So, und es passt auf so viele Bereiche im Leben, nicht nur für das Immunsystem.
Spontan hab ich jetzt beim gratten zweijährigen Sohn,
da geht es auch darum, was erlaubt man dem wie viel Risiken gehen.
Man beobacht natürlich auch viele andere Eltern,
und ich glaube gerade die aktuelle Elterngeneration ist sehr gut darin Risiken
und Gefahren aus dem Leben der Kinder rauszunehmen,
weil man vermeintlich denkt, man tut was Gutes.
Was können wir von dem Immunsystem lernen,
wie wir auf Risiko und Gefahren vielleicht ein bisschen anders gucken sollten?
Na, gerade, dass unsere Sicht erst mal aufs Immunsystem angeht,
haben wir oft dieses, das muss einfach gefährliches vermeiden, abwenden, angreifen,
mehr Barriere sein und so.
Das ist, glaube ich, oft schon, wo es stehen bleibt bei den meisten.
Die denken, dass es was Immunsystem macht.
Auch logisch, dass man sagt, das Stärken immer stärker ist im Universum,
weil man will ja das alles böse abgewendet wird.
Genau, und ich glaube da kommt dann, und man vielleicht ehrlich gesagt,
das wird mal eine Vermutung, so was beeinflusst, vielleicht auch,
wie wir dann Sicherheit in unserem Leben sehen.
Und sagen, alles schlechte muss abgewendet, schnell vorher weggeschafft,
oder bei jeremäßig von mir ferngehalten werden.
Es ist aber halt einfach nicht möglich.
Und im Übrigen ist es das ja auch nicht für Immunsystems.
Tut da in der Richtung schon alles, was es kann.
Ich immer geht das aber oft meistens sogar,
aber wenn man sich anschaut, was es für das Immunsystemsicherheit,
dann, also da wohnt irgendein Bakterium angreifen, es nicht,
unbedingt was da jetzt primär passiert, sondern so die allergrößte Menge
der Zellen, die es neu giherig, die guckt sich uns sehr genau an
und baut auf Selbstkenntnis.
Sich selber richtig gut zu kennen ist der relevanteste Teil der Sicherheit
beim Immunsystem.
Und dann eben auch zu verstehen, welche Bakterien kann ich einfach
bestens im Darm sitzen lassen, ohne dass mir das irgendein
Nachteil bringt, sondern vielleicht ein Vorteil oder es macht gar nichts.
Also dieses Koparieren mit hilfreichem ist ein sehr relevanter Teil
von Sicherheit, das toller Rieren von unschädlichen,
mindestens genau so wichtig, sonst verschwendig ja auch in unnötig Energie
oder trät Entzündung los, die mir im Stimmenfall einfach nur mehr Schaden
als nutzen.
Und ich glaube hier würde ich manchmal gerne,
diese körperliche Perspektive dazu werfen, zumindest anbieten.
Weil ich für mich in meinem Leben gemerkt habe,
oh, da hab ich gar nicht so sehr draufgeachtet.
Und wenn ich das jetzt mal tue, bringt mir das was.
Und ich spüre plötzlich auch eine Art von Sicherheit,
die ich noch Stimmiger finde, als dieses nur abwehren,
was gefährlich und falsch und schlimm sein könnte.
Auch ein wichtiger Teil.
Aber tatsächlich ein kleinerer als ich gedacht hätte.
Steckt ja auch selbst vertrauen drin, gerade wo du gesagt hast,
der Dame, wenn er sich gut kennt, dann ignoriert oder akzeptiert,
er auch eindringlinge, die, wo er eben weiß, die können wir nichts anhaben.
Und nicht chronisch alles, was andersartig, was Fremdes sofort erst mal abzulehnen.
Genau, vielleicht auch für die Gesellschaft hier und dann,
ganz interessanter Punkt.
Wir sehen nämlich, wenn Körper auf die Art unterwegs ist, der sagt,
oh, das ist Fremdes, hab ich hier noch nie gesehen.
Also es schlecht angreif ich sofort an, dann entstehen wirklich auch schlimmer Krankheiten.
Das tut einem Organismus eigentlich nie gut.
Und die Illusion zu haben, das wäre die Aufgabe für Sicherheit,
die Fremden einbringen, irgendwie mal entfernt zu halten
und wegzuhauen, das ist schlimm im Körper.
Das ist eine echte unangenehme Krankheit im Körper.
Du sprichst an verschiedenen Stellen im Buch auch über Emotionen.
Und Emotionen gehört ja auch nicht so zur Stärke von vielen Menschen,
wird auch oft in den Hintergrund gerückt.
Auch hier macht Ihnen eine Stelle vorlesen, du sagst,
Emotionen geben unserem gesamten Körper und seinen Zellen
eine vereinende Hintergrundmusik.
Ich seh sofort, kann ich fühlen diesen Begriff und eine gemeinsame Richtung.
Warum würdest du sagen, du arbeits ja viel mit Patienten,
die auch unschöner oder eher die unangenehmeren Emotionen aushalten oder erleben müssen?
Warum sind wir so schlechteren Emotionen zuzulassen,
obwohl sie doch so eine entscheidende Rolle für uns spielen?
Emotionen sind uns ja oft gar nicht in ihrer Gänse bewusst,
was wir merken, ist das Gefühl.
Das kommt bewusst an.
Das Gefühl, das eigentlich...
In unterschieden muss man erklären,
wie oft wird das nur nüben Verwendet?
Das Gefühl, wie ich mich jetzt dadurch gelesen habe,
ist wie so eine kleine bewusste Memo.
Ein kleiner Ausschnitt, eine Zusammenfassung von der Emotion.
Die Emotionen passiert in unbewussten Hirnbereichen,
die auf wirklich ein riesiges Netzwerk an Zellen zu kreifern,
alle möglichen Erfahrungen, ganz schnell so blitzschnell auswerten,
dass wir das eben gar nicht bewusst mitdenken oder erfassen können.
Und dann kommt sowas kleine Soße wie ich bin jauer.
Oder so.
Und das Schöne ist, wir können wieder das Stück weit zurückverfolgen
und das aufspalten und überlegen, okay,
also wut irgendwie registriert ihr oben,
wie kann ich das denn jetzt hier noch besser verstehen?
Und ich glaube da gehen schon ganz viele nicht hin.
Das ist zum Beispiel auch was so die Forschung zu emotionaler Intelligenz,
sagt das erstens schon oft daran scheitert,
dass Menschen das Gefühl gar nicht richtig benennen.
Es klingt zwar ölke, wir denken,
ich weiß doch wie ich mich fühle.
Aber wenn man dann mal nachfragt,
ist es jetzt eher, bist ihr jetzt richtig bewütend oder bist du frustriert
oder bist du eigentlich ängstlich, dass was Scheitern könnte,
dann schaut man schon oft in Gesichter von Höhle.
Ist das nicht alles irgendwie Höhle?
Und dann, also es war bei mir auch,
seit ich angefangen habe mich mit dem Thema mehr zu beschäftigen.
Und ich glaube, dass wir mit unangenehmem Emotionen
wie jetzt zum Beispiel Wut oder Trauer
auf eine schwere Zeit haben, weil wir in diesem bewussten Verstand
von unserem nicht so direkt sein können,
was das jetzt hier der Helfen da anteilt,
fühlt sich einfach blöd an, ich will jemand zurückhauen
oder will einfach nur heulen und was hat mit das dann gebracht?
Also ich glaube, dieses nicht genau in die Tiefe gehen können,
warum das jetzt ein guter Zustand oder eine gute Hintergrund muss exzellen.
Und oft ist es dann aber ziemlich hilfreich,
wenn man ein bisschen anknüpft und neu gierig wie die Immunzellen,
doch mal in die Tiefe geht.
Ich z.B. diesen Aspekt auch gelernt,
das Wut eigentlich nicht,
ist man soll die Blöde-I-Meld schreiben oder jemanden anbrüllen.
Das ist halt, was der bewusste Verstand
dann so als erstes schnellen Vorschlag traus schießt manchmal.
Wut ist eigentlich, was uns körperlich in Zustand versetzt,
um auch für uns einzustehen.
Also um zu sagen, ich habe Energie,
ich habe einen schnellen Herzstag,
mein Gehirn und meine Muskeln werden durchbluten.
Ich kann jetzt wirklich handlungsbreit,
weil irgendwas ist so wichtig für mich oder für meine Person,
dass ich mir in mein Körper Energie bereitstellt, um was zu tun.
Also, Wut ist eigentlich eine enorme Bereitstellung von Energie,
weil dieses große komplexe Netzwerk sagt,
hier stefe ich eines, ist wichtig.
Und als ich das z.B. bekrifft, hab ich gemerkt,
okay, also wenn ich wütend bin, bin ich manchmal kurz,
auch dankbar, weil ich mir Wüt Energie gegeben,
um für was einzustehen, was ich wichtig finde.
Und das muss ich jetzt gar nicht mehr so bewusst
durchdenken am Anfang schon ein paar Mal,
sondern jetzt wurde nicht zum Reflex draufzuhaugen,
sondern okay, wichtige Missionen, wichtig für was einzustehen.
Und dann die Frage, wie mache ich es am besten?
Und ich glaube, so geht das mit vielen Gefühlen,
dass wir die Klüger zerlegen können.
Klüger noch mal an die Wurzeln gehen,
was unser doch sehr komplex und interessant aufgebauter Körper
uns damit zur Verfügung stellen will
und bei Trauer im Übrigen auch.
Du schreibst direkt daran anschließend,
dass gerade die Unangenehmengefühle die angenehm wollen,
wir alle haben, also vermeintlich angenehm.
Wir haben vorhin schon über kurzfristig Dopamine,
Gefühle, etc. gesprochen.
Aber wenn wir jetzt über Schmerz Wut, wie du gerade sagst,
auch Müdigkeit empfinden die meisten Menschen ja eher nicht
als ein angenehmes Gefühl, dann haben wir heute sehr praktische Strategien,
die Direktwirken entwickelt.
Man kann Tabletten gegen Schmerz nehmen, man kann sich mit Koffe
ihn zuschütten, wenn man müde ist, man kann,
wenn man Wut oder Schmerz oder Traurigkeit empfindet,
kann man sich durch Netflix oder Instagram klicken oder so.
Was sich kurzfristig erst mal als sinnvolle Lösungsstrategie
vermuten lässt, aber welchem Preis zahlen wir aus deiner Sicht,
wenn wir eben diese Gefühle immer nur überdecken,
statt sie zu verstehen und auch entsprechend zur Handelnarien.
Wir verzichten auf Intelligenz,
weil der Körper hat eine Intelligenz
und wenn wir ihn nicht richtig verstehen,
in seinen Hinweisen oder die einfach übergehen,
verzichten wir auf die teilweise wirklich sehr wertvollen Hinweise
und Intelligenz und die uns manchmal doch ein Stück weiter bringen würden.
Und ich bin gar nicht so jemand, der dann so strikt ist und sagt,
nein, nie wieder Netflix, wenn man traurig ist und keiner Eis kremen,
dann sowieso und nicht mehr den Kaffee und den Endlich drinken.
Ich wäre der Meinung, wenn man kurz nachgefragt hat,
woher das gerade kommt, es versteht und dann sagt,
ich finde, ich sitze in Ordnung hier noch durch zu brauen,
dann trinkt dein Kaffee und wenn man sagt, okay,
aber heute bin ich einfach nicht im Stande durch,
diese Trauer jetzt irgendwie anders noch hervorzuarbeiten
und darauf zu regieren, dann guckt ein Netflix,
weil wir müssen das nicht alles immer, wie gesagt, super oft husteln.
Aber wenn der Hinweis zum Beispiel wieder und wieder kommt,
oder ich hab gut geschlafen und gut gegessen
und eigentlich bin ich im Stande,
mich damit auch auseinanderzusetzen, dann würde ich sagen,
ist es doch hilfreich und ehrlich gesagt,
dass es auch noch so lohnt,
nicht auf diese Intelligenz zu verzichten.
Es ist ein ganz schöner Aussage, weil du jetzt nicht sagst,
wir müssen stohisch und asketisch leben.
Es kann ich selber auch nicht.
Genau, sondern du sagst gerade,
nutzt die Chance, die Botschaft zu verstehen
und dann könnt ihr immer noch überdecken.
Wenn man es nicht aushalten möchte.
Danke für die Nachricht, heute nicht morgen wieder.
Aber zumindest die Botschaft anzunehmen,
weil wie du gerade sagst, viele Menschen hinterfragen,
ja, den Grund für diese Emotionen gar nicht,
sondern sind sofort in der Emotionsvermeidungsstrategie.
Und damit nutzt man die Körperintelligenz eben nicht aus.
Und es wissen wir alle, wenn man Botschaften,
die leisen Botschaften überhört,
dann werden die Botschaften lauter.
Und dann siehst du in deiner Praxis ja,
ich sehe es bei mir teilweise, ob das Burnout sind,
Obstmuskelverspannungen sind, Obstmigreine ist, etc.
Da wissen wir heutzutage sehr genau das.
Die frühen Botschaften, die leisen Botschaften schon da waren.
Aber Menschen ignorieren sie häufig.
Ein Teil sein kann davon eben auch.
Im Auf- und Abpodcast sprechen wir auch darüber,
wie Menschen Krisen erleben,
aber wie sie auch stärker aus Krisen zurückkommen.
Und auch da hab ich eine schöne Analogie in deinem Buch gelesen,
wo du über Wundheilung sprichst.
Ich hab früher noch gelernt, eine Wunde muss immer trocken bleiben,
damit die Krustisch-Schnell entsteht, etc. und du sagst,
jetzt heutzutage geht man teilweise auch ein bisschen anders vor.
Denn wenn man es schafft, die Wunde eher feucht zu halten,
damit sie ein bisschen geschmeidig bleibt und eben nicht wiederreist,
dann kann es zu einer nahenfreieren Heilung führen,
sag ich jetzt mal, untächnisch, du korrigierst mich gleich.
Gibt es für diese moderne Perspektive auf Wundheilung aus deiner Sicht
auch in der Psychologie, in der Trauma-Verarbeitung,
im Bewältigen von Krisen, Analogien oder in andere Sicht drauf?
Weil ich beobacht, dass viele Menschen sich durch eine Krise ablenken,
ob das hier immer wieder bei Social Media natürlich,
aber bis hin zu Alkohol oder Partnerschaften,
also ohne reflektiert zu haben, ohne die Wundheilung anzunehmen,
direkt nach vorne stürzen.
Wie guckst du auf diese Analogie?
Bei Wunden wäre so die Parallelen, wenn ich quasi anderen Wunde
immer wieder zähre, gleich ganz aktiv Sachen mache,
in dem Verwundeten Gebiet, z.B. an der Hand,
und dann schraub ich die Wild rum, oder so, dann reißt die Wunde wieder auf,
also wenn ich quasi wieder Druck und Zug und dem Keiner Ruhe gebe,
dann habe ich oft so Hypatrophenarben, die sich dann bilden,
also überschießen, dass zu viel da sein, das Gewebe,
was dann so ein bisschen Wulstik aussieht.
Dann muss ich zum Beispiel dann denken, an die Menschen,
die wir nachdem sie betrogen sind, gleich im Hass-Händy-Check
und im gar nicht mehr Vertrauen hinterherlaufen,
dass es am Eingegrochen wurde, 5 Schlösser an die Tür anbringen.
Also so ein bisschen zu viel, was dann eigentlich passiert,
wenn wir eine Wunde immer wieder aufreißende angehen.
Es gibt auch das Gegenteil, die Hypatrophenarbe,
das quasi Gewebe immer wieder sich selber abbaut,
von Immunzellen, das immer wieder so angreifen und zerfleischen,
dann fällt die Narbe so ein bisschen unter das Hautniveau.
Das wäre, wenn ich immer wieder denke,
was hab ich da bloß nur auf Halsch gemacht,
warum hab ich das nicht anders?
Also, mich immer wieder für das, was passiert ist,
was mich verwundet hat, zerfleisch und selber angreifen.
Und dann, wenn ich zum Beispiel so zwei Narben,
was ich dann an dieser feuchten Wundeilung interessant finde,
ist, dass kann man bei kleinen und sehr sauberen Wunden
einfach zu Hause mit ein Dusflaster machen.
Im Krankenhaus wird so was sonst dann gemacht,
wenn die Wunde gut gereinigt ist, zum Beispiel,
wird das möglichst schön luftdicht
oder mit bestimmten feuchten Auflagen eben besser zur Heilung gebracht.
Dann sieht eine Wunde auch anders aus,
der dann eben keinen so einen brauen Wund scharf,
sondern so einen ganz weißen Film, der ist nicht wie eithall,
nicht so gelblich oder fließt nicht ab,
sondern ist wie so ein weißer Film.
Ich habe mir auch schneller auf die Art.
Und ich hab mir das damals, als ich mich quasi so seelisch
verwundet und traurig gefühlt hab,
nach dem Tod meiner Oma, dann diesen Vorbild genommen.
Ich dachte, okay, was heißt das für meine seelische Wunde?
Kann ich mir da, kann ich es mal ausprobieren wie die hauert?
Kann ich mal gucken, ob sich da was holen lässt.
Und das war für mich dieses, okay, ja, so, passert dich ab, schließen.
Also so wirklich, kein Stress dran, nichts von außen soll reinkommen.
Das kriege ich diese Ruhe, erst mal.
Und dann Feuchtigkeit für mich immer auch so mit Lebendigkeit assoziiert.
Dann dachte ich, okay, also das Lebendige, was hält mich da jetzt irgendwie?
Also wie schmeckt mir mein Essen?
Trinke ich ein Glas Wasser, hör ich wieder irgendein Lied gerne,
richtig etwas gerne.
Also so auch wieder an das Lebendige anzukünften,
das in so einem geschützten Rahmen zu kulturen.
Wo ich weiß, es ist jetzt nicht schlimm, dass ich die Kartoffel genieße,
oder gerne mache eine Brätsel essen oder so.
Also dieses im gesternst geschützten Raum
auf mein Lebendiges zu achten und das zu kulturen.
Das hat dich mir irgendwie von dieser feuchten Wurnteilung so gedacht,
dass wir vielleicht im übertragenen Sinne was so was sein könnte.
Ist einfach mein Versuch.
Und aber auch zu wissen, was dann unter diesem Wurndverband passiert.
Das hat mir auch geholfen, weil es eben ist.
Erst mal müssen alle möglichen Kaputtenziellen abgebaut werden.
Was da gerade fehlt und in Rissen wurde,
da muss erst mal so ein bisschen drum herumgearbeitet
und plötzlich wieder Strukturen verknüpft werden,
dann kommen auch Stammzellen an Ort und Stelle,
die sonst wo ganz anders sind, wie so Eltern,
die auf einmal wieder den Kopf streichen oder eine Suppe machen,
wenn es einem ganz furchtbar Geld kommt,
die und bilden neue Zellen, um eben auch wieder etwas zu ersetzen,
was fehlt und dann auch diese Aspekt irgendwann locken,
die Wunzellen an, was sie brauchen, um zu heilen.
Und das war eben dieser Moment, wo ich dachte,
ich will auch fange nicht an, irgendwas auch anzulocken.
Ich habe mir wieder was, hab ich wieder Lust auf dem Speziehergang,
hab ich Lust auf meine Lieblingsessen,
wie diese anlockende Wunde.
Das waren dann so Fragen, die haben mir geholfen.
Ja, es ist ja wichtig, den Wendepunkt auch irgendwann mitzukriegen,
wo man erst mal von der Verarbeitung vom Wundenlecken,
in dem Fall wieder den Gang nach vorne geht.
Und nicht zerfleichen.
Ich hab nämlich dann am Anfang immer noch gedacht,
ich noch irgendwas anders machen können, hätte ich ihr noch anders helfen können.
Dann dachte ich, das ist wie die Sympotrofenabe,
ich mach jetzt irgendwie gucken,
kurz unter das Duschflaster, machen Neues drauf,
dann gebe ich dem wieder Ruhe.
Darf ich beregelt sich im Inneren undachen schon viel?
Über die Muskeln sagst du auch schöne Dinge.
Ich glaube etwas, womit sich hier alle,
die in die Zuhören auch assoziieren können.
Und zwar sagst du, zu viel Handeln steht bei ihnen richtigen Handeln im Wege.
Zu viel Handeln steht ihnen beim richtigen Handeln im Wege.
Und da machst du eine schöne Passage,
wo du den sehr bekannten Begriff Work-Life-Balance diskutierst.
Aber auch den für mich neuen Work-Work-Balance-Begriff gibt's.
Und ich glaube, viele können, um die Analogie ins Geschäftsleben
oder auch ins Leben zu geben, können unterschreiben,
dass sie wahnsinnig viel tun, aber sich gar nicht sicher sind,
ob sie das richtige tun, teilweise das richtige auch nicht passiert,
weil man viele unwichtige Dinge macht.
Man ist sehr beschäftigt, aber fokussiert nicht auf die entscheidenden Dinge.
Jetzt hast du vorhin gesagt, du hast zum Beispiel drei Wochen
an einer Perspektive gearbeitet, um das Thema Schlaf richtig anzugehen.
Das klingt für mich so, als wärst du zumindest nicht schlecht darin,
es auch auszuhalten, wenn man nicht 500 Wörter am Tag schreibt.
Oder so produktiv ist im eigentlichen Sinn.
Und ich glaube, das fehlt, vielen Menschen, sie wollen immer
Output kreieren, sonst werden sie nervös.
Teilweise auch zurecht, weil der Chef des Erwartet, die Gesellschaft erwartet.
Wie können wir es schaffen, trotz der Erwartungshaltung,
trotz Produktivität, Druck, etc.,
und trotzdem auf die wenigen wichtigen Dinge zu fokussieren
und nicht zu viel Unsinniges zu machen?
Ich muss da erst mal ehrlich angnüpfen und sagen,
ich fand das ganz lange furchtbar.
Ich hätte das halt wirklich lange gedauert, bis ich das aushalten konnte.
Weil ich auch und gerade auch der vorbe ich im Krankenhaus gearbeitet,
das ist eine gefehl drei Wochen nichts zu rande zu bringen, hoh, hoh.
Und ich fand das richtig, richtig schwer.
Und es gab auch nach zweieinhalb Jahren in den Moment,
wo ich dachte, ich breche das Ganze ab, ich glaube, das würde einfach nichts mehr.
Seit der wirklich auch vier Jahre gedauert, im Grunde muss ich sagen,
das ist ein kleines Luxusobjekt,
dass ich mir für manche Themen,
dass so diese Zeit überhaupt nehmen konnte.
Ich weiß, das ist nicht realistisch für alles.
Ich bin trotzdem dankbar, dass ich es mal machen konnte.
Aber schön war es oft nicht.
Und ich würde sagen, das hat auch erst so nach,
nach dem zweiten Jahr und zweieinhalb,
ein Gesetz, dass ich wirklich diese Frustrationstoleranz immer mehr aufgebaut hab.
Ich konnte am Ende vier Monate was machen, wo ich dachte, das ist Quatsch.
Dann ging's mir nahe.
Aber das war schon mein Rekord.
Und das war einfach Gewöhnung und so ein bisschen durchhalten.
Und ich wusste manchmal gar nicht genau, warum ich durchhalte.
Aber irgendwo war da doch was, wo ich so dachte, ich glaube, das muss es geben.
Ich glaube, das muss es geben. Ich will das gerne haben.
Es ist aber so eine Ferne-Stimme irgendwo im Hintergrund gewesen.
Und also vorne weg, das ist nicht einfach.
Darf ich da kurz einhalten, bevor du weiter machst, was mir jetzt wichtig ist?
Manche denken jetzt, okay, die Kollegin hier hat 8 Millionen Bücher verkauft,
die hat wahrscheinlich ein paar Rücklagengebildet,
die kann sich das leisten, mal drei Wochen kein Output zu kreieren.
Es geht mir aber gar nicht um die drei Wochen.
Weil manche Menschen sind schon nach zehn Minuten nervös,
wenn sie quasi nichts produzieren.
Also es geht nicht um die drei Wochen an deinem Beispiel jetzt, ja.
Aber es geht insgesamt darum,
dass wir es auch mal schaffen, innezuhalten, um zu priorisieren,
um zu fokussieren, etc.
Und deshalb, das, was du jetzt sagst,
ist aus meiner Sicht auch in normalen Jobs,
ohne den Luxus, den du jetzt hast, machbar,
wenn man an seinen Glaubenssetzen und eben diese Stimme,
die du ansprichst, wenn man es aushält, diese auch mal zuzuhören.
Weißt du, was ich mein?
Ja, ich hab da das Gefühl, dass bei mir was gewachsen ist,
in den letzten Jahren, was ich früher so auch nicht hatte,
und zwar immer diese Frage nach dem eigenen Sinn.
Und den hatte ich halt bei dem Buch.
Ich hab das sinnvoll und wertvoll gefunden,
weil ich immer dachte, wenn es dann mal so ist, wie es will,
dann macht es, glaube ich, richtig Sinn, dass es das gibt.
Und das ist für mich was, was mir erstens auch wirkliche Belohnungsgefühle
gibt, wenn ich es dann schaffe.
Aber mich eben auch immer länger mit Übungen am Ball bleiben lässt.
Und auch, dass ich beim Schreiben irgendwann zu mir sagen musste,
ich kann jetzt hier nicht über organisch und gut mit dem Körper
zusammenarbeiten und mal wie die Muskeln auch in Spanien bewusster,
als Aktivität oder Teil der Aktivität sehen oder neue Schwungen,
die Name, anders muss und dann selber einfach nur verkrammft,
am Schreibtisch sitzen.
Das ist ja auch irgendwie sehr widersprüchlich.
Da habe ich mir quasi irgendwie auch selber so ein bisschen geholfen,
indem ich dann gesagt hab,
nee, ich versuch's jetzt mal, wie die Muskeln zu sehen.
Es ist dann manchmal der richtige Schwung.
Es ist der Sprung aus der richtige Richtung.
Es ist das Einsetzen von gekonnten Sinne gehen bei Muskeln,
was eine Bewegung kräftig macht.
Und nicht mehr dieses, wenn bis 17 Uhr immer noch nix auf den Papier ist,
bin ich versagere Nummer eins.
So funktioniert Leistung auch im Körper nicht.
Leistung ist auch bei einem Schritt den Wert holen.
Nicht nur das Vorwärtskommen der Muskeln,
sondern das ein paar Muskeln,
eine Bewegung den Fuß auf eine bestimmte Art halten,
anderen Widerstand überwinden,
diese drei Teile der Kraft, vorwärts kommen, halten,
und Widerstand überwinden,
sind eigentlich in fast allen Bewegungen vermischt.
Warum soll ich den meinem Arbeitsleben
die anderen beiden abwärten,
um nur das Vorwärtskommen sehen, die gehören zusammen,
um Vorwärts zu kommen?
Als so Dinge bei mir mal eingesetzt haben,
dass ich die der Zuzähler und Verstehe dann
kam ich auch noch mal ein Stück besser zu Recht.
Anders zu arbeiten, nicht mehr,
wie die Maschine, die das Outfitbus 18 oder da haben muss,
sondern wie das Organsche wehsen, was irgendwas,
für die gar nix interessantes, mauschillekriiert und am Ende sagt,
guck mal, gut, oder?
Das ist das jetzt gibt, den Fischmeldderlung.
Ja, und ich will dir jetzt gar nicht zu sehr schmeicheln,
aber das ist wirklich ein Buch,
und es ist direkt wieder auf eins eingestiegen,
Spielebesteller in der zweiten Woche auch.
Ich weiß nicht, wie es weitergeht, bis das Gespräch hier veröffentlicht wird.
Aber ich wundern, wenn es noch Wochen lang so weitergeht.
Es gibt Bücher wie Sand am Meer.
Und viele Autoren brüsten sich auch,
dass sie das in vier Wochen rausgehauen haben,
und so ist alles in Ordnung.
Ich will überhaupt keine Wertung machen.
Ich glaube aber, das ist so ein Meisterstück.
Nicht im ... ich fahre mal zwei Wochen an das Meer und schreib,
was ich im Kopf habe, sondern das braucht diese Intensität,
diese Dauer, diese Reflexion.
Und deshalb können wir alle dankbar sein,
dass du dir die Basis durch dein erstes Buch geschaffen hast,
um so viel Zeit hier investieren zu können,
weil da bin ich mir einfach fest ganz sicher,
dass ich das in den paar Wochen 500 Wörter am Tag steht.
Ja, da kann ich im Grunde all den lesenden Menschen dankbar sein.
Also was ist ein Kreislauf?
Kann man uns alle gegenseitig durch das Kauf des ersten Buches
haben wir alle investiert, damit dieses Meisterstück entstehen konnte.
Gibt es noch irgendeine Analogie, ein Teil in deinem Buch,
den ich jetzt nicht entdeckt habe, wo du sagst,
der liegt ja ganz besonders am Herzen,
den würdest du sehr gerne noch erwähnen.
Ich finde das wirklich viele schöne Sachen entdeckt.
Ich hab immer noch so diesen Aspekt der Weichheit
in den schönen Finden,
die nicht vorhelfen ein bisschen, glaub ich, abgewertet hätte.
Zehle uns davon mehr.
Das war, als ich angefangen hab mit der Lunge,
und sie einfach nicht richtig bewundern konnte.
Weil ich auch so gemerkt hab,
den der Amfang hat bei allem immer so tolle und fantastisch.
Und es leh sich über die und denkt,
die ist einfach schlaf und weich.
Bei einer OP auch schon gesehen,
wenn man so einen Brusskorps reinpiekt,
aufgemacht, wögel, wenn dort die so zusammen,
ich weiß nicht, also war für mich schwierig,
da ein wertschätzenes Verhältnis aufzubauen.
Und dann so zu merken,
nee, das ist genau das wegen an der Stelle
von unserem wichtigsten Bedürfnis, die Lunge.
Weil diese Weichheit und auch auf eine Art,
eine klugepassivität besitzt,
es würde die Kraft nicht reichen ohne die Weichheit.
Wir brauchen die Weichheit damit die Kraft reicht.
Diese ganz weichen Fasern,
diese ganz weiche elastische Fasernetz,
macht es möglich, dass wir 20.000 mal am Tag eine Artenbewegung wiederholen.
Und ...
Ja, und während die Ticken starrer,
und das sind die leider bei manchen Muskelerkrankungen,
würde das so viel Energie kosten,
dass wir das nicht zur Rande bringen könnten,
so ein aufwendigen Stoffwechsel mit so viel Sauerstoff aufrecht zu halten.
Und dieses nur durch klugere Weichheit reichte Kraft,
das nehme ich mir jetzt zum Beispiel in stressige Momente mit.
Das ist dann noch härter gemacht, die Zähne zusammengebissen.
Und durch das ist anstrengend.
Und auf die Art arbeiten wir eben auch als Menschen
so oft gegen unsere menschliche Wesenszüge an.
Und es würde so viel Kraft sparen.
Wir könnten eher verstehen, was deren Stärken sind
und mit denen zusammenarbeiten, kooperieren sind,
da ist komplett zenthaft, ich gerne sage,
das würde uns viel Kraft sparen.
Und uns manchmal eben sogar ein Stück weiterbringen, bin ich überzeugt.
Ich setze jetzt Weichheit manchmal anders,
dass wir die Wertschätzen da und ich würde sagen, sind voller ein.
Das hat mir die Lunge beigebracht.
Und jetzt wo du das erzählst,
so nochmal das gesamte Buch reflektier, ich finde,
das ist in dem Buch als Gesamtgefühl zieht sich,
dass durch diese Wertschätzung an dieses geniale Konstruktkörper,
die haben die meisten Menschen ja verloren.
Und ich habe auch lange Jahre gehabt,
wo ich meinen Körper nicht gut behandelt habe,
zu wenig geschlafen, schlecht gegessen, etc.
eigentlich weil ich andere Ziele, andere Prioritäten hatte.
Aber es ist ein altes Sprichwort, aber Menschen,
die gesund sind am Tausend Probleme, Menschen, die krank sind,
haben genau ein Problem.
Und ich glaube, wir dürfen ab und zu, auch noch dankbarer und Wertschätzen
da sein, wenn dieses komplexe Konstrukt, was du schön beschreibst,
reibungslos funktioniert.
Es ist nicht normal.
Es ist auch mathematisch, die korrektere Sicht den Körper zu sehen.
Ganz einfach, also wenn wir alle diese Zellprozesse an gucken,
über 90 Prozent funktionieren ganz reibungslos und wundervoll und sehr ausgeklügelt,
und dann ab und zu auch mal ein Fehler.
Ja, das stimmt.
Aber wenn wir es ganzer sehen würden, würden wir eigentlich sagen müssen,
mathematisch sinnvolles Dankbarkeit und Erdfurcht,
klingt komisch, dann kommen wir gelb, aber es ist eigentlich so.
Das ist absolut so.
Ich möchte zum Schluss, Julia, noch ein bisschen auch normal über
deinen Lebensprechenden auch diesen Erfolg, den du in den letzten Jahren erlebt hast,
und jetzt mit dem neuen Buch auch nahtlos anschließt.
Jeder, der dich von außen betrachtet, der deine Verkaufszahlen sieht,
würde sagen, Julia, anders ist erfolgreich.
Meine Frage an dich ist, fühlst du dich auch erfolgreich?
Ja, da habe ich einen schönen Moment, den habe ich erlebt,
als ich meinen Doktor jetzt verteidigt habe, also nach dem Münchenprüfung.
Und da habe ich meine Eltern angerufen, um sie hinzusagen,
soll ich bei uns fertig, die in die Not und so.
Und dann hat mein Papa gesagt, oh, super, wieder ein Doktor in der Familie,
und zwar auch einfach schön und nett.
Und dann habe ich meine Mama angerufen, meine Mama hat einfach ganz ruhig gesagt,
um, findst du, du hast ordentlich gemacht.
Und dann war ich erst mal so höhere und habe ich gesagt,
ja, Mama, ich finde schon, ich hab das ordentlich gemacht,
und hat sie gesagt, gut.
Und plötzlich war das ein ganz, das war mein Erfolg,
das war mein Belohnungsgefühl.
Und so hat mich meine Mama, glaub ich, auch immer wieder erzogen
und immer wieder daran zurückarinnert.
Und das ist für mich jetzt eigentlich so ein Schlüsselmoment,
wo ich gemerkt habe, das war der erfolgreiche Moment.
Das war nicht, als ich die Not, das sagt, das war schön,
das war glücklich, oder ja, so, das kurze, ne,
Happiness in Anführungssein, aber dieses danach noch mal zu merken,
ich finde, ich hab das ordentlich gemacht, das war der zufriedener Erfolg.
Und den habe ich dann, wenn ich das Buch fertig vor mir liegen hab,
und ich dann sagen, ja, ich glaub, das ist jetzt eine Runde Sache,
gut, ich das hinkriegen konnte, hab ich das jetzt gemacht.
Das ist dann der Erfolg.
Und wenn das dann auch noch andere Menschen schön finden,
und das jetzt nicht irgendwie direkt in der Versenkung verschwindet,
dann bin ich erleichtert, und das macht mich dann zum Beispiel nicht traurig,
sondern froh.
In der Erfolg ist aber, dass ich sagen kann, ich hab das so durchgehalten,
obwohl es streckenweise doch auch echt anspruchsvoll war.
Und bin jetzt damit zufrieden und kann meiner Mama sagen,
ja, Mama, ich hab das ordentlich gemacht.
Ich finde, die Antwort deiner Mutter bemerkenswert,
und du sagst, wenn ich falsch verstehe, aber letztendlich hat sie doch
verzichtet, darauf ist selber zu bewerten.
Und gesagt, du sollst dich selber bewerten, oder?
Sie seh ich das richtig, weil ganz oft werden Kinder ja durch Elternhaus,
durch Lehrer, durch die Gesellschaft dazu erzogen, auf externes Lob anzuspringen.
Und viele richten auch ihre Handlungen danach aus,
Anerkennung zu ernten Lob zu kriegen, fein gemacht.
Wie so ein Hündchen.
Und ich hab da jetzt rausgehört, dass sie dir gesagt hat,
bewährte du dich und wenn du das gut findest,
dann ist das das wahre Glück.
Hab ich das richtig gehört?
Ja, und sie hat sich dann auch wirklich gefreut,
dass ich sagen konnte, ja, ich finde, ich hab das ordentlich gemacht.
Also da war dann auch nur gegenseitige Freude.
Und es ist, ich glaube, es ist auch nicht alles nur schlecht.
Schon auch wichtig, dass wir in der Menschengruppe auch gucken,
was belohnen die anderen,
weil dann machen wir auch Dinge, die für die anderen hilfreich sind.
Also das würde nie sagen, das eine schlecht ist,
andere ist die Way to Go.
Aber manchmal brauchen wir die Stärkung von diesem innerchen Anteil.
Und das ist so eine Stimme, die meine Mama immer in beiden,
in meiner Schwester und mir immer wieder so gestärkt hat.
Und das hat mir viel gebracht.
Voll schön.
Wenn man sich erfolgreiche Menschen ansieht, dann haben alle eigentlich
immer so mindestens eine Superpower.
Eins, was sie richtig gut können,
weil sonst Erfolg ist nie zufall ist, zumindest meine Erfahrung.
Was würdest du sagen, ist deine Superpower?
Ich glaube, ich fühle immer so ein bisschen in anderen Mit,
wenn ich mit den rede.
Also dadurch merke ich zum Beispiel, wenn meine Schwester,
was wirklich interessant findet beim erzählen.
Oder ich merke bei meinen Patientinnen,
das hat den jetzt echt geholfen auf die Art, wie ich es gesagt hab.
Oder ich merke auch, das hat jetzt nicht so gut geholfen auf die Art,
wie ich es gesagt hab.
Auf die Art und Weise bin ich einfach, glaub ich, gerne hilfreich,
weil es mir dann auch Freude macht, wenn ich merke,
so hat das gut, so kam das gut.
Ich glaube, dieses so erklären, dass es für andere fühlbar ist.
Das ist vielleicht eine Stärke von mir,
weil es mich auch Freudwins klappt.
Und ich hatte im Fall so eine Mitbewohnerin von meiner Schwester,
hat mir so eine schöne Geschichte erzählt,
der ich so ein Anteller von so wir finden konnte.
Und zwar war sie noch relativ klein.
Die kommt aus einer Familie, die war es Mathematikerin
und alle aus der Familie haben Mathematik studiert Mutter, Upa und so weiter.
Und da waren großes Gewitter.
Und sie hatte total Angst, dass der Baum, der vom Hausstand,
aufs Haus drauf kracht.
Und dann ist sie nach zu ihrer Mama ins Bett,
hat gesagt, sie hat so Angst,
und dann hat die Mutter mit ihr Licht angemacht
und ausgerechnet, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist,
dass der Baum aufs Haus fällt.
Und danach ist sie ruhig eingeschlafen.
Und das ist für mich so eine Geschichte,
ich merke, wenn ich so ein Moment ab und zu erzeugen kann,
mit medizinischen Bissen, mit wissen, über dem Körper,
das macht mich sehr zufrieden.
Verlegt zu Recht.
Und wenn du dann natürlich noch so eine Reichweite,
wie deine Bücher haben hast,
macht sie auch wirklich einen Unterschied,
wenn Ängste verschwinden, dadurch Verständnis besser wird.
Wertschätzung, Wertschätzung, Wertgewecks, an den Körper.
Absolut.
Wir dadurch mit dem Körper auch anders umgehen hier.
Das treibt mich an, und ich glaube, dafür versuche,
ich gut zu sein.
Wenn ich dann hinkrieg, ist das meine Stärke.
Ja, ja, ja, ich würde ich sofort einen Haken dran machen.
Du bist ja nach wie vor im medizinischen Bereich tätig.
Weil du bist du gerade im Krankenhaus aktiv oder?
Nee, das nicht, den ganzen Zermin, aber wenn das wieder ...
Grundsätzlich, ja.
Und auch in den letzten Jahren, ja.
Wie hat denn der Erfolg deines ersten Buches oder jetzt auch der zweite?
Wie hat es denn dein Leben im Krankenhaus verändert?
Auf Patienten seid aber vollmache auf Kollegen seid.
Weil man ist ja schon in so einer ...
Nachschichten, Schichtdienst, Dezettere,
und die meisten müssen das tun.
Du hast jetzt von angesprochen, du hast eine gewisse Sicherheit.
Und hat es zu Knight geführt, ist die Wertschätzung er dadurch gestiegen?
Bist du nach wie vor eine von ihnen?
Wie hat es dein Leben im Krankenhaus in der Praxis verändert?
Also, ich hatte wirklich tolle Kolleginnen und Kollegen.
Das kann ich gar nicht anders sagen.
Aber er hat es zu Obererz, die haben mich ganz normal behandelt
und waren alle Supernet und in Ordnung und korrekt zu mir.
Und hilfreich, wenn ich was nicht wusste, konnte ich immer alle fragen.
Das gab vielleicht mal ein, zwei, die mir eine harte Zeit gegeben haben.
Aber das ist ja angesichts der vielen anderen völlig okay.
Und das darf auch mal was langweilig und blöd sein, so ein Gefühl.
Nee, also da hab ich wirklich von der Kollegen geschafft,
es einfach besser geht es, glaube ich nicht.
Da war ich auch immer sehr zufrieden.
Ich hab auch am meisten vermisst, mit unter.
Also so einfach die malten morgens mit jemanden schnacken.
Das hat man ja nicht, wenn man schreibt.
Manchmal war ein bisschen ...
Das war für mich schwierig, wenn ich im Krankenhaus nicht alles
in der Zeit hingekriegt hab und dann in Zimmer und so gesagt hab ich,
ich hab das nicht mehr was machen, hier ist der Arzt briefe ich nicht.
Und dann will ich zurück ins Arzt immer,
musste es nicht machen und hab mich super schlecht gefühlt,
weil ich so wusste, dass es eigentlich nicht, wie ich gerne gesprächig führe.
Ging jetzt heute nicht anders, also so was,
er geht mir da manchmal schon auch ein bisschen ...
Äh ... und ja, so würde ich sagen, hab ich das erlebt.
Und viele Patientin, da hab ich Patientin, da hab ich gar nicht erkannt.
Es ist wirklich, ich kann vielleicht einen zwei Händen abzählen,
dass man jemand gesagt hab, ach, sind sie nicht, oder so.
Also, das war nicht so, hat tatsächlich mein Arbeitsleben
gar nicht so beeinflusst.
Okay.
Find ich schön, wenn ich das bewerten darf,
weil das ja auch eine Leidenschaft von dir und oft ist ja so,
wenn man erfolgreich wird, berühmt wird,
wie man es auch nennen darf,
dass auch oft andere Bereiche leiden darunter.
Aber wenn du nach wie vor diesen Teil so leben kannst
und trotzdem, ich sag mal, einem anderen Teil deines Lebens
als Autorin so reessieren kannst, dann ist es ja eine wunderbare Kombination.
Ja, ich glaub, ob ich sie jetzt zu viel verabschlaube,
ich denke mal, dass ich größer bin, weil man sieht im Fernsehen
und so immer größer aus, ich bin halt doch ziemlich winzig.
Und wenn ich dann durch die Tür komme, dann irgendwie, glaub ich,
ich sag es schon, Leute gegenüber in der U-Bahn, die mal im Buch gelesen haben,
drei Tage in Folge, jeden Morgen.
Ich hab fast witzig gefunden, mich in den gleichen Führern zu setzen,
weil ich es einfach nicht gewährt hab.
Da war ich ja wirklich noch auf dem K-Wahr drauf.
Also, ich glaub, ich bin halt ziemlich gut durchgekommen,
dass ich jetzt durch die Nummer her.
Sehr schön.
Du gibst viele Interviews, fürst viele Gespräche, bis in Talkshows,
aber gibt es irgendeine Frage, die du so gerne mal beantworten würdest,
die aber noch niemand gefragt hat.
Oh, Puh, das merke ich vielleicht, dass wenn die kommt, oder?
Aber gibt es irgendwas, wo du sagst, zum Buch zu dir als Person,
was irgendwie immer durch ein Raster geht,
also was jetzt hätten wir die Möglichkeit, etwas zu enthüllen.
Oh, das sind ...
Ähm, das sehen sucht nach einer Frage.
Nee, ich fand auch heute einfach viele Fragen schön und gut.
Also kann ich gar nicht sagen, dass mir was fehlt.
Dann stell ich dir meine letzte Frage, die ich eben Gast hier stelle.
Wenn du dich nochmal auf eine Meta-Ebene begibt, auf dein Leben guckst,
auf das Auf und Ab deines Lebens, du hast ein paar Deiner Krisen auch schon erwähnt,
was ist für dich daraus die allerwichtigste Erkenntnis?
Ich kann oft nicht im Moment selber wissen, ob was schlecht ist.
Das war eine Erkenntnis so.
Dieses Durchhalten mein Buch hat sich ganz oft sehr schlecht angefühlt,
aber war ja dann doch für was gut.
Und ähnliches auch bei erst mal blöden Momenten,
ich glaube aber so, was erfahren viele Leute auf Dauer?
Das ist vielleicht eine Sache.
Und immer wieder dieses Zurückerden,
zurückerden an so die wichtigsten Werte.
Ich bin bei meiner Erziehung mitgenommen, hab zurückerden an den Körper.
Wenn ich sonst denke, warum ist jetzt dieses Schlimm und jenes zu schlimm
und dann schlaf ich und merke, okay, war ich nicht so schlimm,
oder einfach gut zu essen.
Also dieses Zurück zum Fundament,
sich nicht so in diesem oberen Rumpengefusel zu stark zu verlieren,
hilft immer wieder.
Vielleicht sind es so zwei Sachen.
Aber ich hab ja noch ein paar Jahre vor mir,
kommt dann was noch weiseres, wer weiß.
Dann sprechen wir wieder.
Vielen Dank, Julia, dass du hier warst.
Du hast einen sehr enggetagdeten Kalender, meine Höhre und Höhre,
ein bisschen sehr zu schätzen.
Viel Erfolg für dein Buch, der ist schon sehr erfolgreich,
aber ich hoffe, dass es wieder viele Millionen Menschen in die Hand kriegen.
Denn ich hab's ja im Vorgespräch gesagt, wer dieses Buch gelesen hat,
wird wertschätzen, damit sich selber mit dem Körper umgehen,
wird dadurch ein besserer Mensch, wird sein Umfeld besser behandeln.
Und damit werden wir als Gesellschaft
sicherlich auch einen Schritt nach vorne kommen.
Vielen Dank.
Danke, für das schöne Gespräch.
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